Tag of the Month: Crowdsourcing

Der Begriff Crowdsourcing setzt sich aus den englischen Wörtern für Menschenmenge „Crowd“ und Auslagerung „Outsourcing“ zusammen. Ähnlich wie beim Outsourcing werden dabei Unternehmensaufgaben an Dritte übertragen. Beim Crowdsourcing werden diese allerdings nicht an einen externen Dienstleister ausgegliedert, sondern an eine Crowd, bei der es sich für gewöhnlich um Internet-User handelt.

Unternehmen lassen bestimmte Aufgaben von einer Gruppe freiwilliger User erfüllen oder nutzen die Schwarmintelligenz, um produktives Feedback zu einem Produkt zu erhalten. Bei den Aufgaben kann es sich um Ideen, Tests, aber auch konkrete Arbeitsanweisungen handeln. Gerade für Start-ups liegen die Vorteile dieser Methode auf der Hand: Die Crowd übernimmt unentgeltlich Aufgaben, wodurch wichtige Unternehmensressourcen gespart werden können. Zudem handelt es sich bei den Crowds meist um heterogene, interdisziplinäre Gruppen. Dadurch wird das Produkt aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachtet, was besonders dann von Vorteil ist, wenn eine möglichst breite Käuferschicht angesprochen werden soll.

Weiterlesen

Tag of the Month: Spin-off

Spin-offs sind Ausgründungen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, die auf Technologien, Produkten und Verfahren aus der Ursprungsorganisation basieren. Gründer eines Spin-offs nutzen ihre bisherigen Forschungsergebnisse als Basis, um ein eigenes Geschäftskonzept zu entwickeln und das wirtschaftliche Potential der Innovation auszuschöpfen.

Anders als bei klassischen Start-ups basiert die Geschäftsidee auf geschütztem Know-how, in der Regel auf einem oder mehreren Schutzrechten, die im Rahmen der Angestelltentätigkeit entstanden sind. Daher gehört das dabei entstandene Know-how oder Intellectual Property laut Arbeitnehmererfindergesetz dem Arbeitgeber und nicht den Gründern selbst. Im Regelfall schließen Arbeitgeber und Gründung einen Lizenzvertrag miteinander ab oder der Arbeitgeber verkauft die Rechte an die Gründung. Um wissenschaftlichen Beschäftigten den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern, fungieren Universitäten und Forschungseinrichtungen zudem oft auch als Inkubatoren, sodass die Gründer weiterhin vom Netzwerk und der Ausstattung der Institute profitieren können.

Bist auch du daran interessiert, eine Geschäftsidee auf Basis deiner Forschungsergebnisse zu entwickeln? Dann kontaktiere die Gründerberater der KIT-Gründerschmiede und informiere dich über deine Möglichkeiten als Gründer und Formen der Finanzierung.

Tag of the Month: IP – Intellectual Property

Mit einer findigen Idee fängt alles an. Egal ob es sich dabei um eine Geschäftsidee handelt, welche die Grundlage für eine spätere Unternehmensgründung bildet, oder eine neu entwickelte Technologie, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit entwickelt wurde. Nicht selten stellt die Idee eine Erfindung dar, die Marktpotenzial bietet. In diesem Fall empfiehlt es sich, das „geistige Eigentum“ schützen zu lassen, hier zum Beispiel durch ein gewerbliches Schutzrecht.

Weiterlesen

Tag of the Month: Inkubator

In der Anfangsphase der Unternehmensgründung stehen Gründer/innen oftmals vor unterschiedlichen Herausforderungen. Die Fragen nach der Finanzierung, dem Businessplan und die Angst des Scheiterns sind hier immer präsent. Der Einstieg ins ‚Business‘ wird jedoch durch sogenannte Inkubatoren erleichtert. Gründungsprojekte, die sich auf ihre Existenzgründung vorbereiten, finden im Inkubator einen betreuten Platz zur Weiterentwicklung und zum Wachsen.

Der Begriff Inkubator stammt ursprünglich aus der Medizin und Biologie, auch bekannt als Brutkasten. Das Prinzip eines Inkubators ist es, optimale Bedingungen für Brut- und Wachstumsprozesse zu schaffen. Beispielsweise sorgt der Inkubator bei Neugeborenen für eine optimale und sichere Umgebung, in der das Kind heranwachsen kann. Im Bereich der Unternehmensgründung kann dieses Prinzip auf junge Start-ups übertragen werden. Inkubatoren für Gründerteams schaffen beste Rahmenbedingungen, die den erfolgreichen Start ins Geschäftsleben für die angehenden Unternehmer ebnen. In speziellen Einrichtungen bzw. Räumlichkeiten des Inkubators erhalten Start-ups Unterstützung und Beratung für ihr Gründungsvorhaben. Neben der Bereitstellung von günstigen Mietflächen und Infrastruktur – z.B. Büros, Labors oder Produktionsstätten – werden die Gründer auch mit unternehmerischem Know-how unterstützt. Durch Beratung und Coaching von Fachleuten aus der Gründerszene werden die Teams im Inkubator durch Intensivbetreuung gezielt gefördert und ihre Wachstumschancen erhöhen sich. Der Inkubator als fokussiertes Gründerzentrum steht gleichzeitig für Infrastruktur, Wissen und Netzwerk. In einigen Fällen bieten die Inkubatoren den Start-ups auch eine Anschubfinanzierung und stehen den Gründern mit Tipps zur Kapitalsuche zur Seite.

Karlsruhe hat mit seiner lebendigen Gründungskultur für junge Gründer einige kleinere und größere Inkubatoren oder Räume in der Region zu bieten. Eine Linkliste für weiterführende Informationen findest du auf unserer Webseite „Räume für Gründer“. Speziell für wissenschaftliche Ausgründungen bietet das KIT einen Hightech-Inkubator auf dem Campus Nord, in dem aktuell zehn Gründungsprojekte und Unternehmen ansässig sein.

1 2 3