In-silico-Revolution in der Biotechnologie

Schluss mit Experimenten: Die KIT-Ausgründung GoSilico ermöglicht der Biopharmabranche eine computergestützte Entwicklung von Herstellungsprozessen für neue Wirkstoffe.

Der Weg von der Entdeckung eines erfolgversprechenden Wirkstoffs bis hin zur Zulassung ist mühsam. Er ist mit unzähligen Experimenten und Studien verbunden, die nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch sehr viel Durchhaltevermögen fordern. „Bis zu zehn Jahre kann es dauern, bis ein Medikament am Markt ist“, so Dr. Thiemo Huuk. Ein Umstand, den er gemeinsam mit seinen Mitgründern Prof. Dr. Jürgen Hubbuch, Dr. Teresa Beck und Dr. Tobias Hahn beheben will.

Die Gründer von GoSilico (v.l.n.r.): Dr. Thiemo Huuk, Dr. Tobias Hahn und Dr. Teresa Beck (Quelle: Foto Fabry)

Die Gründer von GoSilico (v.l.n.r.): Dr. Thiemo Huuk, Dr. Tobias Hahn und Dr. Teresa Beck (Quelle: Foto Fabry)

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HMI 2017

Das KIT stellt im Rahmen der Hannover Messe vom 24. – 28.04.2017 verschiedene Ausgründungen und Gründungsprojekte aus dem KIT vor und will damit der Wirtschaft und der Öffentlichkeit einen Ausschnitt der am KIT entwickelten Innovationen vorstellen. Im Folgenden sind Vorstellungen der einzelnen Ausgründungen und Gründungsprojekte sowie der genaue Ausstellerplan zu finden.

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Gründer des Monats März: QPR Technologies

DieQPR_Logo_180pxBREIT Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt maßgeblich. Prozesse verlaufen computergestützt, Software wird zunehmend komplexer. Das hat häufig eine erhöhte Fehleranfälligkeit und Instabilität zur Folge. Je früher ein Fehler entdeckt wird, desto höher stehen die Chancen, noch rechtzeitig in den Fertigungsprozess eingreifen zu können und sinkendes Kundenvertrauen, Sicherheitsprobleme und teure Rückrufprozesse zu vermeiden. Das Karlsruher Unternehmen QPR Technologies entwickelt aus diesem Grund eine Applikationen zur frühzeitigen Erkennung von Softwarefehlern. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

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Das Team von QPR Technologies (v.l.n.r.) obere Reihe: Robin Freyler, Dr. Carsten Sinz, Florian Merz, Dr. David Faragó, Felix Kutzner und Reimo Schaupp; untere Reihe: Karin Mahler und Laura Sauer

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Auf dem Sprung in die USA

Zwei Gründungen mit Wurzeln am KIT wagten den Sprung über den großen Teich: ArtiMinds Robotics und RESTUBE haben sich für den German Accelerator qualifiziert – ein Programm, das Gründern den Eintritt in den amerikanischen Markt erleichtern soll. Neben einem Arbeitsplatz erhalten die Teilnehmer vor Ort Unterstützung von Mentoren und Zugang zu einem großen Unternehmensnetzwerk. „Eine einmalige Chance, um Kontakte zu amerikanischen Investoren, aber auch zu Produzenten und Distributoren zu knüpfen“, so Christopher Fuhrhop, Gründer der RESTUBE GmbH.

Christopher Fuhrhop verbrachte im Rahmen des German Accelerators drei Monate in San Francisco.

Christopher Fuhrhop verbrachte im Rahmen des German Accelerators drei Monate in San Francisco.

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„Heißer Stuhl“ mit Dr. Friedrich Georg Hoepfner im CIE

Zweimal im Jahr veranstaltet das Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE) den „Heißen Stuhl“ mit Herrn Dr. Friedrich Georg Hoepfner. Drei Teams dürfen an diesem Nachmittag vor dem mehrfachen Gründer pitchen und bekommen im Anschluss an den Pitch 30 Minuten schonungslos ehrliches Feedback zu Präsentation, Idee und Geschäftsmodell.

Am 25. Januar hatten die Teams von Melody Scanner, mytourapp und TRVLMIND die Möglichkeit, aus dem umfangreichen Erfahrungsschatz von Herrn Dr. Hoepfner zu schöpfen. Der Business Angel und Gründer von mittlerweile fast 100 Start-ups begrüßte die Runde und stellte zunächst sich selbst vor. Schon im Alter von 22 Jahren hatte er sein erstes Geschäftsmodell entwickelt. Dreimal musste er dieses jedoch verändern und an die Kunden und den Markt anpassen, bis er damit Erfolg hatte. Dieses so genannte Pivoting ist für die Gründer meist schmerzhaft, stellt aber häufig den Schlüssel zum Erfolg dar, so Dr. Hoepfner.

Dr. Friedrich Georg Hoepfner (rechts) am Center for Interdisciplinary Entrepreneurship

Dr. Friedrich Georg Hoepfner (rechts) am Center for Interdisciplinary Entrepreneurship

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