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Gründer des Monats Mai: enCourage Labs UG (haftungsbeschränkt)

Wei├ƒ-Rot_300x190Das Unternehmen enCourage hat eine Notfall-App entwickelt, die es ermöglicht, schnell zu handeln und Hilfe zu holen. So können Nutzer sich selbst und andere schützen. In nur wenigen Sekunden kann ein Notfall per App gemeldet werden. Mit einem einfachen Knopfdruck löst enCourage einen Alarm aus, der alle Personen in unmittelbarer Umgebung, die die App ebenfalls nutzen, benachrichtigt. Wir haben das Team von enCourage im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

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Gründerteam von enCourage: Cole Bailey, Rene Brandel, Tobias Röddiger und Dominik Doerner (v. l. n. r.)

Wofür steht Ihr Unternehmen?

enCourage ist die Notfall-App, die mehr kann. Benachrichtige Freunde und Familie sowie die Menschen um dich herum. Schnell, sicher und von überall.

Wo und wie kam Ihnen die zündende Idee zur Gründung?

Es begann damit, dass sich eine Freundin eines unserer Teammitglieder bedroht fühlte und um Hilfe bat. Er war aber viel zu weit weg, um rechtzeitig da sein zu können und wir bemerkten, dass man da etwas tun musste.

Wie hat sich Ihr Gründungsteam zusammengefunden?

Wir studieren alle am KIT, sind seit mehreren Semestern befreundet und haben schon bei kleineren Projekten zusammengearbeitet. Eines Tages beim Abendessen haben wir uns gefragt, was wir tun können, um die Gesellschaft sicherer zu machen und an dem Tag haben wir uns entschlossen enCourage ins Leben zu rufen.

Worin sehen Sie die Vorteile, Ihr eigener Chef zu sein?

Am wichtigsten ist vermutlich die Flexibilität. Nur so haben wir die Möglichkeit, schnell und passgenau auf alle neuen Informationen zu reagieren und können schnell Fehlentscheidungen revidieren. Natürlich ist es auf diese Weise auch wesentlich einfacher, Studium und Unternehmen unter einen Hut zu bringen.

Welche Eigenschaft sollte man aus Ihrer Sicht als Gründer mitbringen?

Man sollte sich immer die Frage stellen: „Will ich das auch in einem Jahr noch machen?”. Es ist schade, wunderbare Projekte zu sehen, an denen die Entwickler irgendwann aufgeben oder sich an einem Punkt nur noch durchzwingen. Deswegen muss ein Gründer immer motiviert und zielorientiert vorgehen. Es ergeben sich viele Schwierigkeiten, aber mit genügend Mühe und Zeit kann man jede Hürde überwinden.

Wo sehen Sie die Hürden auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen? Wo haben Sie sich Unterstützung geholt?

Da wäre etwa die Ausdauer, die benötigt wird, um ein Produkt durch Konzeption, Prototyping, Entwicklung und Veröffentlichung zu bringen. Die Zeit von Anfang bis Ende ist meistens länger als gedacht und die Motivation sinkt schnell. Wir sind zum Glück ein vierköpfiges Gründerteam und durch die gegenseitige Motivation können wir uns am Ball halten.

Wie sind Sie in der Gründungsphase mit dem höheren Arbeitsaufwand umgegangen?

Seit der Gründung geht unser Team sehr viel strukturierter und disziplinierter vor. Je mehr Arbeit auf uns zukam, desto wichtiger war es, Prozesse zu optimieren. Wir mussten also schnell unsere interne Kommunikation verbessern, Aufgabenbereiche verteilen und den anderen jeweils mehr vertrauen. Man kann einfach nicht bei jeder Entscheidung stets jede Meinung einholen. Nun aber können wir sehr routiniert agieren, haben einen genauen Plan dafür, wann was fertig sein muss und bleiben aber trotzdem sehr flexibel und dynamisch.

Haben Sie Tipps für andere junge Unternehmensgründer?

Wir haben da vor allem zwei Ratschläge: Zum einen wird alles immer mehr Arbeit benötigen, als man im Vorfeld denkt, also nicht zu knapp planen. Zum anderen macht man sich selbst immer mehr Arbeit, als eigentlich nötig wäre, also sollte schon früh priorisiert werden, was sich lohnt und was nicht.

Kurzübersicht:

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