Zwei Jahre weitere Förderung des Gründungsinkubators „StartUpSecure KASTEL“

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Der IT-Security-Gründungsinkubator am KIT erhält für weitere zwei Jahre eine Förderung seitens des Bundesministeriums für Bildung & Forschung (BMBF), um innovative Ideen im Bereich IT-Sicherheit schneller in die Anwendung und Neugründung zu bringen. Mit dem Start der neuen Förderphase bis Ende 2020 hat sich der IT-Sicherheits-Inkubator einen neuen Namen gegeben – StartUpSecure KASTEL - angelehnt an die Initiative „StartUpSecure“ des BMBF, mit dem dieser näher an die Fördermaßnahme des BMBF heranrückt. Unter anderem arbeitet StartUpSecure KASTEL derzeit an einem anrechenbaren Seminar für Studierende, die praxisnah an das Thema Gründen herangeführt werden sollen. Ziel ist es, das Interesse am Thema Gründen bei Studierenden zu wecken und auszubauen. Die erste Durchführung des Seminars ist für das Wintersemester 2019 geplant.

Bildrecht: KIT

HMI 2019

Innovation live erleben: Das KIT zeigt im Rahmen der Hannover Messe Industrie vom 01. – 05.04.2019 verschiedene Gründungsprojekte aus dem KIT.

Im Netzwerkpark „Young Tech Enterprises” in Halle 13 , Stand E21 stellen sich folgende Gründungsprojekte vor: heat_it, HQS Quantum Simulations, thingsTHINKING, axxelera, Selfbits, promonode und SIMUTENCE.

Hier weitere Infos zu den ausstellenden Teams:

Montag, 01. April 2019:

HQS Quantum Simulations


HQS entwickelt Quantenalgorithmen zur Voraussage von Moleküleigenschaften für die Chemie- und Pharmaindustrie. Die HQS Software kann sowohl auf herkömmlichen Computern als auch auf existierenden und zukünftigen Quantencomputern eingesetzt werden. Damit können bereits heute Entwicklungsprozesse unserer Kunden signifikant beschleunigt und das Verständnis von chemischen und physikalischen Zusammenhänge erhöht werden. Dies erlaubt eine schnellere Realisierung neuer Prozesse und Produkte. Quantencomputer werden die Forschung und Entwicklung von Materialien und Medikamenten fundamental verändern. HQS ermöglicht seinen Kunden von den Chancen zu profitieren und die Risiken der Veränderungen durch individuelle Simulationslösungen, die sich leicht auf die kommende Quantenhardware umstellen lassen zu minimieren .

Selfbits


Selfbits ist ein Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das digitale Lösungen im Bereich Industrie 4.0 und IIoT für mittelständische Industrieunternehmen entwickelt. Mit unserer Cloud Software, der Selfbits Manufacturing Suite, kann die gesamte Produktion vom Wareneingang über die Fertigung bis zum Warenausgang lückenlos überwacht und analysiert werden. Ineffiziente Prozesse werden sichtbar und eröffnen Einsparpotenzial durch besseren Ressourceneinsatz.

Betriebsdaten wie Rüstzeiten, Produktionsmengen oder Maschinenstillstände können von Maschinenbedienern über Smartphones oder stationäre Tablets an Maschinen in Echtzeit erfasst werden, wenn z.B. ältere Maschinen keine Schnittstellen anbieten. Je nach Maschinenpark ist es natürlich möglich, Maschinendaten über Einplatinencomputer, Schnittstellen oder Sensoren direkt zu erfassen. Die Nachverfolgung von Material wird mit Barcodes auf Warenbegleitscheinen ermöglicht. Diese Scheine werden über die App bei Bedarf direkt auf Druckern in der Fertigung gedruckt. Die Warenbegleitscheine können an nachgelagerten Fertigungsschritten über Tablets mit einem gekoppelten Handscanner gescannt werden. Dies ermöglicht die Erfassung von Durchlauf- und Zykluszeiten. Durch die Buchung von Teilen auf (Zwischen-)Lagerplätze herrscht jederzeit Klarheit über den Aufenthaltsort und den Zustand der Halbfabrikate.

Alle Daten werden zentral in einer Datenbank erfasst und können sowohl mobil als auch am Desktop über die Webanwendung abgerufen und analysiert werden. Dadurch stehen der Betriebsleitung und der Geschäftsführung jederzeit eine Echtzeitübersicht über den Zustand der in Produktion befindlichen Fertigungsaufträge zur Verfügung. Die Daten werden historisiert und können außerdem zur optimierten Produktionsplanung und -steuerung verwendet werden.
Im Ergebnis bringt die Selfbits Manufacturing Suite Transparenz und Nachverfolgbarkeit in den Produktionsprozess. Sie ermöglicht dadurch Produktivitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen.

Dienstag, 02. April 2019:

SIMUTENCE


Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien benötigen Faserverbundwerkstoffe in der strukturellen Auslegung neben den Materialkennwerten selbst auch Informationen über die Mikrostruktur, da diese maßgeblich für die effektiven mechanischen Eigenschaften verantwortlich ist. Hierbei haben die Fasern mit ihren lokalen Ausrichtungen und Volumenanteilen den größten Einfluss. Da diese Eigenschaften maßgeblich durch den Herstellungsprozess beeinflusst werden, ist die Vorhersage dieser Fertigungseffekte eine elementare Voraussetzung für die robuste strukturelle Auslegung von Faserverbundwerkstoffen.
SIMUTENCE bietet im Vergleich zum kommerziell verfügbaren Stand der Technik deutlich verbesserte Simulationsansätze für die industriell relevanten Herstellungsprozesse, in Kombination mit einer virtuellen Prozesskette, an. Dies ermöglicht die rein virtuelle Vorhersage relevanter Fertigungseffekten, welche auf Basis der virtuellen Prozesskette in der strukturellen Auslegung berücksichtigt werden können. Auf diese Weise kann die Herstellbarkeit schon in frühen Entwicklungsstadien abgesichert, als auch die Vorhersagegüte struktureller Auslegungen deutlich gesteigert werden. SIMUTENCE bietet die virtuelle Prozesskette in Form von Ingenieursdienstleistungen und Zusatzmodulen für kommerziell verfügbare Simulationssoftware an. Darüber hinaus werden die Simulationsmethoden in Kooperation mit dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sukzessive hinsichtlich neuartiger Prozesse weiterentwickelt.

thingsTHINKING


Unsere Software verfügt über Sprachverständnis und ist so in der Lage, Dokumente auf Bedeutungsebene zu vergleichen, anstelle bei einem Wortvergleich stehen zu bleiben. Der Mehrwert ist dort am größten, wo Mitarbeiter Informationen manuell aus unstrukturierten Daten heraus ziehen müssen – das kann die Software deutlich schneller und zuverlässiger. Sie leistet damit wertvolle Zuarbeit und präsentiert als Ergebnis eine Entscheidungsgrundlage für die Mitarbeiter, die ihre Aufgaben gemeinsam mit der KI bewältigen. Im Ergebnis können sie sich auf höherwertige und strategische Aufgaben konzentrieren.
Unser innovativer Ansatz fußt auf vielen Jahren Forschungsarbeit am Karlsruher Institut für Technologie – der Markteintritt erfolgte im Februar 2017. Zu unseren Kunden zählen wir Firmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen, wie z. B. Maschinenbauunternehmen, Automobilhersteller und Ihre Zulieferer, Versicherungen, Steuerabteilungen oder auch Rechtsabteilungen.

Mittwoch, 03. April 2019:

SIMUTENCE


Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien benötigen Faserverbundwerkstoffe in der strukturellen Auslegung neben den Materialkennwerten selbst auch Informationen über die Mikrostruktur, da diese maßgeblich für die effektiven mechanischen Eigenschaften verantwortlich ist. Hierbei haben die Fasern mit ihren lokalen Ausrichtungen und Volumenanteilen den größten Einfluss. Da diese Eigenschaften maßgeblich durch den Herstellungsprozess beeinflusst werden, ist die Vorhersage dieser Fertigungseffekte eine elementare Voraussetzung für die robuste strukturelle Auslegung von Faserverbundwerkstoffen.
SIMUTENCE bietet im Vergleich zum kommerziell verfügbaren Stand der Technik deutlich verbesserte Simulationsansätze für die industriell relevanten Herstellungsprozesse, in Kombination mit einer virtuellen Prozesskette, an. Dies ermöglicht die rein virtuelle Vorhersage relevanter Fertigungseffekten, welche auf Basis der virtuellen Prozesskette in der strukturellen Auslegung berücksichtigt werden können. Auf diese Weise kann die Herstellbarkeit schon in frühen Entwicklungsstadien abgesicher, als auch die Vorhersagegüte struktureller Auslegungen deutlich gesteigert werden. SIMUTENCE bietet die virtuelle Prozesskette in Form von Ingenieursdienstleistungen und Zusatzmodulen für kommerziell verfügbare Simulationssoftware an. Darüber hinaus werden die Simulationsmethoden in Kooperation mit dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sukzessive hinsichtlich neuartiger Prozesse weiterentwickelt.

axxelera


Pharmaforschung wird immer teurer und langwieriger: Aktuell dauert es durchschnittlich 10 Jahre und kostet $2,6 Mrd., ein neues Medikament auf den Markt zu bringen. Die Situation wird dadurch verschärft, dass nur 10 % der Wirkstoffkandidaten, die die klinischen Phasen erreichen, später als Medikament zugelassen werden. Die aktuell verfügbaren Screening-Technologien sind nicht mehr zeitgemäß. Mit dem Trend zu Biological Drugs sind neue Forschungswerkzeuge vonnöten, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.
Wir bieten 200 000 individuelle Peptide auf einem Chip an, die auf einem festen Träger immobilisiert sind. Dieses Peptidarray wird mit einem Analyten inkubiert, um die Bindungseigenschaften und die Funktionalität von Protein-Protein-Wechselwirkungen zu untersuchen. Durch die Verwendung dieser Arrays können unsere Kunden viele bislang unbekannte Wirkstoffkandidaten finden. Pro Entwicklung werden damit drei Wochen und $60 Mio. gespart.

Donnerstag, 04. April 2019:

promonode


Ihr Online-Auftritt ist maßgebend für Ihren Geschäftserfolg.Nutzen Sie unsere hochmoderne intelligente Software und Services, um wertvolle Einblicke über Ihre Online-Reputation zu erhalten.
Lassen Sie unsere smarte PromoNode für Sie ein wenig nachdenken, was Ihnen hilft, Ihre Marken- und Marketingaktivitäten effektiver zu steuern und auszurichten.

Unser Service hilft Ihnen genau zu verstehen, wie sich positive und negative Presse auf die Gesamtwahrnehmung Ihres Unternehmens auswirkt.Basierend auf umfassenden Reports entdecken Sie neue Chancen, Ihre positive Sichtbarkeit zu erhöhen. Sie erkennen, was den Ruf Ihres Unternehmens verbessert oder schädigt, und können Wege finden um Risikofaktoren zu minimieren.
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PromoNode ist ein Daten- und Analyse-Unternehmen, das Daten aus dem Internet sammelt, um Reputationsprobleme für Unternehmen zu lösen. Durch Beobachtung, Analyse und Lernen aus Daten identifiziert, kategorisiert und verfolgt PromoNode Veränderungen in der Wahrnehmung der Onlinepräsenz, damit Unternehmen smartere Entscheidungen treffen können.

heat_it


Die Behandlung von Insektenstichen mittels konzentrierter Wärme (lokale Hyperthermie) ist ein wissenschaftlich belegtes und altbekanntes Wirkprinzip. Hierbei wird die betroffene Hautpartie für einige Sekunden erwärmt, was zu einer sofortigen Linderung von Juckreiz, Schmerz und Schwellung führt. Auf dem Markt erhältliche Produkte, die dieses Prinzip nutzen sind groß und unhandlich. Folglich hat man sie genau dann nicht zur Hand, wenn man sie braucht. Außerdem bieten die verfügbaren Produkte nur sehr begrenzte Anpassungsmöglichkeiten der Behandlung, obwohl Schmerzempfindlichkeit (Kinder, Erwachsene), Körperstelle (Fußsohle, Gesicht) und Ursache (Mücke, Wespe, Bremse etc.) einen Einfluss auf die optimalen Behandlungseinstellungen haben.

Unsere Lösung, der heat_it, soll dieses bewährte Wirkprinzip mit einem Gerät vereinen, welches jeder heutzutage dabei hat – dem Smartphone. Der heat_it wird in den Ladeanschluss des Smartphones gesteckt und über eine App gesteuert. Dort kann der vermutete Übeltäter und die betroffene Körperstelle ausgewählt werden. Anschließend wird der heat_it für wenige Sekunden auf den Stich gedrückt und es kommt zur sofortigen Linderung von Juckreiz, Schmerz und Schwellung. Der heat_it ist so klein wie ein Stück Würfelzucker und verbraucht während einer Anwendung weniger Energie als das Anschauen eines 20-sekündigen Videos.

Freitag: 05. April 2019:

heat_it


Die Behandlung von Insektenstichen mittels konzentrierter Wärme (lokale Hyperthermie) ist ein wissenschaftlich belegtes und altbekanntes Wirkprinzip. Hierbei wird die betroffene Hautpartie für einige Sekunden erwärmt, was zu einer sofortigen Linderung von Juckreiz, Schmerz und Schwellung führt. Auf dem Markt erhältliche Produkte, die dieses Prinzip nutzen sind groß und unhandlich. Folglich hat man sie genau dann nicht zur Hand, wenn man sie braucht. Außerdem bieten die verfügbaren Produkte nur sehr begrenzte Anpassungsmöglichkeiten der Behandlung, obwohl Schmerzempfindlichkeit (Kinder, Erwachsene), Körperstelle (Fußsohle, Gesicht) und Ursache (Mücke, Wespe, Bremse etc.) einen Einfluss auf die optimalen Behandlungseinstellungen haben.

Unsere Lösung, der heat_it, soll dieses bewährte Wirkprinzip mit einem Gerät vereinen, welches jeder heutzutage dabei hat – dem Smartphone. Der heat_it wird in den Ladeanschluss des Smartphones gesteckt und über eine App gesteuert. Dort kann der vermutete Übeltäter und die betroffene Körperstelle ausgewählt werden. Anschließend wird der heat_it für wenige Sekunden auf den Stich gedrückt und es kommt zur sofortigen Linderung von Juckreiz, Schmerz und Schwellung. Der heat_it ist so klein wie ein Stück Würfelzucker und verbraucht während einer Anwendung weniger Energie als das Anschauen eines 20-sekündigen Videos.

Selfbits


Selfbits ist ein Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das digitale Lösungen im Bereich Industrie 4.0 und IIoT für mittelständische Industrieunternehmen entwickelt. Mit unserer Cloud Software, der Selfbits Manufacturing Suite, kann die gesamte Produktion vom Wareneingang über die Fertigung bis zum Warenausgang lückenlos überwacht und analysiert werden. Ineffiziente Prozesse werden sichtbar und eröffnen Einsparpotenzial durch besseren Ressourceneinsatz.

Betriebsdaten wie Rüstzeiten, Produktionsmengen oder Maschinenstillstände können von Maschinenbedienern über Smartphones oder stationäre Tablets an Maschinen in Echtzeit erfasst werden, wenn z.B. ältere Maschinen keine Schnittstellen anbieten. Je nach Maschinenpark ist es natürlich möglich, Maschinendaten über Einplatinencomputer, Schnittstellen oder Sensoren direkt zu erfassen.
Die Nachverfolgung von Material wird mit Barcodes auf Warenbegleitscheinen ermöglicht. Diese Scheine werden über die App bei Bedarf direkt auf Druckern in der Fertigung gedruckt. Die Warenbegleitscheine können an nachgelagerten Fertigungsschritten über Tablets mit einem gekoppelten Handscanner gescannt werden. Dies ermöglicht die Erfassung von Durchlauf- und Zykluszeiten. Durch die Buchung von Teilen auf (Zwischen-)Lagerplätze herrscht jederzeit Klarheit über den Aufenthaltsort und den Zustand der Halbfabrikate.

Alle Daten werden zentral in einer Datenbank erfasst und können sowohl mobil als auch am Desktop über die Webanwendung abgerufen und analysiert werden. Dadurch stehen der Betriebsleitung und der Geschäftsführung jederzeit eine Echtzeitübersicht über den Zustand der in Produktion befindlichen Fertigungsaufträge zur Verfügung. Die Daten werden historisiert und können außerdem zur optimierten Produktionsplanung und -steuerung verwendet werden.
Im Ergebnis bringt die Selfbits Manufacturing Suite Transparenz und Nachverfolgbarkeit in den Produktionsprozess. Sie ermöglicht dadurch Produktivitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen.

Gründer des Monats Februar: First Momentum Ventures

First Momentum Ventures LogoUnsere Gründer des Monats Februar sind First Momentum Ventures (FMV), eine Ausgründung aus dem KIT. FMV ist der erste studentische Venture Kapital Fonds, der speziell Gründern aus dem universitären Umfeld bereits in einer sehr frühen Phase finanzielle Unterstützung bietet. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Copyright: First-Momentum-Ventures

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Jetzt für upCAT #7 anmelden!

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Das Accelerator-Programm des KIT geht in die nächste Runde!

Du hast bereits eine Idee für ein eigenes Unternehmen und brauchst Anschub, um diese zu verwirklichen? Dann bist du richtig bei unserem Startup-Catalyst: upCAT. Sechs Teams – Studierende oder Wissenschaftler/innen des KIT – können während des Intensivprogramms vom 01.04.2019 bis 18.06.2019 an ihren Ideen arbeiten – zusammen mit Mentoren, Experten und Coaches.

Das erwartet dich beim upCAT:

  • Theoretische und praktische Vorbereitung auf die Gründung
  • Input und Betreuung durch unser erfahrenes upCAT-Team
  • Unterstützung durch erfahrene Mentoren
  • Aufbau eines Netzwerks
  • Pitch vor Venture Capitalists und Business Angels beim Demo Day

Wir bieten dir die Gelegenheit, von Experten zu lernen, Iterationsprozesse zu durchlaufen, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und in einer inspirierenden Umgebung hart zu arbeiten.

Bist du bereit dafür? Dann bewirb dich mit deinem Team bis 25.02.2019 für upCAT #7! Wir suchen innovative Geschäftsideen mit technologischem Fokus aus allen Branchen.

Am 13.02.2019 um 16 Uhr findet im Institut EnTechnon am KIT ein Informationsabend statt. Bitte melde dich bei abilio.avila@kit.edu an, wenn du teilnehmen möchtest.

Gründer des Monats Januar: Getsafe

Unsere Gründer des Monats Januar bieten “Versicherung to go“ an. Getsafe aus Heidelberg ist Europas erste digitale Versicherungs-plattform für flexiblen, anpassbaren Schutz auf deinem Smartphone. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Wofür steht euer Unternehmen?
Getsafe ist The Insurance App. Kunden kaufen den Schutz, den sie brauchen ganz einfach in der App und behalten den Überblick über die Kosten.

Wo und wie kam euch die zündende Idee zur Gründung?
Um 2014 war „Insurtech“ wie wir es heute kennen noch kein Wort – „Fintech“ war gerade etabliert. Wir sahen, dass in der Versicherungsbranche noch vieles besser für den Kunden gemacht werden konnte und noch kein globaler Player vom Schlag eines Uber, Airbnb, Netflix entstanden ist. Da sahen wir ein sehr großes Potential.

Wie hat sich das Gründungsteam zusammengefunden?
Wir hatten beide schon unsere ersten Gründungserfahrungen gemacht und wussten wie wichtig es ist, ein komplementäres Gründerteam und eine sehr große Opportunity zu haben. Das hat bei uns sehr gut gepasst.

Worin seht ihr die Vorteile, euer eigener Chef zu sein?
Schnellere Learnings, weil man in der vollen Verantwortung steht und pro Tag durch 10 Ups und Downs geht. Das ist sehr anstrengend aber auch sehr belohnend.

Welche Eigenschaft sollte man als Gründer mitbringen?
Ausdauer, denn „quitters never win, winners never quit“.

Wo seht ihr die Hürden auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen? Wo habt ihr euch Unterstützung geholt?
Finanzierung, Industrie-Expertise und Industrie-Netzwerk. Fündig wurden wir bei VCs und etablierten Versicherern, Rückversicherern und Finanzdienstleistern.

Wie seid ihr in der Gründungsphase mit dem höheren Arbeitsaufwand umgegangen?
Es ist durchgehend intensiv, wir sind noch lange nicht am Ziel angekommen. Unsere Vision ist groß. Es geht uns darum, die Idee von „Versicherung“ von einer Geldzahlung, wenn etwas schief läuft zu entfernen und bei Getsafe an einen lebenslangen Begleiter zu denken, der es Kunden hilft Dinge, die ihnen wichtig sind zu erkennen und zu bewahren.

Habt ihr Tipps für andere junge Unternehmensgründer?
Viel machen, Dinge wegwerfen. Nie zuerst an „Regeln“ oder „dürfen“ denken. Wert schaffen.

Unternehmen: Getsafe
Gründer: Christian Wiens, Marius Blaesing
Gründung: 2014
Homepage: https://www.hellogetsafe.com/de-de
E-Mail-Kontakt: c.schabert@hellogetsafe.com

Branche: Software & Informationstechnologie

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