KIT im Gespräch mit Sugartrends und ihren Investoren

Sugartrends

Geschäftsführer und Gründer von Sugartrends sowie von Business Net Partners sind die KIT Alumni Tim Lagerpusch (links) und Dr. Christian Schwarzkopf (rechts

Sugartrends schließt die Lücke und bietet Endkonsumenten ein innovatives Shopping Erlebnis“

„Es ist heutzutage schwer, einen elektronischen Marktplatz zu kreieren, der eine Innovation darstellt und für den ein nachhaltiger Bedarf besteht. Boutiquen haben von Haus aus nicht die technischen Voraussetzungen und auch nicht die Bekanntheit, neben ihrem Hauptgeschäft des stationären Handels, zusätzlich Produkte im Internet zu verkaufen“, so KIT Alumnus Dr. Roland Egerer.

KIT: Vom KIT-Studenten zum Investor ist es ein weiter Weg. Wie war die Zeit für euch und was habt ihr erlebt?

Dr. Roland Egerer ist  als Investor und Berater bei Sugartrends tätig.

Dr. Roland Egerer ist als Investor und Berater bei Sugartrends tätig.

Roland Egerer: Während des Studiums (und anschließender Promotion) machte ich diverse Praktika, u. a. auch in Unternehmensberatungen. Die Aufgabenstellung gefiel mir, mich in jeweils neue Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen einzuarbeiten, also mit dem Management strategische und operative Fragestellungen konzeptionell zu erarbeiten etc. Ich wollte jedoch nicht nur während eines Projektes, über einige Wochen oder Monate, mit dem Unternehmen zu tun haben, sondern längerfristig die Themen verfolgen. Während eines längeren USA Aufenthaltes in den 90er Jahren lernte ich dort die Private Equity Industrie kennen, welche in Deutschland zum damaligen Zeitraum noch in den Kinderschuhen steckte. Viele Themen aus dem Beratungsgeschäft waren in analytischer Hinsicht ähnlich, aber im Private Equity ging es um die Frage, wollen wir in dieses Unternehmen investieren und dieses als Gesellschafter begleiten. Dieser längere Horizont faszinierte mich, dann auch an dem Unternehmen “dran” zu bleiben und die Themen mit dem Management weiter zu begleiten.

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Bessere Simulation für den Leichtbau

Das Gründerteam von SIMUTENCE (v.l.): Dr. Martin Hohberg, Dr. Benedikt Fengler und Dominik Dörr helfen Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe mit Simulationslösungen. (Bild: SIMUTENCE)

Das Gründerteam von SIMUTENCE (v.l.): Dr. Martin Hohberg, Dr. Benedikt Fengler und Dominik Dörr helfen Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe mit Simulationslösungen. (Bild: SIMUTENCE)

Unsicherheiten und Kosten bei der Entwicklung und dem Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen verringern – das wollen die drei Gründer von SIMUTENCE erreichen. Tatsache ist, dass faserverstärkte Kunststoffe hervorragende mechanische Eigenschaften, wie bspw. eine hohe Materialsteifigkeit und gleichzeitig ein sehr geringes Gewicht, bieten. „Gerade im Zuge der Elektromobilität und der Reduktion von CO2-Emissionen spielt der Leichtbau eine immer größere Rolle“, so Dominik Dörr aus dem Gründerteam. „Faserverbundwerkstoffe, die viele auch als ‚Carbon‘ bezeichnen, weisen nämlich ein enormes Leichtbaupotenzial auf, z.B. in Fahrzeugstrukturen. Jedoch sind zur optimalen Ausschöpfung des Leichtbaupotenzials geeignete Simulations- und Optimierungsmethoden notwendig.“ Die Belastbarkeit entsprechender Bauteile, ebenso wie die Herstellbarkeit in Produktionsprozessen lässt sich aber mit aktuell verfügbarer Software nicht ausreichend genau simulieren und auslegen. Die Folge für die Unternehmen sind Unsicherheiten in der Herstellung und dem Einsatz sowie oft hohe Kosten. Gleichzeitig sind geeignete Simulationsmethoden zur Verringerung dieser Unsicherheiten kommerziell nur sehr eingeschränkt verfügbar. Weiterlesen

Crowdfunding-Aktion für den heat_it-Stichheiler auf Startnext

heat_itAb 17. Juli 2019 ab 14 Uhr gibt es auf www.startnext.com die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne als Erster den Stichheiler „heat_it“ zu sichern und dem Spin-off des KIT damit zur Markteinführung zu verhelfen. Als Add-on für das Smartphone können mit heat_it Insektenstiche mit Wärme behandelt werden. Durch die geringe Größe ist er immer zur Hand und kann bei Bedarf in das Smartphone eingesteckt werden. Per App lässt sich die Behandlung – bei Kindern und Erwachsenen – individuell einstellen. Die Crowdfunding-Kampagne läuft bis zum 18. August 2019. Mehr Infos zum Produkt und zum Team gibt es hier: www.heatit.de.

Foto: Kamedi GmbH

Ein Abend mit Titus Dittmann am KIT

Am 2. Oktober 2019 ist es wieder soweit: Nach dem erfolgreichen Auftakt mit Frank Thelen im letzten Jahr, geht die Veranstaltungsreihe „Ein Abend mit …“ am KIT in die nächste Runde. Dieses Jahr wird Titus Dittmann zu Gast im Audimax sein und einen Einblick in sein spannendes Leben als Serien-Gründer, Geschäftsmann und Anstifter geben. Bekannt als „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ machte der heute 70-Jährige Münsteraner ab Anfang der 80er Jahre das Skateboarden in Deutschland populär. Er gilt in vielen Bereichen als Pionier, ist Extremsportler, Firmenchef und Arbeitstier, das von Begeisterung für die Sache angetrieben wird und alle Höhen und Tiefen im Business kennt. Heute leitet sein Sohn das Unternehmen. Die titus GmbH ist europäischer Marktführer im Einzelhandel mit Skateboards und zugehöriger Streetwear. Mit der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe holt das KIT interessante Gründerpersönlichkeiten auf den Campus. Organisiert wird der Abend von der KIT-Gründerschmiede und ist für alle Interessierten offen. Die Anmeldung für das Event ist voraussichtlich ab September möglich.

Gründer des Monats Juni: BRC Solar

BRC SolarUnsere Gründer des Monats Juni sind BRC Solar. Das Start-up von der Hochschule Karlsruhe will Solaranlagen aus dem Schatten holen. Wir haben die drei Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Wofür steht euer Unternehmen?Gruppenbild BRC Solar
Wir von BRC Solar geben dem Schatten zukünftig keine Chance mehr. Wenn man Photovoltaik-Anlagen betrachtet wird deutlich, welche entscheidende Rolle der Grad der Verschattung bei der Frage der Effizienz spielt. Egal ob Hausdächer von Bäumen oder dem Nachbarhaus verschattet werden, oder die Modulreihen auf Freiflächenanlagen aufgrund potenzieller Verschattung weiter auseinander platziert werden müssen. Überall liegt verschwendetes Potenzial vor, da verschattete Module heutzutage keine Energie während der Verschattung liefern können. Dieser Verschwendung wirken wir von BRC Solar mit der Entwicklung unseres Leistungsoptimierers entgegen. Durch die Anbringung unserer Elektronik sorgen wir dafür, dass die restliche Energie der Verschattung genutzt werden kann und der Gefahr des Moduldefekts durch langzeitige Verschattung entgegengewirkt wird. Der Schatten hat für zukünftige Anlagen keine Chance mehr!

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