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Blitzinterview mit Abilio Avila, Projektleiter des
Accelerator-Programms upCAT

abilio_avila_15-11-15_05Zwölf Wochen intensives Coaching und harte Arbeit auf dem Weg zum validen Geschäftsmodell – das erwartet Gründerteams beim upCAT, dem Accelerator-Programm für Studierende und wissenschaftliche Beschäftigte des KIT, das Gründer bei der Beschleunigung des Markteintritts unterstützt.

Organisiert wird der upCAT in diesem Jahr von einem neuen Projektleiter: Abilio Avila. Wir haben ihn zum Blitzinterview getroffen.

1. Herr Avila, zwischenzeitlich gibt es in Deutschland eine große Auswahl an Accelerator-Programmen. Warum sollten Gründerteams ausgerechnet am upCAT teilnehmen?

Wir sind ein Team von erfahrenen Beratern und Trainern, das sich mit gebündeltem Know-how den Anforderungen der Unternehmensgründer umfassend widmet. Am KIT sind wir am Puls der Innovationen. Wir nutzen bereits sehr früh neueste Methoden und Techniken, um Start-ups bei der Beschleunigung des Markteintritts zu unterstützen. Darüber hinaus bieten wir den Teilnehmern den Zugriff auf Mentoren, Ansprechpartner in der Industrie und eine starke lokale Start-up-Community. Der upCAT ist daher nicht nur einfach ein Programm was einmal jährlich stattfindet, sondern genau das, womit wir uns das ganze Jahr beschäftigen und in dem wir unsere ganze Erfahrung gebündelt weitergeben.

2. Was erwartet die Teams in diesem Jahr? Gibt es bestimmte Themenschwerpunkte, auf die Sie sich konzentrieren?

Auch in diesem Jahr haben wir das Programm weiter ausgebaut und verfeinert, wir bleiben nie stehen. Ein Highlight ist sicherlich die Weiterentwicklung unseres Technology-Push-Ansatzes. Während Ansätze wie Design-Thinking – die wir auch nutzen – Kundenbedürfnisse identifizieren und daraufhin Innovationen entwickeln, startet der Technology-Push-Ansatz den Innovationsprozess ausgehend von einer neuen oder bereits existierenden Technologie. Wir analysieren diese Technologie und entwickeln daraufhin Lösungen, die gezielt Kundenbedürfnisse adressiert. Außerdem werden wir uns intensiv mit der Analyse von Business-Ökosystemen beschäftigen. Gründer müssen ihr Umfeld verstehen und mit anderen Playern am Markt zusammenarbeiten, um den Kunden einen Mehrwert zu bieten.

3. Die Teams stammen oft aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Wie stellen Sie sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Studierenden und Wissenschaftlern, Low- und Hightech-Unternehmen ein?

Der upCAT findet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal statt. Die Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben, helfen uns, die Teams bestmöglich zu fördern. Auf der einen Seite ist eine gewisse Heterogenität sicherlich immer eine Herausforderung für Trainer und Coaches. Auf der anderen Seite kann dies für die Teams auch von Vorteil sein, da sie voneinander lernen: Unterschiedliche Sichtweisen, Erfahrungen, Mindsets – der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Gründern war in der Vergangenheit sehr fruchtbar für die Teams.

4. Sie arbeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (EnTechnon) am KIT. Wie sind Sie zum upCAT gekommen?

Ich arbeite seit circa 3,5 Jahren am EnTechnon und war davor als Berater und Projektmanager bei der CAS Software AG und der MVV Energie AG tätig. Dort habe ich bereits viele Tools, Techniken und Methoden aus dem Entrepreneurship-Bereich und dem Innovationsbereich anwenden können. Am EnTechnon bin ich für Executive Trainings verantwortlich und auch als Trainer und Coach aktiv. Bereits in der Vergangenheit habe ich verschiedene Workshops beim upCAT durchgeführt und auch einzelne Teams gecoacht. Ich kenne und unterstütze den upCAT daher bereits seit langem. Die Leitung des upCAT war somit aufgrund meiner Erfahrung und meiner bisherigen Rolle beim upCAT und am EnTechnon ein möglicher nächster Schritt für mich, den ich gerne gegangen bin.

Neugierig geworden?

Auf unserer Website findest du mehr Informationen zum upCAT. Eine Bewerbung ist noch bis zum 17. Oktober 2016 möglich.

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