Spring School – Wissenschaftler schnuppern Gründerluft

Vom 23. bis 27. März 2015 fand bereits zum dritten Mal die School für angehende Gründer und gründungsinteressierte Wissenschaftler statt. Kooperationspartner der School war wieder die HECTOR School of Engineering & Management.

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Das Teilnehmerfeld war wie gewohnt bunt gemischt aus den verschiedensten Bereichen: von Toxikologie über Genetik bis hin zu Robotik und interaktiven Echtzeitsystemen. Erfreulicherweise begeisterte die School diesmal einige weibliche Teilnehmer mehr – knapp die Hälfte der 14 Teilnehmer war weiblich. Weiterlesen

Innovationspreis NEO – Mehr Gesundheit für die Technologieregion Karlsruhe

Das Alter ist ein Prozess, dem keiner trotzen kann. Hinzu kommen der demographische Wandel und andere Faktoren, die mit dem älter werden einhergehen. Die Technologieregion Karlsruhe (TRK) greift dieses Thema im Zuge seines Innovationspreises NEO auf. Mit dem Preis möchte die TRK innovative Lösungen fördern, die unser zukünftiges Leben beeinflussen. Die Auszeichnung wird von der TRK Jahr für Jahr unter einem anderen Thema vergeben. Schwerpunkt des NEO 2015 ist das Thema Gesundheitstechnologie. Gesucht werden innovative Lösungen speziell für die Bereiche Diagnostik, Therapie, Reha, Prävention, Gesundheitsförderung und Telemedizin.

Der Wettbewerb richtet sich an alle Personen, Wissenschaftseinrichtungen/Institutionen, Unternehmen und Vereine, die in Verbindung zur TRK stehen, sei es durch das Studium oder durch den Sitz des Unternehmens. Habt ihr eine innovative Geschäftsidee im Bereich Gesundheitstechnologie? Dann nehmt die Chance auf ein Preisgeld von 20.000€  EURO wahr und bewerbt euch bis zum 27. April 2015!

Der Wettbewerb durchläuft zwei Phasen. Die Jury trifft nach der ersten Bewerbungsrunde eine Vorauswahl und fordert zehn Bewerber auf, eine detailliertere Ausarbeitung einzureichen. Die große Preisverleihung findet am 13. Oktober 2015 bei der Biologische Heilmittel Heel GmbH in Baden-Baden statt.

Innovation – Fluch oder Segen!?

Die Krise ist kaum vorbei und schon ruft das ganze Land nach Innovationen. In Zeiten der florierenden Informationstechnik, des Energiewandels und der Frage nach unserer zukünftigen Mobilität können wir mit Sicherheit nicht darauf verzichten. Nur sind Innovationen wirklich das Allheilmittel unserer Probleme und sollte man auf Biegen und Brechen innovativ sein, um Erfolg zu ernten? Weiterlesen

Teil 2: Intuitive Kreativitätstechniken – Drei Beispiele

Mein letzter Blogbeitrag startete mit einer kurzen Einführung in die Welt der Kreativitätstechniken. An dieser Stelle möchte ich nun drei verschiedene intuitive Kreativitätsmethoden vorstellen.

Bisoziation

Der österreichisch-ungarische Schriftsteller Arthur Koestler erwähnte 1964 in seinem Werk „The Act of Creation“ erstmals die Theorie der Bisoziation. Die Bedeutung leitet sich von dem Begriff „Assoziation“ ab, jedoch stehen nicht etwa lineare gedankliche Abstraktion oder Verknüpfung im Vordergrund, sondern die Verbindung von Aspekten unterschiedlicher Domänen. Konkret bedeutet dies, dass Probleme durch die Betrachtungen von zwei Denk-Dimensionen gelöst werden.

Im ersten Schritt müssen sich die Teilnehmer (wie so oft) bewusst machen, welches Problem vorherrscht, z.B. eine konkrete Fragestellung aus der Produktentwicklung. Im Anschluss wird eine zweite, völlig unabhängige Domäne, bspw. aus der Natur festgelegt. Auf dieser Basis startet dann eine Assoziationsphase mithilfe von Reizbildern. Sie soll Gedanken, Ideen oder Gefühle bei den Teilnehmern hervorrufen. Dabei ist es wichtig, die Ergebnisse der Assoziationen schriftlich festzuhalten. Danach werden die Resultate auf Analogien überprüft, die sich in Form von gemeinsamen Prinzipien und Erkenntnissen zwischen der ursprünglichen Problematik und der Assoziationsphase manifestieren. Abschließend müssen die Analogien bewertet und in die ursprüngliche Domäne adaptiert werden.

Die Kreativitätstechnik der Bisoziation eignet sich vor allem für Problemstellungen aus dem Werbe- und Marketingbereich. Ihre Anwendung macht aber auch bei technischen Problemen Sinn. Skurrilerweise findet die Bisoziation auch in der Humoristik Beachtung, da durch die Analogien zwischen zwei verschiedenen und unabhängigen Bereichen schnell eine gewisse Komik entstehen kann. Sie sollten für die Anwendung der Methode in beiden Fällen jedoch viel Zeit einplanen.

Weiterführende Informationen zur Bisoziation-Methodik findest du hier: http://www.ideenfindung.de/Bisoziation-Kreativit%C3%A4tstechnik-Brainstorming-Ideenfindung.html

Kopfstandtechnik

Die Kopfstandtechnik verspricht viele gute Lösungen, weil sie sich eine menschliche Eigenschaft zu Nutze macht – das Widersprechen von Aussagen! Dem Verstand fällt es leichter negative Aspekte für eine Sache zu finden als Positive. Genau hier setzt die Kreativitätstechnik an.

Man formuliert ein Problem als Fragestellung und dreht diese dann ins Gegenteil um. Beispielsweise wird sich ein Automobilhersteller fragen: „Warum sinken die Absatzzahlen von Kleinkraftwagen im Inland?“ Kehrt man nun die Fragestellung um in „Wie kann ich die Absatzzahlen von Kleinkraftwagen im Inland senken?“, wird man feststellen, dass einem hierzu viel mehr Antworten einfallen. Mögliche Antworten könnten sein (1) Höherer Benzinverbrauch, (2) Weniger Platz, (3) Minderwertiger Komfort… Jetzt stellt man die Antworten nur noch auf den Kopf: (1) Niedriger Benzinverbrauch, (2) Mehr Platz, (3) Hochwertiger Komfort… und schon passen die Antworten perfekt zur Ausgangsfragestellung.

Wenn du mehr über die Kopfstandtechnik erfahren möchtest, kannst du dich hier informieren: http://www.ideenfindung.de/Kopfstandtechnik-Brainstorming-Kreativit%C3%A4tstechniken-Ideenfindung.html

6-3-5-Methode

Bei der 6-3-5-Methode ist der Name Programm. 6 Teilnehmer müssen jeweils 3 Ideen auf einem Blatt Papier mit 3 Spalten und 6 Zeilen notieren und dieses 5-mal weiterreichen.

Zu Beginn notiert jeder der sechs Teilnehmer drei Ideen zu einer Problemstellung auf jeweils einem Blatt Papier. Anschließend wird das Blatt reihum an seinen Nachbar weitergegeben, der wiederum drei neue Ideen zu denen seines Vordenkers schreibt und diese somit weiterentwickelt. Dieser Prozess wiederholt sich fünf Mal, sodass am Ende jeder der sechs Teilnehmer drei Ausgangsideen und fünfzehn Ideen zur Weiterentwicklung notiert hat. Rechnet man diese Prozedur auf 30 Minuten hoch, so erhält man maximal 108 Ideen.

Die Methode ähnelt der Brainwriting-Technik, jedoch ist die Qualität der Ideen durch die stete Weiterentwicklung meist besser. Die 6-3-5-Methode ist simpel und unkompliziert, außerdem entfällt die Notwendigkeit einer Moderation.

Eine ausführliche Beschreibung (inkl. Arbeitsblatt) der 6-3-5 Methode findest du hier: http://www.ideenfindung.de/6-3-5-Methode-Kreativit%C3%A4tstechnik-Brainstorming-Ideenfindung.html

BMWi startet Online-Lernprogramm für Existenzgründer

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Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Gründungswerkstatt

Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie erweitert sein Angebot für Existenzgründer/innen und Interessierte. In Kooperation mit dem Karrierenetzwerk XING hat es dazu ein kostenfreies Lernprogramm für Existenzgründungen entwickelt.

Das Lernprogramm führt dich online durch die wichtigsten Etappen im Gründungsprozess und hilft bei vielen Fragestellungen. Beispielsweise erhältst du Unterstützung bei der Frage, ob Selbstständigkeit eine Karrieremöglichkeit für dich darstellt. In den einzelnen Etappen findest du nützliche Informationen, Übersichten und weitere Unterlagen zur Bearbeitung. Wenn du bereits an deiner Gründung arbeitest, hilft das Lernprogramm unter anderem bei der Entwicklung eines Businessplans, klärt über die unterschiedlichen Rechtsformen auf und zeigt dir, welche Formalitäten und Unterlagen du im Rahmen seiner Existenzgründung benötigst.

Der Ratgeber ist modular aufgebaut, so dass du direkt in die für dich wichtigen Fragestellungen springen kannst. Wir empfehlen dir das Lernprogramm als Nachschlagewerk. Für weitere Informationen rund um das Thema Gründen beraten wir euch gerne persönlich.

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