Gründer des Monats September: OPASCA GmbH

OPASCA Logo_180Das Unternehmen OPASCA hat sich auf die Entwicklung intelligenter, sensorbasierter Systeme und Lösungen zur Umwelterfassung spezialisiert. Auf Basis eines vielfältigen und flexiblen Plattformkonzepts werden kundenspezifische Lösungen in den Bereichen der Personen- und Objektdetektion für verschiedenste Anwendungsszenarien realisiert. Die Technologie findet primär im Bereich der Strahlentherapie Verwendung. Im Vordergrund stehen dabei das Wohlbefinden der Patienten und die Unterstützung des Fachpersonals. Wir haben das Team von OPASCA im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Gründerteam von OPASCA: Dr. Timo Machmer, Steffen Liebscher und Dr. Alexej Swerdlow

Gründerteam von OPASCA: Dr. Timo Machmer, Steffen Liebscher und Dr. Alexej Swerdlow

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EXIST-Gründerstipendium: Drei KIT-Teams zeigen hohes Potenzial

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet angehenden Gründer/innen eine Vielzahl von Förderprogrammen bei der Umsetzung ihrer Gründungsideen. Ein wichtiges Instrument ist das EXIST-Gründerstipendium, mit dem Gründungsvorhaben bereits in der Frühphase unterstützt werden. Die Förderung richtet sich an Studierende, Absolventen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Innerhalb eines Jahres erhalten die Teams die Möglichkeit, ihre erste Idee in ein konkretes Geschäftsmodell samt Businessplan umzusetzen und bekommen dabei professionelle Hilfestellung.

Diese Chance ließen sich drei KIT-Teams nicht entgehen und bewarben sich für das Stipendium – mit Erfolg! Die Gründer/innen von Aquaplot, Curafida und Selfbits konnten mit ihren innovativen und technologieorientierten Ideen überzeugen und haben sich somit das EXIST-Gründerstipendium gesichert. Bei der Antragstellung unterstützte das KIT-Innovationsmanagement tatkräftig. Das Team von Aquaplot entwickelt eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) zur Navigation und Routenplanung im See- und Frachtschiffverkehr. Ebenfalls mit einer SaaS-Anwendung geht das Teams von Curafida an den Start. Ihr System für das Gesundheitswesen soll chronisch kranke Patienten mit ihren Fachärzten enger zusammenbringen und den Informationsfluss verbessern. Das dritte Team, Selfbits, arbeitet an einem cloudbasierten Service im Bereich Wissensmanagement bzw. Wissensgewinnung.

Im Lauf des einjährigen Förderzeitraums können die Teams nun ihre Gründungspläne weiter vorantrieben. Dabei werden die angehenden Gründer/innen durch Seminare und Coaching unterstützt. Ziel ist die Vorbereitung des Markteintritts durch technische und unternehmerische Realisierung der Idee. Aufgabe der Gründer ist es, an ihrem Businessplan zu feilen – der finale Businessplan bildet den Abschluss der Förderung. Wir sind gespannt auf die Entwicklung der drei KIT-Teams und wünschen viel Erfolg!

Drei KIT-Gründungsprojekte sichern sich EXIST-Forschungstransfer

Zweimal jährlich können sich technologieorientierte Gründungsvorhaben aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen um eine Förderung durch EXIST-Forschungstransfer bewerben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit diesem Förderprogramm herausragende Gründerteams, deren technologiebasierte Gründungsideen aufwändigere Entwicklungsarbeiten benötigen. Ziel ist die Verbesserung des Gründungsklimas an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die Erhöhung der Zahl technologie- und wissensbasierter Unternehmensgründungen.

Im Mai 2015 tagte die Jury und entschied über die Einreichungen aus der Bewerbungsphase Januar 2015 – Insgesamt 87 Ideenskizzen aus ganz Deutschland wurden begutachtet. 26 Gründerteams aus den Bereichen Lebenswissenschaften, Energietechnologie, Sensorik, Software und Industrie 4.0 überzeugten die Jury und können sich über die Bewilligung der Förderung freuen. Unter ihnen sind auch drei Teams aus dem KIT: GIn, OTEGO und Emmtrix. Gratulation!

Das Team von GIn – Gesture Interaction for Wearable Technologies hat sich auf den Bereich Augmented Reality (AR) spezialisiert. Mit Hilfe einer neu entwickelten Technologie zur Gesteninteraktion sollen die Eingabemöglichkeiten und der Funktionsumfang von AR-Brillen und ‚Wearables Devices‘ wesentlich erweitert und verbessert werden. An einer Ausgründung im Energiesektor arbeitet das Team von OTEGO. Mit thermologischen Generatoren (TEGs) wollen sie Umgebungswärme bei einem Temperaturunterschied direkt in Strom umwandeln. Die Technologie ist in unterschiedlichen Märkten anwendbar. Das dritte Gründungsvorhaben Emmtrix entwickelt eine Softwarelösung zur Programmierung von Multicore-Prozessoren zur Vereinfachung der Parallelisierung in eingebetteten Systemen im industriellen Umfeld.

Drei ganz unterschiedliche Ideen, die vom BMWi als technologisch anspruchsvolle und wirtschaftlich erfolgversprechende Gründungsvorhaben bewertet wurden. Mithilfe von EXIST-Forschungstransfer können die Teams nun fokussiert an der Weiterentwicklung, dem Nachweis der technischen Machbarkeit und der Vorbereitung der Gründung arbeiten. Wir wünschen den drei Teams viel Erfolg und werden die Entwicklung mitverfolgen!

Energie in der Zukunft und Entrepreneurship – EIT Digital Summer School

Unter dem Titel „Smart Energy Systems & Entrepreneurship“ fand vom 27. Juli bis 7. August 2015 die internationale Summer School des EIT Digital in Kooperation mit dem KIT-Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (EnTechnon) statt. Ziel der School war es, Innovationen im Energiesektor zu fördern. Rund 40 Teilnehmer/innen aus der ganzen Welt nahmen an der zweiwöchigen School in Karlsruhe teil.

In Expertenvorträgen und Workshops beschäftigten sich Masterstudierende, Wissenschaftler/innen und junge Berufstätige mit den Energiesystemen der Zukunft und potenziellen Geschäftsideen in diesem Segment, beispielsweise neuartige Energiesysteme, E-Mobilität oder Speichersysteme. Ein Highlight der School war die Exkursion zu juwi nach Wörrstadt. Neben einer Führung auf dem Firmengelände und der Besichtigung der Windanlagen stand Matthias Willenbacher, Mitgründer von juwi, den Teilnehmern im Gründertalk Rede und Antwort.

 

Der Fokus der ersten Schoolwoche lag auf energierelevanten Themen, in der zweiten Woche entstanden in diversen Workshops potenzielle Geschäftsideen, die angeleitet durch Mentoren, in kleinen Gruppen entwickelt wurden. Zum Abschluss der School präsentierten alle Teams ihre entwickelten Geschäftsideen beim siebenminütigen Pitch vor einer Fachjury. Nach längerer Beratung kürte die Jury das Team von ‚Multi-Family Homes Flexibility Monetization‘ zum Sieger. Auch die Teilnehmer durften untereinander ein Ranking durchführen, bei dem das Team von ‚Power Check Plug‘ die meisten Stimmen sammeln konnte. Der Final Pitch ging mit zufriedenen Teams und begeisterten Jurymitgliedern zu Ende.

 

Rückblickend ziehen die Teilnehmer ein sehr positives Fazit. Anca Solacolu von der KTH Stockholm erklärt: „Nach meinem Bachelorstudium dachte ich, dass ich nie in der Lage wäre, eine Firma aufzubauen – weil mir die unternehmerischen Fähigkeiten fehlten. Mein Masterstudium bei KIC Inno Energy und die School haben mir sehr geholfen, diese Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“ Sie schätzte den kulturellen und informationstechnischen Austausch während der School und konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. Auch Simon Salis von der University of Brighton blickt positiv auf die School zurück und äußert sich eindeutig auf die Frage, ob er dieses Programm weiterempfehlen würde: „Nur zwei Wörter: Ja, 100-prozentig!“

Gründer des Monats Juli: OPVengineering GmbH

Logo OPVengineeringDas Unternehmen OPVengineering bietet hochdynamische Prüfstands-Automatisierungskomponenten auf dem Gebiet der Automobilentwicklung. Mithilfe ihrer Lösungen schaffen sie optimale Prüfumgebungen auf dem Prüfstand, indem Antriebskomponenten in Wechselwirkung mit virtuellen Restfahrzeugmodellen betrieben werden. In Zusammenarbeit mit Industriepartnern und dem KIT arbeitet das Team an der ständigen Weiterentwicklung. Wir haben das Team von OPVengineering im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Team von OPVengineering (v.l.n.r.): Christian Stier, Steffen Jäger und Martin Geier mit einem Prüfstands-Demonstratorsystem

Team von OPVengineering (v.l.n.r.): Christian Stier, Steffen Jäger und Martin Geier mit einem Prüfstands-Demonstratorsystem

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