Israel – Pulsierendes Land und Start-up-Hochburg

Am 26. März 2017 machte sich eine mehr als 70-köpfige Delegation mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf, um in und um Tel Aviv und Jerusalem die Start-up-Kultur in Israel kennen zu lernen. Neben vielen Wirtschaftsvertretern aus Stuttgart, Karlsruhe und anderen Städten waren auch Vertreter aus der Wissenschaft und dem KIT vor Ort.

Vieles wurde schon über Israel geschrieben – eine der neuen Hochburgen für Start-ups und deren Entwicklung. Nicht zuletzt durch den jüngst publik gewordenen Kauf des Unternehmens Mobileye für knapp 15 Millarden Dollar durch Intel schaut die Welt auf das mit gerade mal 8,4 Millionen Einwohnern kleine Land, in dem jedes Jahr neue Start-ups aus dem Boden sprießen und sich nicht wenige anschicken, durch finanzielle Unterstützung ihrer Investoren den Weltmarkt zu erobern.

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Blick auf das Panorama Jerusalems

Was also macht Israel anders als andere Länder, was zeichnet die Start-up-Kultur aus?

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KIT-Gründerschmiede auf dem Opel Innovation Day

Quelle: Adam Opel AG

Quelle: Adam Opel AG

Unser diesjähriges KIT Venture Fest am 30.06.2015 war Zünder für den Opel Innovation Day in Kooperation mit der KIT-Gründerschmiede. Vertreter der Adam Opel AG waren im Sommer zu Gast und erlebten einen Tag den ‚Gründergeist‘ am KIT. Vor allem die engagierten Pitches der KIT-Gründer hinterließen Eindruck – und so entstand die Idee, den etablierten Opel Innovation Day mit Start-up-Fokus zu veranstalten. Gründerteams des KIT und der TU Darmstadt wurden zur Opel-Zentrale in Rüsselsheim eingeladen, um ihre Technologien und Geschäftsideen zu präsentieren. Für den Opel Innovation Day wurden gemeinsam mit Opel insgesamt acht KIT-Gründungen aus dem Automobilbereich und verwandten Branchen ausgewählt. Weiterlesen

„From Invention to Innovation“ – IP-Basics für KITler

Am 06.10.2015 wurde ein weiteres Mal die Praxisveranstaltung „From Invention to Innovation“ zur professionellen Patentverwertung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KIT durchgeführt, in Kooperation mit dem Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU). 14 Teilnehmer/innen kamen zusammen, um sich zu den Themen Schutz des geistigen Eigentums und zu Technologieverwertung weiterzubilden. Das KIT-Innovationsmanagement (IMA) stellte die Services zum Technologietransfer am KIT vor.

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Die halbtägigen Veranstaltungen im Rahmen des Weiterbildungsprogramms WaTT (Wissensaufbau und Technologietransfer) der KIT-Gründerschmiede stehen dabei ganz im Zeichen der Erfindung, die sich durch ihren Schutz – z.B. in Form von Patenten bis hin zur ihrer Kommerzialisierung – zur Innovation entwickeln kann. Innovationen entstehen dabei über einen geordneten und stringenten Prozess, welcher vom IMA begleitet wird. In Form von Technologietransferprojekten, Gründungen und den damit verbundenen Lizenzvereinbarungen finden Erfindungen ihren Weg in die Wirtschaft. Dem Technologietransfer durch eine Ausgründung wird aufgrund seiner Besonderheiten ein eigener Seminarteil gewidmet. Hierzu werden die unterschiedlichen Services aber auch Partner und Spezialisten vorgestellt. Die Teilnehmenden bekommen somit einen ersten Einblick in die Gründerszene am KIT, die Herausforderungen bei der Gründung eines Unternehmens und auch ein erstes „Bauchgefühl“, ob man sich selbst überhaupt die Gründung eines eigenen Unternehmens vorstellen kann. Abgerundet wurde die Veranstaltung auch dieses Mal wieder mit einem gemeinsamen Get-together, um individuelle Fragen durch die Ansprechpartner von IMA abzuklären.

Die nächsten Termine für die Weiterbildung „From Invention to Innovation“ stehen bereits fest: 15.03.2016 und 04.10.2016. Merke dir jetzt schon den Termin vor oder melde dich direkt bei der FTU an. Das Seminar findest du unter dem FTU-Kürzel MB431 im Programm.

Innovationen gesucht! Innovationspreis BW – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis

Quelle: Innovation BW, Regierungspräsidium Stuttgart

Quelle: Innovation BW, Regierungspräsidium Stuttgart

„Mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg wollen wir die klugen Köpfe und die führende technologische Position unserer Wirtschaft sichtbar machen. Es sollen damit nicht nur großartige Ideen, Innovationen und unternehmerische Leistungen unserer mittelständischen Unternehmen gewürdigt werden. Es geht auch darum, Neugierde, Phantasie und den Mut zur Veränderung zu fördern. Wir wollen kluge Köpfe anstiften, sich den Fragen unserer Zeit zu stellen und neue Antworten zu finden“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid zum Start der Ausschreibung des mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2015 – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis.

Mit dem Preis sollen kleine und mittlere Unternehmen der Industrie und des Handwerks für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung oder Anwendung neuer Produkte und technischer Verfahren moderner Technologien ausgezeichnet werden. Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2015 eingereicht werden. An dem Wettbewerb können Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg teilnehmen, die nicht mehr als 500 Beschäftigte haben und einen maximalen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro erzielen.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise sollen im Herbst 2015 verliehen werden. Ergänzend dazu hat die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro ausgelobt, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Ausschreibungsunterlagen findest du im Internet unter www.innovationspreis-bw.de oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und dem Informationszentrum Patente des Regierungspräsidiums Stuttgart.

Professoren/innen als Promotoren

Ein Unternehmen aus der Wissenschaft heraus zu gründen, ist eine bedeutende Herausforderung – egal ob im Studium oder als frischer Absolvent. Neben Lernen, Prüfungen und Vorlesungen soll auch noch das Geschäftsmodell entwickelt, der Markt betrachtet und der Finanzplan erstellt werden. Fördermittel ermöglichen einen ersten Schritt, um die notwendigen Freiräume für diese Entwicklungen zu schaffen. Jedoch ist gerade für Wissenschaftler die Bereitschaft des Arbeitgebers notwendig, diesen Weg gehen zu können. Weiterlesen

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