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Gründer des Monats Juli: heat_it

Team_Christof_Stefan_Lukas_Armin_reducedUnsere Gründer des Monats Juli sind heat_it. So schön der Sommer auch ist, einen entscheidenden Nachteil hat er: juckende Mücken- und schmerzende Wespenstiche. Glücklicherweise gibt es zur Symptombehandlung das wissenschaftlich nachgewiesene Prinzip der Hyperthermie – die Behandlung mittels Wärme. Verfügbare Produkte konnten die vier Gründer nicht überzeugen und so haben sie den heat_it Realität werden lassen. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

heat_it_Appscreen_box_reducedWofür steht euer Unternehmen?
Der heat_it ermöglicht dir eine sorgenfreie Zeit in der Natur, da er dich jederzeit und perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten von juckenden Mückenstichen und schmerzenden Wespenstichen befreit. Im Start-up arbeiten wir mit Hochdruck daran den heat_it als hochwertiges, ressourcenschonendes Medizinprodukt auf den Markt zu bringen. Derzeit läuft unsere Crowfunding-Kampagne auf Startnext, wo man sich den heat_it vor allen anderen sichern kann und mehr über unser Produkt & Unternehmen lernt.

Wo und wie kam euch die zündende Idee zur Gründung?
Lukas kam beim Kitesurfen auf die Idee des heat_it, da verfügbare Produkte zur Behandlung mittels Wärme so klobig sind, dass man sie genau dann nicht zur Hand hat, wenn man sie am dringendsten braucht. Heutzutage machen wir so viel mit dem Smartphone, warum nicht auch Insektenstiche behandeln?

Wie hat sich das Gründungsteam zusammengefunden?
Wir vier kennen uns aus dem Studium, hatten in diversen Projekten schon zuvor erfolgreich zusammengearbeitet und suchten ein Projekt für einen Erfinderwettbewerb. Da kam die Idee zum heat_it gerade richtig. Wir sind in mit Hilfe des Instituts für Mikrostrukturtechnik am KIT in die Produktentwicklung eingestiegen und haben ein Patent angemeldet. Dass daraus mal ein Start-up werden könnte, hatten wir überhaupt nicht auf dem Schirm, wir wollten einfach ein cooles Produkt bauen.

Worin seht ihr die Vorteile, euer eigener Chef zu sein?
Man ist so vielseitig gefordert wie wohl sonst kaum, lernt also unglaublich viel. Die Freiheiten, die man hat sind toll, und gleichzeitig ist die Verantwortung seine eigene Zeit richtig einzuteilen groß, schließlich hat nicht der „dumme“ Chef einem die Aufgabe aufgedrückt, sondern man hat selbst entschieden, dass die gewählte Aufgabe in diesem Moment die wichtigste Aufgabe ist, um das Start-up nach vorne zu bringen. Die Arbeit als eigener Chef ist so motivierend, dass der hohe Zeitaufwand sich meistens nicht wie Arbeit anfühlt.

Welche Eigenschaft sollte man als Gründer mitbringen?
Teamfähigkeit und Flexibilität stehen hier an erster Stelle. Man kann nicht immer im eigenen Spezialgebiet arbeiten und nur das machen, auf das man gerade Lust hat, die Herausforderungen sind einfach zu vielfältig. Eine gewisse Zähigkeit ist ebenfalls notwendig, denn ein Produkt auf den Markt zu bringen ist ein echter Marathon.

Wo seht ihr die Hürden auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen? Wo habt ihr euch Unterstützung geholt?
Um ein Medizinprodukt auf den Markt zu bringen sind zusätzlich zu den „normalen“ Herausforderungen eines Hardware Start-ups auch die regulatorischen Anforderungen hoch. Das wäre ohne die vielfältige Unterstützung bspw. durch das KIT und IMT, den Cyberlab-Accelerator, den Life Science Accelerator und eine lange Liste uns wohlgesonnener Einzelpersonen und Organisationen kaum möglich.

Wie seid ihr in der Gründungsphase mit dem höheren Arbeitsaufwand umgegangen?
Den hohen Zeitaufwand sind wir schon recht lange gewohnt, schließlich lief das „Projekt heat_it“ zunächst lange Zeit parallel zum Studium. In der Gründungsphase hatten wir dann glücklicherweise unser Studium abgeschlossen und konnten uns voll auf das Start-up konzentrieren.

Habt ihr Tipps für andere junge Unternehmensgründer?
Netzwerken und die Augen offen halten! Es gibt eine fast unüberschaubare Anzahl an Unterstützungsmöglichkeiten in der Frühphase: tolle Businessplanwettbewerbe, Pitch-Contests, Beratungsangebote, und und und. Ein umfassendes „Paket“ an Leistungen erhält man über die Aufnahme in einen Accelerator.

Das Team ist das Entscheidendste! Innerhalb des Teams muss offen kommuniziert werden können über Bedürfnisse, Stärken & Schwächen und Empfindsamkeiten. Nur wenn eng und vertrauensvoll zusammen gearbeitet wird, können die vielfältigen Herausforderungen bewältigt werden, die einen bei der Gründung eines Start-ups erwarten.

Unterstützt unsere derzeit auf Startnext laufende Crowdfunding-Kampagne (bis 18.08.2019). So könnt ihr hautnah die Markteinführung des heat_its miterleben und es selber in Zukunft besser machen ;) .

Unternehmen: heat_it – Kamedi GmbH
Gründer: Stefan Hotz, Armin Meyer, Lukas Liedtke, Christof Reuter
Gründung: Oktober 2018
E-Mail: info@heatit.de
Homepage: www.heatit.de
Branche: Konsumgüter

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