Tag of the Month: Seed-Finanzierung

Seed-Finanzierung bezeichnet Finanzhilfen für Start-ups, die sich in einer sehr frühen Gründungsphase (sog. Seed-Phase) befinden und dadurch nur schwer an Bankkredite gelangen. Das grundlegende Prinzip der Seed-Finanzierungen ist dem klassischen Kredit jedoch ähnlich: Durch die Investition in sehr junge Unternehmen trägt der Kapitalgeber ein erhöhtes Risiko. Dafür erhält er im Gegenzug entweder Anteile am Unternehmen oder eine erfolgsunabhängige Rendite.

Unterscheidung Eigen-/Fremdkapital

Bei der Unternehmensfinanzierung muss zwischen Eigen- und Fremdkapital unterschieden werden. Während das Eigenkapital meist zur Entwicklung der Geschäftsidee und deren Umsetzung eingesetzt wird, dient das Fremdkapital (auch Seed Capital genannt) oft der Innovationsfinanzierung. Bei Fremdkapitalgebern handelt es sich um externe Investoren, Venture Capitalists oder Business Angels, die meist auf Seed-Finanzierung spezialisiert sind. Neben der finanziellen Unterstützung treten diese Investoren häufig auch als Mentoren in Erscheinung und tragen so mit ihrem Know-how zum Erfolg der Start-ups bei. Auch öffentliche Fördermittel mit tilgungs- oder zinsfreien Anfangsjahren gelten als Seed-Finanzierung.

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Israel – Pulsierendes Land und Start-up-Hochburg

Am 26. März 2017 machte sich eine mehr als 70-köpfige Delegation mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf, um in und um Tel Aviv und Jerusalem die Start-up-Kultur in Israel kennen zu lernen. Neben vielen Wirtschaftsvertretern aus Stuttgart, Karlsruhe und anderen Städten waren auch Vertreter aus der Wissenschaft und dem KIT vor Ort.

Vieles wurde schon über Israel geschrieben – eine der neuen Hochburgen für Start-ups und deren Entwicklung. Nicht zuletzt durch den jüngst publik gewordenen Kauf des Unternehmens Mobileye für knapp 15 Millarden Dollar durch Intel schaut die Welt auf das mit gerade mal 8,4 Millionen Einwohnern kleine Land, in dem jedes Jahr neue Start-ups aus dem Boden sprießen und sich nicht wenige anschicken, durch finanzielle Unterstützung ihrer Investoren den Weltmarkt zu erobern.

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Blick auf das Panorama Jerusalems

Was also macht Israel anders als andere Länder, was zeichnet die Start-up-Kultur aus?

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Entrepreneurship Talk mit evopark

Am vergangenen Donnerstag war mit Sven Lackinger einer der Gründer des Start-ups evopark Gastredner beim KIT Entrepreneurship Talks (E-Talk) und berichtete über den Werdegang des Unternehmens sowie seine Erfahrungen als Gründer. Die evopark GmbH ist ein Kölner Unternehmen, das sich auf Parklösungen spezialisiert hat. Die evopark App hilft bei der Suche nach freien Parkplätzen in Parkhäusern in der Umgebung und navigiert Nutzer im Anschluss zu diesen, während die evopark Karte RFID-Technologie nutzt, um automatisch die Einfahrtsschranke in dem angesteuerten Parkhaus zu öffnen. Abgerundet wird der Service von einer monatlichen Abrechnung der Parkvorgänge.

Ein Prinzip, das nicht nur bei großen Automobilherstellern wie Porsche, Audi oder Mercedes auf Interesse gestoßen ist. Im vergangenen Jahr waren die vier Gründer zu Gast in der VOX-Sendung „Die Höhle des Löwen“ und hätten beinahe den größten Deal in der Geschichte der Unterhaltungssendung erzielt. Dass es nicht zu dem 1,5 Millionen Euro Investment durch Carsten Maschmeyer und Frank Thelen kam, lag letztlich an den im Gegenzug geforderten 25,1 Prozent am Unternehmen.

Sven Lackinger von evopark beim E-Talk

Sven Lackinger von evopark beim E-Talk

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Gründer des Monats Mai: corvolution GmbH

mesana_logo_180pxBREITBereits während ihres Studiums entwickelten die drei Gründer der corvolution GmbH Pläne für ihr eigenes Unternehmen. Das Team hat einen 20 Gramm leichten Sensor namens mesana entwickelt, der es Personen ermöglicht, sich von zu Hause aus einem zweitägigen Gesundheits-Check zu unterziehen. Dabei werden 16 Gesundheitswerte detailliert erfasst und in einem persönlichen Gesundheitsbericht bewertet. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Die Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Silvester Fuhrhop

Die Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop

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Rebranding: Der Weg zum neuen Namen

Von wegen Schall und Rauch – die Bedeutung eines prägnanten Namens ist besonders für Start-ups nicht zu unterschätzen. Der Name sollte kurz sein, einfach zu merken, keine negativen Assoziationen hervorrufen und im Idealfall Rückschlüsse auf die Art des Unternehmens zulassen. Schließlich ist der Name eines Unternehmens eine Art Aushängeschild, das Kunden, Distributoren aber auch Investoren neugierig machen soll und sich langfristig zu einer Marke etablieren kann.

Trotz intensiver Namensfindungsprozesse stellen insbesondere Start-ups nicht selten fest, dass ihr Unternehmensname doch nicht so wirkt, wie gewünscht. Eine Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und der WHU – Otto Beisheim School of Management bestätigt, dass circa jedes vierte Start-up im ersten Jahr seinen Namen wechselt. So beispielsweise auch zwei Gründerteams aus dem KIT: Apium und memetis. Wir haben über die Gründe des Rebrandings und das Vorgehen beim Finden und Einführen eines neuen Namens gesprochen.

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