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Besucherrekord beim Innovationstag NEULAND: Über 750 Teilnehmer feierten die Innovationskultur am KIT

Unter dem Motto „Neues schaffen“ veranstaltete das KIT am 28. Juni 2017 seinen Innovationstag NEULAND – eine Begegnungsplattform für alle, die sich für die Themen Technologietransfer, Unternehmensgründungen und Kooperationsmöglichkeiten am KIT interessieren. Das bunte Programm mit Workshops, Seminaren, Vorträgen und Pitches lockte über 750 Teilnehmer auf das Gelände am Campus Süd. Highlight am Abend war die Keynote von Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender von Zeiss, mit dem das KIT einen wichtigen Partner und Innovationstreiber am Standort Deutschland auf der Bühne begrüßen durfte.

„Beim Innovationstag NEULAND präsentierten wir die Vielfalt Innovation am KIT. Wir freuen uns, dass in diesem Jahr so viele Gäste unser Angebot wahrgenommen haben“, so Prof. Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. „Der Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft hat für uns einen hohen Stellenwert und wir möchten diesen unter anderem mit unserem jährlichen Innovationstag anstoßen und beleben. Die Vielfalt der Innovationen hat sich auch bei unseren Gästen, Referenten und Programmpunkten wiedergespiegelt – wir haben Studierende, Beschäftigte, Unternehmen und Investoren auf dem Campus begrüßen können.“

NEULAND – DER INNOVATIONSTAG AM KIT 28. Juni 2017

Zahlreiche Besucher beim Bühnenprogramm des Innovationstags NEULAND


Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

Erste Kontakte knüpfen konnten die Besucher beim Innovationsfrühstück, mit dem die Veranstaltung begonnen hat. Gestärkt ging es anschließend in Seminare und Workshops – von Basics zum Umgang mit Erfindungen, Patenten und Lizenzen über das kleine 1×1 der Wissenschaftskommunikation bis hin zur Start-up-Analyse für Gründer.


Ausstellung mit Forschungs- und Ausgründungsprojekten

Eine Innovationsgalerie bot den Besuchern weitere Einblicke in die Vielfalt Innovation am KIT. Wissenschaftler und Gründer präsentierten hier ihre Projekte und Geschäftsideen und tauschten sich mit Kooperationspartnern und Investoren aus.


Innovation als eine der drei tragenden Säulen

Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung am Mittag durch Prof. Dr. Thomas Hirth, der auf die Dachstrategie des KIT einging, in der Innovation eine der drei tragenden Säulen darstellt. Im Anschluss konnten die Besucher aus sogenannten Snapshot-Sessions wählen: Seminare, bei denen Wissenschaftler des KIT und Kooperationspartner aus der Industrie blitzlichtartige Kurzvorträge hielten, um Möglichkeiten und Vielfalt der Kooperationen aufzuzeigen.


Fünf innovative Wissenschaftsprojekte beim R2B-Techpitch

Beim R2B-Techpitch nutzen wissenschaftliche Beschäftigte des KIT die Chance, ihre Technologien in dreiminütigen Kurzvorträgen zu präsentieren. Dabei ging es für die Vortragenden nicht nur um die Darstellung ihrer Technologien, sondern auch darum, Kooperations- und Industriepartner auf sich aufmerksam zu machen.

R2B steht für RESEARCH TO BUSINESS, ein Angebot des Innovationsmanagement des KIT. In unterschiedlichen Formaten, wie einer Online-Börse, einem Newsletter und kleinen Themenevents, bringt R2B Wissenschaft und Wirtschaft zusammen mit dem Ziel, neue Technologien an den Markt zu bringen.


Start-ups zeigten Nervenstärke beim Gründerpitch

Wer noch keine Gelegenheit hatte, die Gründerteams in der Innovationsgalerie kennenzulernen, der bekam spätestens beim Gründerpitch die Möglichkeit dazu. Fünf Unternehmen in der (Vor-)Gründungsphase hatten jeweils vier Minuten Zeit, um ihre Geschäftsideen einem breiten Publikum zu präsentieren. Mit dabei waren Melody Scanner, Renumics GmbH, Resilienz, SciMo und Silicon Surfer. Die souveränen Vorträge wurden im Anschluss von der Jury bewertet, die sich aus Corinna Jahn (adjusted ventures), Anne Knierim (Daimler AG), Dr. Christoph Maisch (PROTEKTORWERK), David Rahäuser (fivers Versicherungsmakler GmbH), Andreas Sütterlin (beratergruppe:Leistungen) und Dr.-Ing. Sven Schmidt-Rohr (ArtiMinds Robotics GmbH) zusammensetzte.


Verleihung der Innovations- und Gründerpreise

Im Rahmen der Abendveranstaltung wurde zunächst der Innovationspreis NEULAND verliehen. Der 1. Preis in der Kategorie Ideenwettbewerb ging an Andreas Trenkle und Patric Hopfgarten vom Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) für die Idee „KARIS PRO – Automatisiert und trotzdem flexibel: Schwarmroboter zum Transport unterschiedlicher Güter“.

Gewinner des 1. Preises in der Kategorie Sonderpreis ist Prof. Dr. Thomas Zwick für das Projekt „Mini Radar – Miniaturized Millimeter Wave Radar Sensors“.

Im Anschluss wurden die Gewinner des Gründerpreises geehrt. Der 1. Preis ging an das Team der Renumics GmbH, der 2. Platz an Melody Scanner und der 3. Platz an Resilienz. Über den Gewinn des Publikumspreises durfte sich das Team von SciMo freuen.


„Jeder Konzern war einmal ein Start-up“

Highlight des Abends war der Impulsvortrag von Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG. Er ging der Frage nach, wieviel Start-up noch in einem großen Konzern stecken kann. Dabei betonte Kaschke, dass er Zeiss nicht als einen großen Tanker sieht, sondern lieber von der Zeiss-Gruppe mit vielen kleinen Schiffen spricht. Gründern riet er, sich radikal auf Kunden auszurichten, schnelle Entscheidungen zu treffen, Trends frühzeitig zu erkennen und sich eher auf Ziele zu konzentrieren, als auf Zahlen. „Junge Geschäftsideen betriebswirtschaftlich zu bewerten ist so, als würde man beim ersten Date nach dem Kinderwunsch fragen“, so Kaschke. Zeiss investiert jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag in Start-ups. So will das Unternehmen flexibel aufgestellt bleiben und Kursänderungen schnell durchführen können. „Wir wollen dort beteiligt sein, wo Zukunft geschaffen wird – auch als Konzern.“

Der restliche Abend stand dann im Zeichen des Networkings. Bis spät in die Nacht und mit musikalischer Begleitung der Band LaDiri konnten sich die Gäste in offener Atmosphäre austauschen und neue Kontakte knüpfen.


Innovationstag 2018 bereits in Planung

„2018 möchten wir die Veranstaltung internationaler gestalten und ein noch breiteres Themenspektrum abdecken. Das Wissenschaftsjahr 2018 steht unter dem Motto „Zukunft der Arbeit“. Hier können auch wir mit unseren Innovationsaktivitäten sehr viel beitragen, sei es mit den Themen Digitalisierung und IT-Sicherheit, aber auch bei der Mensch-Roboter-Interaktion oder bei Open Innovation“, so Prof. Dr. Thomas Hirth.

Der kommende Innovationstag wird am 27. Juni 2018 stattfinden.

Unterstützer des Innovationstags 2017

Wir danken den zahlreichen Gästen, die den Innovationstag 2017 zu einem Erfolg gemacht haben! Besonderer Dank gilt den Gründern, Wissenschaftlern und Unternehmern, die unser Programm durch ihre Beteiligung als Aussteller oder Redner mit Leben gefüllt haben.

Ebenso bedanken wir uns bei unseren Unterstützern: Daimler, Deutsche Bank, HUK-Coburg, IHK Karlsruhe und Siemens haben die Durchführung des Innovationstags ermöglicht.

Vielen Dank an PROTEKTORWERK, beratergruppe:Leistungen, fivers und Deutsche Bank für die Unterstützung der Gründerpreise 2017 sowie an ABB, Bosch, BW Bank, Stiftung KIT Innovation, Pilz und Voith für die Unterstützung des Innovationspreise NEULAND 2017.

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