In-silico-Revolution in der Biotechnologie

Schluss mit Experimenten: Die KIT-Ausgründung GoSilico ermöglicht der Biopharmabranche eine computergestützte Entwicklung von Herstellungsprozessen für neue Wirkstoffe.

Der Weg von der Entdeckung eines erfolgversprechenden Wirkstoffs bis hin zur Zulassung ist mühsam. Er ist mit unzähligen Experimenten und Studien verbunden, die nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch sehr viel Durchhaltevermögen fordern. „Bis zu zehn Jahre kann es dauern, bis ein Medikament am Markt ist“, so Dr. Thiemo Huuk. Ein Umstand, den er gemeinsam mit seinen Mitgründern Prof. Dr. Jürgen Hubbuch, Dr. Teresa Beck und Dr. Tobias Hahn beheben will.

Die Gründer von GoSilico (v.l.n.r.): Dr. Thiemo Huuk, Dr. Tobias Hahn und Dr. Teresa Beck (Quelle: Foto Fabry)

Die Gründer von GoSilico (v.l.n.r.): Dr. Thiemo Huuk, Dr. Tobias Hahn und Dr. Teresa Beck (Quelle: Foto Fabry)

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Auf dem Sprung in die USA

Zwei Gründungen mit Wurzeln am KIT wagten den Sprung über den großen Teich: ArtiMinds Robotics und RESTUBE haben sich für den German Accelerator qualifiziert – ein Programm, das Gründern den Eintritt in den amerikanischen Markt erleichtern soll. Neben einem Arbeitsplatz erhalten die Teilnehmer vor Ort Unterstützung von Mentoren und Zugang zu einem großen Unternehmensnetzwerk. „Eine einmalige Chance, um Kontakte zu amerikanischen Investoren, aber auch zu Produzenten und Distributoren zu knüpfen“, so Christopher Fuhrhop, Gründer der RESTUBE GmbH.

Christopher Fuhrhop verbrachte im Rahmen des German Accelerators drei Monate in San Francisco.

Christopher Fuhrhop verbrachte im Rahmen des German Accelerators drei Monate in San Francisco.

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Gründer des Monats Januar: emmtrix Technologies GmbH

Das KIT-Spin-off emmtemmtrix_logo_229x71rix Technologies bietet mit dem emmtrix Code Generator (eCG) und dem emmtrix Parallel Studio (ePS) innovative Softwarelösungen für eingebettete Singlecore- und heterogene Multicore-Systeme an. Die Unterstützung von MATLAB- und Scilab-Umgebungen ermöglicht die Integration in bereits vorhandene Softwareentwicklungsabläufe. Dadurch können die beiden Tools beispielsweise bei der Entwicklung von automatischen Einparkhilfen und von autonomen Fahrsystemen eingesetzt werden. Ein Jahr nach ihrer Teilnahme am KIT-Accelerator-Programm upCAT haben wir die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

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Die Gründer von emmtrix (v.l.n.r.): Michael Rückauer, Frederik Riar, Oliver Oey, Dr.-Ing. Timo Stripf

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Gemütlicher Jahresausklang beim X-MATCH 2016

Sie ist schon Tradition unter den Gründerinnen und Gründern am KIT: X-MATCH, die Weihnachtsfeier der KIT-Gründerschmiede. So fanden sich auch in diesem Jahr knapp 60 Entrepreneure und Mitarbeitende des KIT zusammen, um in gemütlicher Runde die Erfolge aus 2016 zu feiern, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Neben kulinarischen Genüssen erwarteten die Gäste eine Keynote von Robin Schönbeck, Gründer der PACE Telematics GmbH, sowie ein kurzweiliges Interview mit Stefan Klocke, Geschäftsführer von skventures.

Begrüßung von Dr. Rolf Blattner zum X-MATCH 2016

Gründerberater Dr. Rolf Blattner begrüßte die Gäste beim X-MATCH 2016

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Gas-to-Liquid-Anlagen im Kompaktformat

Die KIT-Ausgründung INERATEC GmbH präsentiert chemische Anlage mit mikrostrukturiertem Reaktor zur Umwandlung von Gasen in Kraftstoffe. 

Die Idee, flüssige Kraftstoffe aus Gasen zu gewinnen, ist keine neue – wohl aber die innovative Kompaktheit und damit die dezentrale Anwendung der Anlage der KIT-Ausgründung INERATEC. Bisher kamen sogenannte Gas-to-Liquid-Anlagen nur in großtechnischen Dimensionen zum Einsatz. Im Rahmen von Forschungsarbeiten am KIT haben die Gründer Dr. Tim Böltken, Philipp Engelkamp, Prof. Peter Pfeifer und Dr. Paolo Piermartini intensiv an chemischen Reaktoren gearbeitet, mit deren Hilfe sich auch kleine und mittlere Gasmengen in Kraftstoffe sowie in hochwertige Wachse umwandeln lassen. Genutzt werden können sowohl fossile als auch erneuerbare methanhaltige Gase, wie zum Beispiel Biogase oder Klärgase. Lohnenswert sind die Gas-to-Liquid-Anlagen, die INERATEC als containerisierte, schlüsselfertige Lösung vertreibt, besonders bei Prozessen, bei denen unerwünschte Gase als Neben- oder Abfallprodukte anfallen.

INERATEC

Die Gründer Dr. Paolo Piermartini, Dr. Tim Böltken, Prof. Peter Pfeifer und Philipp Engelkamp (v.l.n.r.) vor der INERATEC Power-to-Liquid- Anlage.

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