Rückblick: Ein Abend mit Titus Dittmann

Ein Abend mit Titus DittmannDer „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ und Seriengründer Titus Dittmann besuchte am 02. Oktober das KIT. Unter dem Titel „Mut ist, wenn man es trotzdem macht“ gab der heute 70-jährige in seiner Keynote einen Einblick in sein Leben als Entrepreneur, Geschäftsmann und Philanthrop.

Dittmann gilt in vielen Bereichen als Vorreiter, ist Extremsportler, Firmenchef und Arbeitstier, das von Begeisterung für die Sache angetrieben wird. Der Münsteraner hat in den 80er Jahren dazu beigetragen das Skateboardfahren in Deutschland zu etablieren. Dittmann war Lehrer am Gymnasium und wurde zum Unternehmer, der um das Rollbrett ein weit verzweigtes Wertschöpfungsnetzwerk aufbaute, schwerste Krisen im Business bewältigen musste, dabei aber immer auch seine pädagogischen Überzeugungen im Blick behielt.Ein Abend mit Titus Dittmann

Seine inspirierende Keynote vor rund 450 Zuhörern handelte entsprechend nicht nur vom Unternehmertum, sondern auch von der Bedeutung von selbstbestimmtem Lernen und von Freiräumen für Jugendliche. Sein Rat an alle Schüler bei der Studien- und Berufswahl: „Da halte ich es mit Konfuzius, der sinngemäß gesagt hat: „Such dir einen Job, den du liebst, und du wirst nie wieder arbeiten müssen!“ Bei dieser Entscheidung sollten sich junge Menschen also davon leiten lassen, wofür ihr Herz brennt und wo sie all ihre Talente mit Begeisterung einbringen wollen. Ein solcher Weg wird viel Zufriedenheit und die richtige Work-Life-Balance mit sich bringen.“

Ein Abend mit Titus DittmannAußerdem berichtete er über die Arbeit seiner Stiftung skate-aid, die weltweit Kinder- und Jugendprojekte unterstützt, beispielsweise in Afghanistan. Da wo das Leben von Terror, Gewalt und Zerstörung geprägt ist, will er Kinder mit der pädagogischen Kraft des Skateboards stark machen.

Das Event mit Titus Dittmann setzte die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Ein Abend mit …“ am KIT, fort – im letzten Jahr war Starinvestor Frank Thelen zu Gast.

Bildrechte: KIT, Markus Breig

Gründer des Monats: Appointrix

Appointrix-LogoLernt Appointrix kennen, unsere Gründer des Monats. Ihre Geschäftsidee: Prozessabläufe von bestellter Ware, die beim Kunden installiert werden muss, wie zum Beispiel Waschmaschinen für alle Beteiligten transparent zu halten. Ziel ihrer Software ist es, Effizienzen zu steigern und Ressourcen zu sparen. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Online- oder Offline- Präsenz handelt. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Wofür steht euer Unternehmen?Teamfoto_Appointrix
Mit unserer Software-Lösung ermöglichen wir es unseren Kunden, erstklassige Dienstleistungen anzubieten. Vor allem Vor-Ort-Services jeglicher Art werden so endlich wieder zum echten Erlebnis für den Endkunden. Statt ewig auf den Techniker zu warten, der am Ende doch nicht kommt, ist der Endkunde dank unseres serviceExperten immer über den aktuellen Status seiner Dienstleistung informiert. Und zwar ganz egal, ob es sich um den Einbau großer Geräte, technischen Kundendienst oder Aufträge von Handwerkern handelt.

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Effektiv kassieren mit intelligenten Kameras

Axel-Bohl-Preis-1Auvisus, ein Spin-off des KIT, wurde im Rahmen der Gala zur Verleihung des Frankfurter Preises der Gemeinschaftsgastronomie am 7. Oktober ausgezeichnet. Das Deutsche Institut für Gemeinschaftsgastronomie (DIG) würdigte auf großer Bühne das Nachwuchsprojekt mit dem Axel‐Bohl‐Preis 2019. Eine Experten-Jury hatte zuvor die eingereichten Arbeiten nach vier definierten Kriterien bewertet – unter anderem Präsentation, Originalität und die Bedeutung für die Praxis. Nach Meinung der Jury leistet Auvisus einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gastronomiebranche in Bezug auf Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automation. Das junge Spin-off automatisiert Kassiervorgänge mithilfe von Kamerabildverarbeitung und künstlicher Intelligenz.

Bildrechte: Thomas Fedra,  Food Service

Gründer des Monats: RoomPriceGenie

RPG_LogoWer sein Hotelzimmer über eines der großen Hotelbuchungsportale bucht, kennt das: Die Preise verändern sich fast stündlich. Ist in der Urlaubszeit die Nachfrage hoch, schnellen die Preise nach oben. Ist wenig los, kann man das Zimmer auch zum halben Preis haben. Die Rettung für kleine Hotels: Ein KIT Start-up, das bezahlbare Preisoptimierung bietet. Lernt RoomPriceGenie kennen, unsere Gründer des Monats September. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.RPG_Team

Wofür steht euer Unternehmen?
Für kleinere, oft familiengeführte Hotels wird es immer schwieriger am Markt zu bestehen, da meist Budget und Erfahrung im digitalen Umfeld fehlen. Vor allem bei den Zimmerpreisen besteht großer Nachholbedarf, wo große Hotels und Ketten schon seit Jahren auf sogenannte Revenue Manager und komplexe Software setzen, die täglich oder sogar stündlich Preise optimieren. Wer seine Preise nicht anpasst, wird in derart dynamischen Märkten meist entweder zu günstig oder zu teuer sein. RoomPriceGenie hat eine sehr einfach zu bedienende, bei Bedarf voll automatisierte Lösung entwickelt, die auch kleinen Hotels dynamische Preise ermöglicht. Im Durchschnitt bedeutet das 15% mehr Umsatz, was aufgrund hoher Fixkosten oft eine Verdopplung der Gewinnsteigerung zur Folge hat.

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Mut ist, wenn man es trotzdem macht – ein Abend mit Titus Dittmann

Portrait Titus_Credit_Rieke Penninger (002)Unter der Schirmherrschaft des Vizepräsidenten für Innovation und Internationales Professor Thomas Hirth bringt die KIT-Gründerschmiede den Seriengründer, Pädagogen und Querdenker Titus Dittmann ans KIT.

Wir laden herzlich ein zu dem Live-Event am

2. Oktober 2019 im Audimax(Gebäude 30.95) ab 18 Uhr.

Unter dem Titel  „Mut ist, wenn man es trotzdem macht – ein Abend mit Titus Dittmann“  wird der „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ in seiner Keynote einen Einblick in sein spannendes Leben als Entrepreneur, Geschäftsmann und Philanthrop geben. Und dieses Motto zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben von Deutschlands Skateboardpionier – vom Lehrer zum Unternehmer, der um das Rollbrett ein weit verzweigtes Wertschöpfungsnetzwerk aufbaute, dabei zum Seriengründer wurde, aber auch schwerste Krisen im Business bewältigen musste.

Der heute 70-Jährige Münsteraner gilt in vielen Bereichen als Vorreiter, ist Extremsportler, Firmenchef und Arbeitstier, das von Begeisterung für die Sache angetrieben wird. Neben seinem Unternehmertum sieht er sich vor allem einem pädagogischen Auftrag verpflichtet. Mit seinem neusten Buch „Lernen muss nicht scheiße sein“ spricht er zur heutigen Elterngeneration: „Habt Mut, euren Kindern mehr Freiräume zu geben, seid locker und lasst die Kinder frei!”. 2009 hat er eine eigene Stiftung ins Leben gerufen. Mit der Initiative skate-aid (skate-aid.org) unterstützt er weltweit Kinder- und Jugendprojekte, die mittels des Skateboardings Entwicklungshilfe leisten. Da wo das Leben von Terror, Gewalt und Zerstörung geprägt ist, will er Kinder mit der pädagogischen Kraft des Skateboards stark machen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist hier erforderlich.

Im Anschluss an die Keynote findet ein Get-together mit Ausstellung ausgewählter Start-ups statt. Moderiert wird der Abend von Domenica Riecker-Schwörer.

Mit der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe holt das KIT interessante Gründerpersönlichkeiten auf den Campus. Organisiert wird der Abend von der KIT-Gründerschmiede und ist für alle Interessierten offen.

Die Team der KIT-Gründerschmiede freut sich auf einen spannenden Abend und ist gespannt zu hören, was man vom Skateboarden fürs Business lernen kann.

Bildrechte: Rieke Penninger

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