CeBIT 2018

Das KIT stellt im Rahmen der CeBIT vom 12. – 15.06.2018 verschiedene Ausgründungen und Gründungsprojekte aus dem KIT vor und will damit der Wirtschaft und der Öffentlichkeit einen Ausschnitt der am KIT entwickelten Innovationen vorstellen. Im Folgenden sind Vorstellungen der einzelnen Ausgründungen und Gründungsprojekte sowie der genaue Ausstellerplan zu finden.

Ausstellende Teams:

Dienstag

Zana

Zana – die intelligente und interaktive Gesundheitsassistentin

Das Internet hat bei Menschen eine mittlerweile dominante Rolle eingenommen um nach gesundheitsbezogenen Inhalten zu suchen.
Online-Quellen und Apps werden genutzt um auf interaktive Inhalte zugreifen zu können, sei es um Symptome zu prüfen, Gesundheitsrisiken abschätzen zu können, Krankheitsbilder zu verstehen oder Ärzte zu finden.  Das derzeit einfache Suchmaschinen-Modell passt jedoch nicht mehr zu den immer komplexer und vielschrittiger werdenden Fragestellungen.
Zana bildet die Brücke zwischen einem komplexen Informationsbedürfnis auf der einen und konkreten Lösungen-intelligente Antworten, fokussierte informative Artikel und personalisierte Produktempfehlungen auf der anderen Seite. Zana ist eine intelligente Assistenz-Plattform mit medizinischem Fachwissen.
Die Interaktion zwischen Zana und Nutzer erfolgt über verschiedene Kanäle wie insbesondere Web Chats und gesprochene Sprache. Die Plattform basiert auf Verfahren der künstlichen Intelligenz: Zana nutzt modernste Verfahren der Sprachtechnologie, kombiniert diese mit maschinellen Lernverfahren und ist dadurch in der Lage mit den Nutzern in Form von Dialogen zu kommunizieren, diese Kommunikation durch Nachfragen zielgerichtet zu steuern und schließlich personalisierte Empfehlungen auszusprechen. Ein erheblicher Mehrwert von Zana liegt in der effizienten, KI-basierten Versorgung des Nutzers mit verlässlichen Informationen. Zana lernt über den Dialog und kann damit nutzerspezifische Empfehlungen aussprechen, personalisiert, persönlich und jederzeit verfügbar.

Mittwoch

Heisenberg Quantum Simulations

Heisenberg entwickelt Quantenalgorithmen zur Voraussage von Moleküleigenschaften für die Chemie- und Pharmaindustrie. Die Heisenberg Software kann sowohl auf herkömmlichen Computern als auch auf existierenden und zukünftigen Quantencomputern eingesetzt werden. Damit können bereits heute Entwicklungsprozesse unserer Kunden signifikant beschleunigt und das Verständnis von chemischen und physikalischen Zusammenhänge erhöht werden. Somit können neue Prozesse und Produkte schneller realisiert werden. Quantencomputer werden die Forschung und Entwicklung von Materialien und Medikamenten fundamental verändern. Heisenberg ermöglicht seinen Kunden von den Chancen zu profitieren und die Risiken der Veränderungen zu minimieren – durch Information, Pilotprojekte und Quantensimulation von Molekülen und Prozessen.

Donnerstag

Usertimes

Digitale Angebote, wie Websites, Apps oder User Interfaces, werden Tag für Tag präsenter in unserem Leben. Wir erwarten, dass die Interaktion mit solchen Produkten effizient, reibungslos und intuitiv funktioniert. Diese steigenden Anforderungen bedeuten für die Produktentwicklung einen wachsenden Fokus auf eine optimale User Experience (UX). Das Testen interaktiver Produkte in möglichst vielen Stadien der Entwicklung ist hierfür zentral, momentan aber oft – aufgrund mangelnder Ressourcen – nur in beschränktem Maß möglich.

Usertimes setzt genau an dieser Stelle an und erhebt das Verhalten der Nutzer bei der Navigation von Websites, dem Nutzen von Apps uvm. Als Alleinstellungsmerkmal hat Usertimes das Ziel, etablierte Methoden der User Research – welche bislang sowohl zeitaufwändig, als auch kostspielig waren – zu automatisieren. So können Tests direkt in den Zyklus der Produktentwicklung eingebunden werden.

Die statistischen Ergebnisse einer großen Bandbreite qualitativer und quantitativer Nutzertests – methodisch passend zusammengestellt für den Produkttyp und -status – liefert die hierfür entwickelte Self-Service Plattform innerhalb von 48 Stunden. So ermöglicht Usertimes eine Zeit- und Kostenersparnis von 80% beim Durchführen von Test mit echten Nutzern. Produktmanager und -designer profitieren so von zufriedeneren Kunden und einer stärkeren Kundenbindung, der Endnutzer der getesteten digitalen Angebote von einer optimierten User Experience.

Freitag

Coral Innovation

Die Ideenplattform von Coral Innovation trägt die tausenden innovativen Technologien aus der Forschung, von Startups und innovativen Unternehmen, über die aktuell oft nur das direkte Umfeld Bescheid weiß, in die Breite. Sie ermöglicht auch kleinen und mittleren Unternehmen einen einfachen Zugang zu technologischen Entwicklungen und Wissen aus neuen Branchen. Die Technologien werden in einer allgemein verständlichen Form dargestellt und inhaltlich vernetzt. Das Aufzeigen von technologischen Möglichkeiten bezogen auf das individuelle Kerngeschäft oder Kompetenzen, regt die Entstehung neuer Ideen an. So können Unternehmen einfacher interdisziplinäres Potential entdecken oder unerkanntes Innovationspotenzial aus benachbarten Technologiebranchen zu adaptieren.
Bisher sind neue Ideen stark mit dem Wissen einzelner Mitarbeiter bzw. deren persönlichen Netzwerk verbunden und abhängig. Menschen pflegen jedoch Ihr Netzwerk meist aus einem anderen Grund und Unternehmen wissen nicht, wer über welches Wissen verfügt. So ist es in der Regel dem Zufall überlassen, relevante Informationen zur richtigen Zeit zu erhalten. Neue Entwicklungen in den Bereichen Natural Language Processing und Machine Learning / Deep Learning  ermöglichen es, Technologien in Beziehung zueinander zu bringen und dadurch Ideenräume aufzumachen und “Nächstmögliche Technologien” vorzuschlagen. Das Technologie-Empfehlungssystem kann technische Inhalte verstehen und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und Anknüpfungspunkte von Technologien analysieren. Dadurch können sich neue Partner basierend auf Ihrem technologischen Kompetenzen und Interessen branchenübergreifend und überregional vernetzen.

 

Prominente Unterstützung für Fintech-Start-up Cashlink

Mit der Unterstützung des „Die-Höhle-der-Löwen“-Investors Carsten Maschmeyer will sich die KIT-Gründung Cashlink am Markt etablieren.

Dienstleister, die sich auf den Geldtransfer zwischen Privatpersonen spezialisiert haben – sogenannte Peer-to-Peer-Paymentlösungen – beißen sich am deutschen Markt bislang die Zähne aus. Anbieter wie Lendstar oder Cringle sind seit Jahren in diesem Bereich aktiv, können sich aber nur bedingt gegen den mächtigen Konkurrenten PayPal behaupten. Das Berliner Start-up Cookies musste nach anfänglich positiven Prognosen 2016 sogar Insolvenz anmelden. Anders bei Cashlink

Das Gründerteam von Cashlink: Lars Olsson, Jonas Haag, Michael Duttlinger und Niklas Baumstark (von links)

Das Gründerteam von Cashlink: Lars Olsson, Jonas Haag, Michael Duttlinger und Niklas Baumstark (von links), Quelle: Cashlink

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CeBIT 2017

Das KIT stellt im Rahmen der CeBIT vom 20. – 24.03.2017 verschiedene Ausgründungen und Gründungsprojekte aus dem KIT vor und will damit der Wirtschaft und der Öffentlichkeit einen Ausschnitt der am KIT entwickelten Innovationen vorstellen. Im Folgenden sind Vorstellungen der einzelnen Ausgründungen und Gründungsprojekte sowie der genaue Ausstellerplan zu finden.

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Gemütlicher Jahresausklang beim X-MATCH 2016

Sie ist schon Tradition unter den Gründerinnen und Gründern am KIT: X-MATCH, die Weihnachtsfeier der KIT-Gründerschmiede. So fanden sich auch in diesem Jahr knapp 60 Entrepreneure und Mitarbeitende des KIT zusammen, um in gemütlicher Runde die Erfolge aus 2016 zu feiern, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Neben kulinarischen Genüssen erwarteten die Gäste eine Keynote von Robin Schönbeck, Gründer der PACE Telematics GmbH, sowie ein kurzweiliges Interview mit Stefan Klocke, Geschäftsführer von skventures.

Begrüßung von Dr. Rolf Blattner zum X-MATCH 2016

Gründerberater Dr. Rolf Blattner begrüßte die Gäste beim X-MATCH 2016

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