Home » Gründer des Monats » Gründer des Monats September: Keypoint Visual Management GmbH

Gründer des Monats September: Keypoint Visual Management GmbH

KeyPoint_Logo_229x71Im Projektmanagement den Überblick behalten und den Verwaltungsaufwand möglichst gering halten – manchmal gar nicht so einfach. Genau hier setzt die Keypoint Visual Management GmbH an. Unsere Gründer des Monats September haben eine Projekt-Monitoring-Lösung entwickelt, die Transparenz ins Projektmanagement bringt und eine Vielzahl von Aufgaben vom Reporting bis zur Versionierung übernimmt. Wir haben einen der Gründer, Yannik Braun, im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Die Gründer von Keypoint:

Die Gründer von Keypoint: Constantin Hofmann, Jakob Diebold, Yannik Braun

Wofür steht Ihr Unternehmen?

Keypoint hilft Unternehmen in Projekt-Statusmeetings den Überblick zu behalten.
In der Praxis planen Unternehmen ihre Projekte recht ausführlich. Wenn es aber während des Projekts um die Abfrage des aktuellen Status geht, wird meist auf Excel und PowerPoint zurückgegriffen. Das ist zum einen mit hohem Verwaltungsaufwand verbunden, zum anderen geht die Struktur der Informationen oft verloren.
Unser System kann man sich wie ein mehrschichtiges Dashboard vorstellen. Auf der obersten Ebene sieht man auf einen Blick die wichtigsten Informationen für die verschiedenen Projektbereiche visuell aufbereitet. Bei Bedarf kann man jederzeit zu tieferen Detailebenen navigieren, wo man dann beispielsweise Zeitverläufe, Tabellen oder Dokumente findet.
Das System ist für Statusmeetings optimiert, in denen man interaktiv den Projektfortschritt besprechen und bei Bedarf Maßnahmen ergreifen kann. Es übernimmt automatisch zeitfressende Aufgaben wie Reportings, die Informationsverteilung etc.
Technisch ist die Software als Add-in direkt in Excel integriert, sodass sich Mitarbeiter kaum umgewöhnen müssen und die Einführung sehr unkompliziert verläuft.

Wo und wie kam Ihnen die zündende Idee zur Gründung?

Mein Mitgründer Constantin hat ein Praktikum in der Entwicklung eines großen Luftfahrtunternehmens gemacht. Dort hat man für die Projekt-Statusmeetings alle wichtigen Daten ausgedruckt und auf Stellwänden aufgehängt. So hat man es zwar geschafft, den Projektbeteiligten alle wichtigen Informationen visuell aufbereitet für die Meetings zur Verfügung zu stellen, in der Praxis wurde das System aber schnell sehr unübersichtlich und es gab meterweise Stellwände voll mit Grafiken und Tabellen. Wie man sich leicht denken kann, war damit auch ein riesiger Pflegeaufwand verbunden.
Da kam ihm die Idee, dass dieses Konzept digital viel besser funktionieren könnte.

 

Software Impressionen

 

Wie hat sich Ihr Gründungsteam zusammengefunden?

Ich kannte Constantin und meinen anderen Mitgründer Jakob bereits durch unser gemeinsames Studium am KIT. In Praktika hatte ich ebenfalls das Projektmanagement bei großen Industrieunternehmen kennengelernt und viele ähnliche Erfahrungen wie Constantin gemacht. Jakob hatte in Praktika Erfahrungen in der IT und Beratung gesammelt und brachte das Know-How mit, das wir zur Umsetzung unserer Idee benötigten.

Worin sehen Sie die Vorteile, Ihr eigener Chef zu sein?

Wenn man sein eigener Chef ist, kann man sich auf die Dinge konzentrieren, die man selbst für sinnvoll hält. Es gibt nichts Unmotivierenderes, als Zeit und Energie in etwas zu stecken, von dem man selbst nicht überzeugt ist.

Welche Eigenschaft sollte man aus Ihrer Sicht als Gründer mitbringen?

Da fallen mir spontan drei Eigenschaften ein: Neugier, Enthusiasmus, Fleiß. Neugier braucht man, da man sich als Gründer ständig in neue Themen einarbeiten muss, mit denen man vorher wenig Kontakt hatte. Enthusiasmus für das eigene Projekt ist nötig, um sich auch bei kleineren Rückschlägen nicht verunsichern zu lassen. Und schließlich kommt man ohne eine ordentliche Portion Fleiß nicht von der Idee zu einem fertigen Produkt.

Wo sehen Sie die Hürden auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen? Wo haben Sie sich Unterstützung geholt?

Auf der einen Seite ist es natürlich schwierig, einen Marktzugang zu finden und die ersten zahlenden Kunden zu überzeugen. Auf der anderen Seite muss man sich als Unternehmen selbst organisieren, Vertriebs- und Entwicklungsprozesse einführen. Für beides ist es sehr wertvoll, sich mit erfahrenen Gründern und Unternehmern auszutauschen. Für uns war der Einzug in das CyberLab Anfang 2015 ein großer Schritt und wir haben auch vom Mentoring mit unserem Mentor Joachim Pilarsky sehr profitiert.

Wie sind Sie in der Gründungsphase mit dem höheren Arbeitsaufwand umgegangen?

Natürlich bleibt es in der Gründungsphase nicht gerade bei einer 35-Stunden-Woche. Wichtig ist, dass man sich als Team gut versteht und mit Spaß bei der Sache ist. Dann arbeitet man auch gerne länger.

Haben Sie Tipps für andere junge Unternehmensgründer?

Gerade am KIT neigen viele Gründer dazu, am Anfang den Fokus sehr auf das Produkt zu legen und dieses zu perfektionieren. Das ging uns ähnlich. Ich würde mittlerweile jedem raten, schon sehr früh mit potenziellen Kunden zu sprechen. Da schadet es auch nicht, einfach mal den Hörer in die Hand zu nehmen und bei der Zielgruppe anzurufen. So kriegt man am besten ein Gefühl dafür, welche Aspekte des eigenen Konzepts am meisten ziehen und baut früh Kontakte auf.
Außerdem ist es wichtig Hilfe anzunehmen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Gleichzeitig sollte man aber auch nicht jeden Ratschlag unreflektiert befolgen.

Kurzübersicht

Gründer: Yannik Braun, Jakob Diebold, Constantin Hofmann
Gründung: 2015
Homepage: www.keypoint-company.com
Kontakt: info@keypoint-company.com
Branche: Software- und Informationstechnologie

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>