Momente 2015 – Highlights der KIT-Gründerschmiede

Die Adventszeit läutet den Ausklang des Jahres ein – eine gute Zeit, um den Alltag etwas zu „entschleunigen“ und sich einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu gönnen. Wir lassen die schönen, gemeinschaftlichen und lehrreichen Ereignisse aus 2015 noch einmal Revue passieren.

KITcrowd – Crowdfunding für Gründungen

KITcrowdStudierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern bietet das KIT im Rahmen der Gründerschmiede bereits unterschiedlichste Angebote zur Gründungsförderung, beispielsweise Beratung, Coaching und Seminare. Im März wurde die KIT-eigene Crowdfundingplattform KITcrowd gelauncht, um KIT-Gründern eine zusätzliche Finanzierungschance zu bieten. Seit dem Start der Plattform haben sich sechs Gründungsprojekte und Start-ups präsentiert. Drei von ihnen waren erfolgreich und konnten ihre Ideen weiter vorantreiben. Mehr zu KITcrowd

Anschub für KIT-Gründerteams beim upCAT

8 upCAT #3bZweimal im Jahr haben angehende Gründer die Chance, im KIT-eigenen Accelerator upCAT intensiv an ihrer Gründung zu arbeiten. Aus einer ersten Idee werden innerhalb von drei Monaten konkrete Geschäftsmodelle – unterstützt durch unternehmerisches Know-how, Coaches und Mentoren. Der Demo Day im März war ein voller Erfolg. Alle Teams konnten das Publikum aus Investorenkreisen und Newswerkpartnern begeistern und erhielten wertvolles Feedback zu ihren Businesscases. Am 07.12.2014 startet die nächste Runde von upCAT! Mehr zum Programm

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Tag of the Month: Inkubator

In der Anfangsphase der Unternehmensgründung stehen Gründer/innen oftmals vor unterschiedlichen Herausforderungen. Die Fragen nach der Finanzierung, dem Businessplan und die Angst des Scheiterns sind hier immer präsent. Der Einstieg ins ‚Business‘ wird jedoch durch sogenannte Inkubatoren erleichtert. Gründungsprojekte, die sich auf ihre Existenzgründung vorbereiten, finden im Inkubator einen betreuten Platz zur Weiterentwicklung und zum Wachsen.

Der Begriff Inkubator stammt ursprünglich aus der Medizin und Biologie, auch bekannt als Brutkasten. Das Prinzip eines Inkubators ist es, optimale Bedingungen für Brut- und Wachstumsprozesse zu schaffen. Beispielsweise sorgt der Inkubator bei Neugeborenen für eine optimale und sichere Umgebung, in der das Kind heranwachsen kann. Im Bereich der Unternehmensgründung kann dieses Prinzip auf junge Start-ups übertragen werden. Inkubatoren für Gründerteams schaffen beste Rahmenbedingungen, die den erfolgreichen Start ins Geschäftsleben für die angehenden Unternehmer ebnen. In speziellen Einrichtungen bzw. Räumlichkeiten des Inkubators erhalten Start-ups Unterstützung und Beratung für ihr Gründungsvorhaben. Neben der Bereitstellung von günstigen Mietflächen und Infrastruktur – z.B. Büros, Labors oder Produktionsstätten – werden die Gründer auch mit unternehmerischem Know-how unterstützt. Durch Beratung und Coaching von Fachleuten aus der Gründerszene werden die Teams im Inkubator durch Intensivbetreuung gezielt gefördert und ihre Wachstumschancen erhöhen sich. Der Inkubator als fokussiertes Gründerzentrum steht gleichzeitig für Infrastruktur, Wissen und Netzwerk. In einigen Fällen bieten die Inkubatoren den Start-ups auch eine Anschubfinanzierung und stehen den Gründern mit Tipps zur Kapitalsuche zur Seite.

Karlsruhe hat mit seiner lebendigen Gründungskultur für junge Gründer einige kleinere und größere Inkubatoren oder Räume in der Region zu bieten. Eine Linkliste für weiterführende Informationen findest du auf unserer Webseite „Räume für Gründer“. Speziell für wissenschaftliche Ausgründungen bietet das KIT einen Hightech-Inkubator auf dem Campus Nord, in dem aktuell zehn Gründungsprojekte und Unternehmen ansässig sein.

Labormanagement – Digital, vernetzt, automatisiert

Die KIT-Ausgründung cubuslab GmbH bietet eine herstellerunabhängige Plug&Play-Lösung zum automatisierten Auslesen und Verarbeiten von Labordaten im Forschungs- und Industrieumfeld.

 

Labormesswerte in Echtzeit einsehen, kontrollieren und Versuchsdaten anpassen. Die mobile Anwendung von cubuslab macht den direkten Zugriff möglich.

Labormesswerte in Echtzeit einsehen, kontrollieren und Versuchsdaten anpassen. Die mobile Anwendung von cubuslab macht den direkten Zugriff möglich. (Quelle: cubuslab GmbH)

Viele Aufgaben in Alltag und Beruf erledigen wir heute mit digitaler Unterstützung, die uns das Leben erleichtert und Arbeitsabläufe beschleunigt. Informationstechnologie und Automation sind dabei kaum mehr wegzudenken. Diese Entwicklung hat jedoch in einigen Forschungslabors nur zögerlich Einzug gehalten. Noch immer existieren Laborarbeitsplätze, an denen Versuche manuell dokumentiert und ausgewertet werden müssen. Gründe dafür sind mitunter die Vielfalt an Herstellern, an Geräten sowie an firmenspezifischer Software, die nicht kompatibel sind. Die digitale Vernetzung wird damit wesentlich erschwert.

Dr. Dominic Lütjohann kennt diese Problematik aus eigener Erfahrung aus der chemischen Forschung. Gerade in öffentlichen Forschungseinrichtungen fehlen die finanziellen Mittel, um Labors mit allerneuester Informationstechnologie auszustatten. Deshalb machte sich der Bioinformatiker während seiner Promotion am KIT-Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) bei Professor Stefan Bräse daran, eine flexible und erschwingliche Lösung zur Laborautomation zu finden – das klare Gründungsziel vor Augen. Gemeinsam mit Dr. Nicole Jung entwickelte er die Grundidee des vernetzten Labors zum Zweck des weltweiten Austauschs von Forschungsdaten im wissenschaftlichen Umfeld. Für Lütjohann war klar, dass die Idee noch mehr Potenzial hat und im Labormanagement anwendbar ist. Weiterlesen

KIT Entrepreneurship Event – Gründertreffen zum Semesterstart

KIT Entrepreneurship EventIm Oktober startete das akademische Leben am KIT ins Wintersemester 2015/2016. Auch die KIT-Gründerschmiede nahm wieder Fahrt auf und begrüßte Gründer/innen und Interessierte beim KIT Entrepreneurship Event am 22.10.2015 in Kooperation mit der Technologiefabrik Karlsruhe.

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Mit Robotik auf Erfolgskurs – ArtiMinds räumt ab

Die vier Gründer von der ArtiMinds Robotics GmbH haben es geschafft, gleich drei Auszeichnungen in Folge in die Fächerstadt zu holen. Im Bereich der Robotik gehört das im August 2013 gegründete Unternehmen schon seit längerer Zeit zu den Pionieren. Mit ihrer intuitiven Roboterprogrammierung für Produktionsmaschinen in der Industrie hat das Team von ArtiMinds seit der Gründung schon zahlreiche Preise abgeräumt.

Seinen jüngsten Erfolg erzielte das Unternehmen bei Robot Launch 2015. Bei dem internationalen Wettbewerb für Robotertechnologien, der im Silicon Valley organisiert wird, konnte sich das KIT-Team aus der TechnologieRegion Karlsruhe in der Kategorie ‚Best European Startup‘ gegen die Konkurrenz durchsetzen. ArtiMinds war als einziges deutsches Team fürs Finale nominiert und holte sich am 18.09.2015 einen der begehrten Preise.

Gut eine Woche vorher fiel eine weitere Wettbewerbsentscheidung zu Gunsten von ArtiMinds. Das Team gehörte zu den frisch gebackenen Gewinnern des bundesweiten WECONOMY-Awards 2015. Der renommiert Gründerpreis wird von der Wissensfabrik, der UnternehmerTUM und dem Handelsblatt ausgelobt. Neben neun weiteren Start-ups aus ganz Deutschland wurde das Karlsruher Team von der Jury ausgewählt und wird nun ein Jahr lang gecoacht und gefördert.

Zusätzlich zu diesen beiden Wettbewerbsauszeichnungen wurde ArtiMinds mit ihrer „Roboter-Programmierung für Dummies“ unter die Top 25 der heißesten Start-ups in Deutschland gewählt, die das HORIZONT-Magazin herausgegeben hat. Auch dadurch ermuntert, treibt ArtiMinds die Expansion voran und verstärkt weiter sein Team. Wir gratulieren ArtiMinds zu ihren Erfolgen und werden den Weg der vier jungen Gründer weiter verfolgen.

In einem Video von ArtiMinds ein paar Eindrücke zur Technologie:

Quelle: ArtiMinds Robotics GmbH
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