Gründer des Monats: evoach

evoach_logo_signatur_1_1_1„Coaching für alle“ ist das inoffizielle Motto von evoach, unser Gründer des Monats. Das 2019 gegründete Start-up evoach aus Karlsruhe hat die erste volldigitalisierte Selbstcoaching-Anwendung für Unternehmen und deren Mitarbeiter entwickelt. Zudem bietet das Gründerteam Frauenpower pur in der noch recht Männerlastigen Karlsruher Gründerszene. Wir haben evoach im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Wofür steht euer Unternehmen?Teamtfoto_evoach
Evoach steht für mehr Selbstbestimmung, Engagement und kontinuierliche Weiterentwicklung. Rund um Future Work und mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz entwickeln wir eine Chat-Bot geführte, webbasierte Selbstcoaching Anwendung. Damit bieten wir Mitarbeitern und Teams einen ganz neuen, einfachen und benutzerfreundlichen Zugang zu Coaching in Unternehmen. Die Mitarbeiter werden durch themenbezogene und lösungsorientierte Coaching-Themen geführt, beispielsweise Konflikte lösen, Gespräche vorbereiten oder Entscheidungen treffen. Sie erarbeiten dabei eigene aktuelle Lösungsansätze und leiten konkrete Handlungsschritte für sich ab. Das Konzept haben wir 2019 um den Team-Bereich erweitert, vor allem zur besseren Vorbereitung von agilen Retrospektiven.

Weiterlesen

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten

Wissenschaftler des KIT entwickeln Prozess für den 3D-Druck von Glas.

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten ist das Ziel der Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz.

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten ist das Ziel der Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz.

Wer an Glaskunst denkt, hat oft ein Bild vor Augen: glühende Materialien, Hitze, aufwendige Glasbläserei. Immerhin ist die Herstellung von Glas eine rund 5000 Jahre alte Kulturtechnik. Auch wenn die moderne Produktion eine Hightech-Industrie ist, so hinken ihre Verarbeitungsmöglichkeiten denen anderer Materialien seit langem hinterher, vor allem den Lösungen im Bereich Kunststoff.

Drei Materialwissenschaftler des KIT wollen dies mit ihrem Anfang 2018 gegründeten Spin-off Glassomer GmbH ändern. Die drei Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz haben am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) am KIT über mehrere Jahre eine Formtechnik für die industrielle Glasbearbeitung entwickelt, mit der sie Quarzglas so variabel bearbeiten können wie Kunststoff. „Statt Glas auf bis zu 1100 Grad Celsius zu erhitzen und dann in Form zu bringen oder Teile von Glasblöcken z.B. mittels Laserbearbeitung zu strukturieren, setzen wir an den kleinsten Glasteilchen an“, so Bastian Rapp. Bei dem Verfahren von Glassomer werden dem flüssigen Kunststoff Glaspartikel beigerührt. „Wir formen das Gemisch dann ähnlich wie einen Sandkuchen und härten es durch Erwärmung oder Belichtung zu einem Feststoff aus“, erklärt Rapp weiter. Dieser Feststoff besteht zu 60 Prozent aus Glaspartikeln und zu 40 Prozent aus Kunststoff. Die Polymere wirken dabei wie ein Kleber, der die Glaspartikel an der richtigen Stelle festhält und so die Form fixiert.

Weiterlesen

Rückblick: Ein Abend mit Titus Dittmann

Ein Abend mit Titus DittmannDer „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ und Seriengründer Titus Dittmann besuchte am 02. Oktober das KIT. Unter dem Titel „Mut ist, wenn man es trotzdem macht“ gab der heute 70-jährige in seiner Keynote einen Einblick in sein Leben als Entrepreneur, Geschäftsmann und Philanthrop.

Dittmann gilt in vielen Bereichen als Vorreiter, ist Extremsportler, Firmenchef und Arbeitstier, das von Begeisterung für die Sache angetrieben wird. Der Münsteraner hat in den 80er Jahren dazu beigetragen das Skateboardfahren in Deutschland zu etablieren. Dittmann war Lehrer am Gymnasium und wurde zum Unternehmer, der um das Rollbrett ein weit verzweigtes Wertschöpfungsnetzwerk aufbaute, schwerste Krisen im Business bewältigen musste, dabei aber immer auch seine pädagogischen Überzeugungen im Blick behielt.Ein Abend mit Titus Dittmann

Seine inspirierende Keynote vor rund 450 Zuhörern handelte entsprechend nicht nur vom Unternehmertum, sondern auch von der Bedeutung von selbstbestimmtem Lernen und von Freiräumen für Jugendliche. Sein Rat an alle Schüler bei der Studien- und Berufswahl: „Da halte ich es mit Konfuzius, der sinngemäß gesagt hat: „Such dir einen Job, den du liebst, und du wirst nie wieder arbeiten müssen!“ Bei dieser Entscheidung sollten sich junge Menschen also davon leiten lassen, wofür ihr Herz brennt und wo sie all ihre Talente mit Begeisterung einbringen wollen. Ein solcher Weg wird viel Zufriedenheit und die richtige Work-Life-Balance mit sich bringen.“

Ein Abend mit Titus DittmannAußerdem berichtete er über die Arbeit seiner Stiftung skate-aid, die weltweit Kinder- und Jugendprojekte unterstützt, beispielsweise in Afghanistan. Da wo das Leben von Terror, Gewalt und Zerstörung geprägt ist, will er Kinder mit der pädagogischen Kraft des Skateboards stark machen.

Das Event mit Titus Dittmann setzte die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Ein Abend mit …“ am KIT, fort – im letzten Jahr war Starinvestor Frank Thelen zu Gast.

Bildrechte: KIT, Markus Breig

Gründer des Monats: Appointrix

Appointrix-LogoLernt Appointrix kennen, unsere Gründer des Monats. Ihre Geschäftsidee: Prozessabläufe von bestellter Ware, die beim Kunden installiert werden muss, wie zum Beispiel Waschmaschinen für alle Beteiligten transparent zu halten. Ziel ihrer Software ist es, Effizienzen zu steigern und Ressourcen zu sparen. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Online- oder Offline- Präsenz handelt. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Wofür steht euer Unternehmen?Teamfoto_Appointrix
Mit unserer Software-Lösung ermöglichen wir es unseren Kunden, erstklassige Dienstleistungen anzubieten. Vor allem Vor-Ort-Services jeglicher Art werden so endlich wieder zum echten Erlebnis für den Endkunden. Statt ewig auf den Techniker zu warten, der am Ende doch nicht kommt, ist der Endkunde dank unseres serviceExperten immer über den aktuellen Status seiner Dienstleistung informiert. Und zwar ganz egal, ob es sich um den Einbau großer Geräte, technischen Kundendienst oder Aufträge von Handwerkern handelt.

Weiterlesen

Effektiv kassieren mit intelligenten Kameras

Axel-Bohl-Preis-1Auvisus, ein Spin-off des KIT, wurde im Rahmen der Gala zur Verleihung des Frankfurter Preises der Gemeinschaftsgastronomie am 7. Oktober ausgezeichnet. Das Deutsche Institut für Gemeinschaftsgastronomie (DIG) würdigte auf großer Bühne das Nachwuchsprojekt mit dem Axel‐Bohl‐Preis 2019. Eine Experten-Jury hatte zuvor die eingereichten Arbeiten nach vier definierten Kriterien bewertet – unter anderem Präsentation, Originalität und die Bedeutung für die Praxis. Nach Meinung der Jury leistet Auvisus einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gastronomiebranche in Bezug auf Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automation. Das junge Spin-off automatisiert Kassiervorgänge mithilfe von Kamerabildverarbeitung und künstlicher Intelligenz.

Bildrechte: Thomas Fedra,  Food Service

1 2 3 52