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Vier KIT-Teams unter den Preisträgern

CyberChampions Award 2016:
Vier KIT-Teams unter den Preisträgern

Rund 250 Gäste feierten am 20. September die CyberChampions 2016. Rüdenauer 3D, emmtrix Technologies, PACE, Campusjäger und vasQlab wurden von unserem Netzwerkpartner CyberForum e.V. als aussichtsreichste Gründerteams der Region Karlsruhe ausgezeichnet. Die Verleihung der Awards fand in diesem Jahr als Partnerveranstaltung im Rahmen des CODE_n Festivals statt. Vergeben wird der CyberChampions Award jährlich in den Kategorien Best Concept, Newcomer sowie der init Innovationspreis.

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Das Team von Rüdenauer 3D wurde in der Kategorie Best Concept ausgezeichnet.

„37 Bewerbungen von IT- und Hightech-Start-ups gingen beim CyberForum ein. Bereits die Auswahl der zwölf Finalisten sorgte für die ein oder andere Diskussion“, erklärte Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForums, bei der Begrüßung zum CyberChampions Award 2016. Auftakt der Preisverleihung war die Keynote von Dr. Holger Schmidt, Chefkorrespondent des FOCUS Magazins. Er sprach über den Erfolg von Plattformen wie Facebook, Airbnb und Uber. „Egal ob B2B oder B2C, ob Großkonzern oder Start-up: Plattformen sind die Game Changer der digitalen Wirtschaft und dürfen nicht unterschätzt werden“, so Schmidt.

Überzeugende Geschäftsideen in der Kategorie Best Concept

Start-ups, die sich noch in der Gründungsphase befinden, aber eine Geschäftsidee mit viel Potenzial vorweisen können, wurden in der Kategorie Best Concept ausgezeichnet. Gewinner dieser Kategorie ist das KIT-Spin-off Rüdenauer 3D Technology GmbH. Das Team bietet ein Virtual-Reality-System, bestehend aus Sensorkamera, Datenbrille, Datenhandschuh und Datenmanagement. So können Nutzer, die in der Realität an verschiedenen Orten sitzen, simultan an einem virtuellen Produkt arbeiten und miteinander interagieren. Dadurch können beispielsweise Zeit und Kosten bei der Entwicklung von Prototypen eingespart werden. Zweiplatziertes Team in der Kategorie Best Concept ist das KIT-Spin-off emmtrix Technologies. Das junge Unternehmen entwickelt eine Software, mit der sich die Programmierung eingebetteter Single- und Multicore-Prozessoren automatisieren und vereinfachen lässt.

Aufstrebende Gründer in der Kategorie Newcomer

Der Auszeichnung in der Kategorie Newcomer richtet sich an Unternehmen, die bereits Umsätze generieren und nicht länger als zwei Jahre am Markt sind. Überzeugen konnte hier das Start-up PACE. Das Team entwickelt eine App, mit der sich normale Autos in „Smartcars“ verwandeln lassen. Mithilfe eines Adapters für die Serviceschnittstelle aller PKWs ab 1996, der per Bluetooth mit einem Smartphone verbunden wird, lassen sich Daten zum Spritverbrauch oder Fahrverhalten analysieren. Die App kann darüber hinaus bei Unfällen einen automatischen Notruf absetzen. Platz zwei in dieser Kategorie ging an das Start-up Campusjäger, das 2014 bereits für das Best Concept ausgezeichnet wurde. Das Team mit Wurzeln am KIT betreibt eine studentische Jobplattform, die auf einem Matching-Algorithmus basiert. Stimmen Kenntnisse der Bewerber und Stellenanforderungen überein, können sich Kandidaten mit nur einem Klick bewerben.

Miniaturisierte Organe aus dem 3D-Drucker beim init Innovationspreis

Auch der init Innovationspreis ging an ein Spin-off aus dem KIT: vasQlab – ein Unternehmen aus dem Bereich Medikamentenforschung. vasQlab stellt menschliche Organe in Form eines miniaturisierten Body-on-a-Chip-Systems her, die mithilfe eines 3D-Druckers auf künstlichen Blutgefäßen nachgebildet werden. Damit ist es möglich, Medikamente und Wirkstoffe zukünftig in hoher Reproduzierbarkeit an verschiedenen menschlichen Gewebetypen testen zu können.

Unter dem Motto „party.Party“ wurde im Anschluss an die Preisverleihung noch bis spät in die Nacht gefeiert. Wir gratulieren allen Preisträgern und Finalisten und wünschen alles Gute für die Zukunft!

 

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