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KIT-Accelerator upCAT erfolgreich in die nächste Runde gestartet

Für fünf Teams des KIT dreht sich gerade alles um das Vorantreiben ihres Gründungsvorhabens. Sie nehmen am upCAT#4 teil, einem 12-wöchigen Intensivprogramm für Start-ups und Spin-offs, bei dem angehende Gründerteams an der Beschleunigung ihres Markteintritts arbeiten. Geleitet wird der vierte KIT-Accelerator von Dr. Gerda Frank und Petra Nitschke vom Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE).

Zusammen mit internen und externen Referenten vermitteln sie gründungsrelevantes Wissen und unterschiedlichste Methoden, die in den anschließenden Practice- und Mentoring-Sessions direkt angewendet werden können. Zusätzliche Tipps erhalten die Teams von Experten aus Industrie und Wirtschaft, sogenannten Mentoren. Vom 07. – 11. Dezember 2015 fand die Kick-off Week statt, der Startschuss des Programms. Eine Woche lang erhielten die Teams Input, um ihre Geschäftsideen zu konkretisieren. Wir haben die Teams zum Beginn des Programms getroffen.

Gruppenbild

Die fünf upCAT#4 Teams sind eine Mischung aus den Bereichen IT, Biochemie, Gesundheitswesen und Grafikdesign. Mit dabei sind robodev, PLC Technologies, emmtrix Technologies, Voice Driven Type Design und vasQlab.

Dr. Oleg Babii ist Mitglied von PLC Technologies und möchte upCAT nutzen, um die Unternehmensstrategie zu finalisieren und ein genaues Kundenprofil zu erarbeiten. Neben den Impulsvorträgen der Referenten glaubt er sein Konzept durch den Austausch mit anderen Gründern weiterentwickeln zu können. „Auch Präsentations- und Pitchtrainings sind von großer Wichtigkeit“, so Christoph Grün von vasQlab. Das Team plant nächstes Jahr die Ausgründung, daher betont er: „Unser Produkt beschäftigt sich mit einem biologischen Thema, das recht komplex ist. Da den Investoren oft das Fachwissen fehlt, müssen wir lernen, unser Produkt auch einem Laien verständlich zu präsentieren.“

Aufgrund des vielfältigen Programms können alle Teilnehmer von upCAT profitieren. Das Team von emmtrix Technologies fährt beispielsweise im Februar auf eine Messe und will daher an einem professionellen Auftritt arbeiten. Oliver Oey sieht bei sich persönlich außerdem Nachholbedarf in den Bereichen Businessplan und Finanzierung. Diese Lücken möchte er während des upCAT schließen. Sein Kollege Michael Rückauer interessiert sich besonders für ‚Lean Startup‘. Das Thema wurde im Rahmen des upCAT von Dr. Max Völkel dargestellt, der 2012 mit Calpano selbst ein Unternehmen gründete.

Die Umsetzung des Gelernten spielt beim upCAT eine wichtige Rolle, wobei die Teams dabei auch einiges voneinander lernen. Die Tatsache, dass die Teams unterschiedliches Vorwissen haben, stellt für die Teilnehmer keine Schwierigkeit dar, sondern ist hilfreich. Julien Mintenbeck von robodev: „Die Grundprobleme eines Gründers sind bei allen Teams gleich. Wenn man sich lange mit einem Projekt beschäftigt, wird man irgendwann betriebsblind. Der gegenseitige Austausch beim upCAT hilft, die Geschäftsidee aus einer neuen Perspektive zu bewerten.“ Auch Angelo Stitz von Voice Driven Type Design ist zuversichtlich: „Wir stehen noch ganz am Anfang. Da kann man natürlich von der Erfahrung der anderen Teams profitieren, die bereits kurz vor der Gründung stehen“.

Im Januar 2016 treffen sich die Teams das nächste Mal zu Progress Pitches und zur Focus Week, in der tiefer auf verschiedene operative Themen eingegangen wird. Abschluss des upCAT bildet der Demo Day am 16. März, bei dem die angehenden Gründer und Gründerinnen ihre Geschäftsideen bei einem Pitch vor Investoren und Business Angels präsentieren. Dabei erhalten die Teams noch einmal wertvolles Feedback und kommen der ersten Finanzierungsrunde einen großen Schritt näher.

 

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