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KIT Entrepreneurship Event – Gründertreffen zum Semesterstart

KIT Entrepreneurship EventIm Oktober startete das akademische Leben am KIT ins Wintersemester 2015/2016. Auch die KIT-Gründerschmiede nahm wieder Fahrt auf und begrüßte Gründer/innen und Interessierte beim KIT Entrepreneurship Event am 22.10.2015 in Kooperation mit der Technologiefabrik Karlsruhe.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Keynote von Prof. Götz W. Werner, dem Gründer und Aufsichtsrat vom dm-drogerie markt, beim KIT Entrepreneurship Talk. Der gebürtige Heidelberger Götz Werner, dessen Vater und Großvater schon eine Drogerie führten, ist gelernter Drogist. Er eröffnete im Jahr 1973 seine erste Filiale in Karlsruhe. 35 Jahre lang war Werner als Geschäftsführer tätig, heute ist er im Aufsichtsrat des Unternehmens. In seiner Laufbahn machte Werner auch Halt am KIT (damals Universität Karlsruhe TH). Er leitete von 2003 bis 2010 das Interfakultative Institut für Entrepreneurship, also den Lehrstuhl für „Unternehmertum“. 2014 erhielt er den Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk. Diese beeindruckende Vita lockte viele Zuhörer in die Technologiefabrik – neben dem Vortragraum war auch der Raum mit Videoliveübertragung voll besetzt.

Gleich zu Beginn wandte sich Werner an das Publikum und riet den angehenden Gründern: „Wenn man sich selbstständig machen will, sollte man etwas machen, was man kann!“ Er selbst hat sich an dieses Prinzip gehalten und damit die Basis für seinen Erfolg geschaffen. Für den Verlauf einer Gründung schwört Werner auf folgende Erfolgsformel: Bestehendes bzw. gewordenes Hinterfragen – Umdenken – Neues kreieren und schließlich Neues in das Bestehende integrieren. So kann eine Gründungsidee entstehen, die wirklich zur Problemlösung und Erfüllung der Kundenbedürfnisse beiträgt. Bei der Anwendung dieser Formel gab Werner noch einen Tipp: „Gib dich nie mit der ersten Antwort zufrieden.“ Solche ‚Querdenker‘ seien wertvoll im Entwicklungsprozess. Worauf es beim Unternehmertum darüber hinaus ankommt, sind die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten. Ohne Wertschätzung aller drei Gruppen könne ein Unternehmenserfolg nicht gelingen. In seinem 90-minütigen Talk unterhielt Prof. Werner sein Publikum mit anschaulichen Anekdoten, Witz und viel Lehrreichem.

Im Anschluss lud das Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE) Gründer/innen und Gründungsinteressierte zum 68. Gründergrillen hosted by Qymatix Solutions und der Technologiefabrik Karlsruhe ein. Das junge Unternehmen bietet eine SaaS-Lösung zur Vertriebsanalyse der neuen Generation und schwang am Abend die Grillzange für die Talkgäste und weitere Gründungswillige. Man traf sich im Hinterhof der Technologiefabrik in entspannter Atmosphäre. Es galt wie immer das Motto: „Lerne fünf neue Leute pro Gründergrillen kennen“. Einige junge Teams stellten ihre Ideen beim kurzen Pitch vor. Der Abend war ein voller Erfolg und brachte erneut Unternehmer und Gründer/innen aus der Region zusammen.

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