Labormanagement – Digital, vernetzt, automatisiert

Die KIT-Ausgründung cubuslab GmbH bietet eine herstellerunabhängige Plug&Play-Lösung zum automatisierten Auslesen und Verarbeiten von Labordaten im Forschungs- und Industrieumfeld.

 

Labormesswerte in Echtzeit einsehen, kontrollieren und Versuchsdaten anpassen. Die mobile Anwendung von cubuslab macht den direkten Zugriff möglich.

Labormesswerte in Echtzeit einsehen, kontrollieren und Versuchsdaten anpassen. Die mobile Anwendung von cubuslab macht den direkten Zugriff möglich. (Quelle: cubuslab GmbH)

Viele Aufgaben in Alltag und Beruf erledigen wir heute mit digitaler Unterstützung, die uns das Leben erleichtert und Arbeitsabläufe beschleunigt. Informationstechnologie und Automation sind dabei kaum mehr wegzudenken. Diese Entwicklung hat jedoch in einigen Forschungslabors nur zögerlich Einzug gehalten. Noch immer existieren Laborarbeitsplätze, an denen Versuche manuell dokumentiert und ausgewertet werden müssen. Gründe dafür sind mitunter die Vielfalt an Herstellern, an Geräten sowie an firmenspezifischer Software, die nicht kompatibel sind. Die digitale Vernetzung wird damit wesentlich erschwert.

Dr. Dominic Lütjohann kennt diese Problematik aus eigener Erfahrung aus der chemischen Forschung. Gerade in öffentlichen Forschungseinrichtungen fehlen die finanziellen Mittel, um Labors mit allerneuester Informationstechnologie auszustatten. Deshalb machte sich der Bioinformatiker während seiner Promotion am KIT-Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) bei Professor Stefan Bräse daran, eine flexible und erschwingliche Lösung zur Laborautomation zu finden – das klare Gründungsziel vor Augen. Gemeinsam mit Dr. Nicole Jung entwickelte er die Grundidee des vernetzten Labors zum Zweck des weltweiten Austauschs von Forschungsdaten im wissenschaftlichen Umfeld. Für Lütjohann war klar, dass die Idee noch mehr Potenzial hat und im Labormanagement anwendbar ist. Weiterlesen

Gesundheitsscreening im Taschenformat

Die KIT-Ausgründung corvolution GmbH bietet ein Sensorsystem zum 48-Stunden-Gesundheitscheckup. Der Einsatz im betrieblichen Gesundheitsmanagement trägt zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit bei.

 

Die drei Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop.

Die drei Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop.

Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut des Menschen. Dies gilt nicht nur für die private Gesundheit, sondern darüber hinaus auch in der Arbeitswelt. Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter/innen sind die wichtigste Ressource in einem erfolgreichen Unternehmen. In Zeiten steigender Arbeitsbelastung gewinnt deshalb das Thema Prävention und Gesunderhaltung immer mehr an Bedeutung. Diesen Aufwärtstrend erkannten Dr. Silvester Fuhrhop, Dr. Malte Kirst und Dr. Stefan Lamparth schon früh und befassten sich während ihrer Doktorarbeit am KIT-Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) intensiv mit nichtinvasiver Diagnostik im kardiologischen Umfeld und Bewegungsmonitoring. Weiterlesen

3D-Zellkulturgefäße nach Maß

Die KIT-Ausgründung 300MICRONS entwickelt und produziert 3D-Zellkultursysteme in Miniatur.

Seit knapp 20 Jahren forscht Prof. Dr. Eric Gottwald am KIT daran, wie Zellen dreidimensional kultiviert werden können. Zellkulturexperimente sind vor allem in der biologischen und pharmazeutischen Forschung und der Biotechnologie von Bedeutung.

Prof. Dr. Eric Gottwald, einer der Gründer von 300MICRONS. Auf den Bildschirmen im Hintergrund sind Aufnahmen von 3D-Zellkulturen zu sehen.

Prof. Dr. Eric Gottwald, einer der Gründer von 300MICRONS. Auf den Bildschirmen im Hintergrund sind Aufnahmen
von 3D-Zellkulturen zu sehen.

Im Gegensatz zu 2D-Kulturgefäßen, wie etwa den flachen Petrischalen, gewährleisten 3D-Kultursysteme organotypischeres Wachstum der Zellen. Somit sind Ergebnisse besser auf den menschlichen Organismus übertragbar. Die Technologie zur Herstellung der Systeme basiert auf den Arbeiten der Mitgründer Dr. Stefan Giselbrecht und Dr. Roman Truckenmüller, zwei ehemalige Mitarbeiter des KIT.

Die Idee zur Gründung eines Unternehmens hat das Team schon seit gut 15 Jahren. „Es gab damals jedoch nachweislich noch keinen Markt. Wir waren Vorreiter mit unserer Technologie“, erklärt der Biologe Gottwald. So entwickelte das Team anhand eines patentierten Herstellungsverfahrens zunächst ein Produkt für eigene Forschungszwecke. Seit einigen Jahren jedoch geht der Trend in der Grundlagenforschung sowie in der industriellen Nutzung hin zu 3D-Kultursystemen. 2014 unternahmen die drei Wissenschaftler daher einen neuen Anlauf zur Gründung. Das junge Unternehmen 300MICRONS produzierte anfangs mit eigens entwickelten Maschinen und viel Handarbeit. Schon vor der offiziellen Firmengründung konnte 300MICRONS so erste Umsätze erzielen. Weiterlesen

Mit einem Klick die Welt verbessern

Die KIT-Ausgründung Enspire UG setzt „Social Entrepreneurship“ in die Tat um: Affiliate Marketing für den guten Zweck

Mitgründer von Enspire UG: Maximilian Brandenburger

Mitgründer von Enspire UG: Maximilian Brandenburger

Soziales Engagement ist Maximilian Brandenburger enorm wichtig. Er hat schon vor dem Studium viele Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt. Als Student des Wirtschaftsingenieurwesens am KIT kam schließlich eins zum anderen: zusammen mit drei weiteren KIT-Studenten hat er 2011 das Unternehmen Enspire UG gegründet, das die Plattform sunsteps.org betreibt. „‘Sun‘ steht für positive Gedanken und Hilfsbereitschaft, ‘steps‘ umschreibt die kleinen Schritte der einzelnen Nutzer, die durch viele kleine Beiträge Schritt für Schritt viel Gutes bewirken können“, erklärt Maximilian.

 

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Roboter werden flexibel – Die KIT-Ausgründung ArtiMinds Robotics GmbH entwickelt eine Software, mit der sich Roboter schnell und intuitiv programmieren lassen

Roboter haben ihn schon immer fasziniert. „Ich bin froh, dass ich mich nach dem Abitur für die Robotik als Studienfach entscheiden habe“, sagt Sven Schmidt-Rohr, einer der drei Gründer von ArtiMinds. Die im August 2013 gegründete ArtiMinds Robotics GmbH entwickelt Software, mit der Endanwender auch komplexe Bewegungen und Aufgaben eines Roboters selbst programmieren können.

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