Tag of the Month: Seed-Finanzierung

Seed-Finanzierung bezeichnet Finanzhilfen für Start-ups, die sich in einer sehr frühen Gründungsphase (sog. Seed-Phase) befinden und dadurch nur schwer an Bankkredite gelangen. Das grundlegende Prinzip der Seed-Finanzierungen ist dem klassischen Kredit jedoch ähnlich: Durch die Investition in sehr junge Unternehmen trägt der Kapitalgeber ein erhöhtes Risiko. Dafür erhält er im Gegenzug entweder Anteile am Unternehmen oder eine erfolgsunabhängige Rendite.

Unterscheidung Eigen-/Fremdkapital

Bei der Unternehmensfinanzierung muss zwischen Eigen- und Fremdkapital unterschieden werden. Während das Eigenkapital meist zur Entwicklung der Geschäftsidee und deren Umsetzung eingesetzt wird, dient das Fremdkapital (auch Seed Capital genannt) oft der Innovationsfinanzierung. Bei Fremdkapitalgebern handelt es sich um externe Investoren, Venture Capitalists oder Business Angels, die meist auf Seed-Finanzierung spezialisiert sind. Neben der finanziellen Unterstützung treten diese Investoren häufig auch als Mentoren in Erscheinung und tragen so mit ihrem Know-how zum Erfolg der Start-ups bei. Auch öffentliche Fördermittel mit tilgungs- oder zinsfreien Anfangsjahren gelten als Seed-Finanzierung.

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Tag of the Month: Crowdsourcing

Der Begriff Crowdsourcing setzt sich aus den englischen Wörtern für Menschenmenge „Crowd“ und Auslagerung „Outsourcing“ zusammen. Ähnlich wie beim Outsourcing werden dabei Unternehmensaufgaben an Dritte übertragen. Beim Crowdsourcing werden diese allerdings nicht an einen externen Dienstleister ausgegliedert, sondern an eine Crowd, bei der es sich für gewöhnlich um Internet-User handelt.

Unternehmen lassen bestimmte Aufgaben von einer Gruppe freiwilliger User erfüllen oder nutzen die Schwarmintelligenz, um produktives Feedback zu einem Produkt zu erhalten. Bei den Aufgaben kann es sich um Ideen, Tests, aber auch konkrete Arbeitsanweisungen handeln. Gerade für Start-ups liegen die Vorteile dieser Methode auf der Hand: Die Crowd übernimmt unentgeltlich Aufgaben, wodurch wichtige Unternehmensressourcen gespart werden können. Zudem handelt es sich bei den Crowds meist um heterogene, interdisziplinäre Gruppen. Dadurch wird das Produkt aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachtet, was besonders dann von Vorteil ist, wenn eine möglichst breite Käuferschicht angesprochen werden soll.

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Tag of the Month: Spin-off

Spin-offs sind Ausgründungen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, die auf Technologien, Produkten und Verfahren aus der Ursprungsorganisation basieren. Gründer eines Spin-offs nutzen ihre bisherigen Forschungsergebnisse als Basis, um ein eigenes Geschäftskonzept zu entwickeln und das wirtschaftliche Potential der Innovation auszuschöpfen.

Anders als bei klassischen Start-ups basiert die Geschäftsidee auf geschütztem Know-how, in der Regel auf einem oder mehreren Schutzrechten, die im Rahmen der Angestelltentätigkeit entstanden sind. Daher gehört das dabei entstandene Know-how oder Intellectual Property laut Arbeitnehmererfindergesetz dem Arbeitgeber und nicht den Gründern selbst. Im Regelfall schließen Arbeitgeber und Gründung einen Lizenzvertrag miteinander ab oder der Arbeitgeber verkauft die Rechte an die Gründung. Um wissenschaftlichen Beschäftigten den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern, fungieren Universitäten und Forschungseinrichtungen zudem oft auch als Inkubatoren, sodass die Gründer weiterhin vom Netzwerk und der Ausstattung der Institute profitieren können.

Bist auch du daran interessiert, eine Geschäftsidee auf Basis deiner Forschungsergebnisse zu entwickeln? Dann kontaktiere die Gründerberater der KIT-Gründerschmiede und informiere dich über deine Möglichkeiten als Gründer und Formen der Finanzierung.

Tag of the Month: IP – Intellectual Property

Mit einer findigen Idee fängt alles an. Egal ob es sich dabei um eine Geschäftsidee handelt, welche die Grundlage für eine spätere Unternehmensgründung bildet, oder eine neu entwickelte Technologie, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit entwickelt wurde. Nicht selten stellt die Idee eine Erfindung dar, die Marktpotenzial bietet. In diesem Fall empfiehlt es sich, das „geistige Eigentum“ schützen zu lassen, hier zum Beispiel durch ein gewerbliches Schutzrecht.

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