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Drei KIT-Gründungsprojekte sichern sich EXIST-Forschungstransfer

Zweimal jährlich können sich technologieorientierte Gründungsvorhaben aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen um eine Förderung durch EXIST-Forschungstransfer bewerben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit diesem Förderprogramm herausragende Gründerteams, deren technologiebasierte Gründungsideen aufwändigere Entwicklungsarbeiten benötigen. Ziel ist die Verbesserung des Gründungsklimas an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die Erhöhung der Zahl technologie- und wissensbasierter Unternehmensgründungen.

Im Mai 2015 tagte die Jury und entschied über die Einreichungen aus der Bewerbungsphase Januar 2015 – Insgesamt 87 Ideenskizzen aus ganz Deutschland wurden begutachtet. 26 Gründerteams aus den Bereichen Lebenswissenschaften, Energietechnologie, Sensorik, Software und Industrie 4.0 überzeugten die Jury und können sich über die Bewilligung der Förderung freuen. Unter ihnen sind auch drei Teams aus dem KIT: GIn, OTEGO und Emmtrix. Gratulation!

Das Team von GIn – Gesture Interaction for Wearable Technologies hat sich auf den Bereich Augmented Reality (AR) spezialisiert. Mit Hilfe einer neu entwickelten Technologie zur Gesteninteraktion sollen die Eingabemöglichkeiten und der Funktionsumfang von AR-Brillen und ‚Wearables Devices‘ wesentlich erweitert und verbessert werden. An einer Ausgründung im Energiesektor arbeitet das Team von OTEGO. Mit thermologischen Generatoren (TEGs) wollen sie Umgebungswärme bei einem Temperaturunterschied direkt in Strom umwandeln. Die Technologie ist in unterschiedlichen Märkten anwendbar. Das dritte Gründungsvorhaben Emmtrix entwickelt eine Softwarelösung zur Programmierung von Multicore-Prozessoren zur Vereinfachung der Parallelisierung in eingebetteten Systemen im industriellen Umfeld.

Drei ganz unterschiedliche Ideen, die vom BMWi als technologisch anspruchsvolle und wirtschaftlich erfolgversprechende Gründungsvorhaben bewertet wurden. Mithilfe von EXIST-Forschungstransfer können die Teams nun fokussiert an der Weiterentwicklung, dem Nachweis der technischen Machbarkeit und der Vorbereitung der Gründung arbeiten. Wir wünschen den drei Teams viel Erfolg und werden die Entwicklung mitverfolgen!

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