Mut ist, wenn man es trotzdem macht – ein Abend mit Titus Dittmann

Portrait Titus_Credit_Rieke Penninger (002)Unter der Schirmherrschaft des Vizepräsidenten für Innovation und Internationales Professor Thomas Hirth bringt die KIT-Gründerschmiede den Seriengründer, Pädagogen und Querdenker Titus Dittmann ans KIT.

Wir laden Sie herzlich ein zu dem Live-Event am

2. Oktober 2019 im Audimax(Gebäude 30.95) ab 18 Uhr.

Unter dem Titel  „Mut ist, wenn man es trotzdem macht – ein Abend mit Titus Dittmann“  wird der „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ in seiner Keynote einen Einblick in sein spannendes Leben als Entrepreneur, Geschäftsmann und Philanthrop geben. Und dieses Motto zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben von Deutschlands Skateboardpionier – vom Lehrer zum Unternehmer, der um das Rollbrett ein weit verzweigtes Wertschöpfungsnetzwerk aufbaute, dabei zum Seriengründer wurde, aber auch schwerste Krisen im Business bewältigen musste.

Der heute 70-Jährige Münsteraner gilt in vielen Bereichen als Vorreiter, ist Extremsportler, Firmenchef und Arbeitstier, das von Begeisterung für die Sache angetrieben wird. Neben seinem Unternehmertum sieht er sich vor allem einem pädagogischen Auftrag verpflichtet. Mit seinem neusten Buch „Lernen muss nicht scheiße sein“ spricht er zur heutigen Elterngeneration: „Habt Mut, euren Kindern mehr Freiräume zu geben, seid locker und lasst die Kinder frei!”. 2009 hat er eine eigene Stiftung ins Leben gerufen. Mit der Initiative skate-aid (skate-aid.org) unterstützt er weltweit Kinder- und Jugendprojekte, die mittels des Skateboardings Entwicklungshilfe leisten. Da wo das Leben von Terror, Gewalt und Zerstörung geprägt ist, will er Kinder mit der pädagogischen Kraft des Skateboards stark machen.

Im Anschluss an die Keynote findet ein Get-together mit Ausstellung ausgewählter Start-ups statt. Moderiert wird der Abend von Domenica Riecker-Schwörer.

Mit der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe holt das KIT interessante Gründerpersönlichkeiten auf den Campus. Organisiert wird der Abend von der KIT-Gründerschmiede und ist für alle Interessierten offen.

Die Team der KIT-Gründerschmiede freut sich auf einen spannenden Abend und ist gespannt zu hören, was man vom Skateboarden fürs Business lernen kann.

Bildrechte: Rieke Penninger

Impressionen NEULAND Innovationstag 2019: Gründerpitch

Gründerpitch 2019:

Bildrechte: KIT

Gründer des Monats Juli: heat_it

Team_Christof_Stefan_Lukas_Armin_reducedUnsere Gründer des Monats Juli sind heat_it. So schön der Sommer auch ist, einen entscheidenden Nachteil hat er: juckende Mücken- und schmerzende Wespenstiche. Glücklicherweise gibt es zur Symptombehandlung das wissenschaftlich nachgewiesene Prinzip der Hyperthermie – die Behandlung mittels Wärme. Verfügbare Produkte konnten die vier Gründer nicht überzeugen und so haben sie den heat_it Realität werden lassen. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

heat_it_Appscreen_box_reducedWofür steht euer Unternehmen?
Der heat_it ermöglicht dir eine sorgenfreie Zeit in der Natur, da er dich jederzeit und perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten von juckenden Mückenstichen und schmerzenden Wespenstichen befreit. Im Start-up arbeiten wir mit Hochdruck daran den heat_it als hochwertiges, ressourcenschonendes Medizinprodukt auf den Markt zu bringen. Derzeit läuft unsere Crowfunding-Kampagne auf Startnext, wo man sich den heat_it vor allen anderen sichern kann und mehr über unser Produkt & Unternehmen lernt.

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Merck und HQS Quantum Simulations arbeiten zusammen

HGS LogoMerck hat Anfang Juni eine auf drei Jahre angelegte Kooperation mit dem Karlsruher Start-up HQS Quantum Simulations bekannt gegeben, eine Ausgründung aus dem KIT. Die Zusammenarbeit zwischen HQS und der Chief Digital Organisation von Merck wird sich auf die Anwendung und Kommerzialisierung von Software für Quantenchemie auf Quantencomputern konzentrieren. Merck hat die Option auf eine Vertriebslizenz.

KIT im Gespräch mit Sugartrends und ihren Investoren

Sugartrends

Geschäftsführer und Gründer von Sugartrends sowie von Business Net Partners sind die KIT Alumni Tim Lagerpusch (links) und Dr. Christian Schwarzkopf (rechts

Sugartrends schließt die Lücke und bietet Endkonsumenten ein innovatives Shopping Erlebnis“

„Es ist heutzutage schwer, einen elektronischen Marktplatz zu kreieren, der eine Innovation darstellt und für den ein nachhaltiger Bedarf besteht. Boutiquen haben von Haus aus nicht die technischen Voraussetzungen und auch nicht die Bekanntheit, neben ihrem Hauptgeschäft des stationären Handels, zusätzlich Produkte im Internet zu verkaufen“, so KIT Alumnus Dr. Roland Egerer.

KIT: Vom KIT-Studenten zum Investor ist es ein weiter Weg. Wie war die Zeit für euch und was habt ihr erlebt?

Dr. Roland Egerer ist  als Investor und Berater bei Sugartrends tätig.

Dr. Roland Egerer ist als Investor und Berater bei Sugartrends tätig.

Roland Egerer: Während des Studiums (und anschließender Promotion) machte ich diverse Praktika, u. a. auch in Unternehmensberatungen. Die Aufgabenstellung gefiel mir, mich in jeweils neue Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen einzuarbeiten, also mit dem Management strategische und operative Fragestellungen konzeptionell zu erarbeiten etc. Ich wollte jedoch nicht nur während eines Projektes, über einige Wochen oder Monate, mit dem Unternehmen zu tun haben, sondern längerfristig die Themen verfolgen. Während eines längeren USA Aufenthaltes in den 90er Jahren lernte ich dort die Private Equity Industrie kennen, welche in Deutschland zum damaligen Zeitraum noch in den Kinderschuhen steckte. Viele Themen aus dem Beratungsgeschäft waren in analytischer Hinsicht ähnlich, aber im Private Equity ging es um die Frage, wollen wir in dieses Unternehmen investieren und dieses als Gesellschafter begleiten. Dieser längere Horizont faszinierte mich, dann auch an dem Unternehmen “dran” zu bleiben und die Themen mit dem Management weiter zu begleiten.

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