Home » Erfolge » Veranstaltungen » KIT Entrepreneurship Talk mit Tim Stracke – Vor der Idee ist Gründergeist gefragt

KIT Entrepreneurship Talk mit Tim Stracke – Vor der Idee ist Gründergeist gefragt

IMG_3331_220x220

Tim Stracke von Chrono24

Vor der vorlesungsfreien Zeit fand am 16.07.2015 der letzte KIT Entrepreneurship Talk im Sommersemester statt. Zu Gast war dieses Mal Tim Stracke, Co-CEO von Chrono24. Stracke stieg 2010 in den Onlinemarktplatz für Luxusuhren ein. Inzwischen gehört das Unternehmen zu den führenden globalen Marktplätzen in diesem Bereich. Der Erfolg wurde kürzlich mit einem Investment gekrönt – das Unternehmen erhält 21 Millionen Euro von Insight Venture Partners. Wir gratulieren!

Stracke hat an der Universität Karlsruhe TH (heutiges KIT) Wirtschaftsingenieurswesen studiert und absolvierte zusätzlich seinen MBA an der Golden Gate University in San Francisco. Nach dem Studium war Stracke im Consulting tätig, wenig später gründete er sein erstes eigenes Unternehmen. Bevor er Geschäftsführer von Chrono24 wurde, konnte er sehr viel Erfahrung in der Gründerszene sammeln. Beim E-Talk teilte er seine ‚Lessons Learned‘ als Gründer und Unternehmer, für die Besucher gab es persönliche Empfehlungen und Tipps.

 

So rät Stracke, erst die Motivation und den Gründungswillen zu fassen, um sich dann konkret mit der Idee auseinanderzusetzen. Am wichtigsten seien hierbei die Fokussierung auf ein Produkt und ein Kundensegment sowie die Konzentration auf große, stark wachsende Märkte – und dies gilt gleich zu Beginn der Gründung. Ebenso wichtig sei es, mit dem richtigen Team in die Gründungsphase zu starten. Bei der Teamauswahl spielen Erfahrung und Freude an der Sache eine enorme Rolle. Stracke empfiehlt drei Personen im Gründerteam, die sich grenzenlos vertrauen und deren Kompetenzen sich optimal ergänzen. In der Anfangsphase der Gründung sind darüber hinaus die ersten fünf bis sechs Mitarbeiter extrem wichtig, denn der Wert einer ‚Company‘ steckt im Team. Eine positive Unternehmenskultur unterstützt die Teambindung.

 

Auch wenn der Einstieg in die Gründerszene nicht allzu leicht ist, rät Stracke nicht zu früh aufzugeben, auch wenn man hinter den Erwartungen bleibt. Man bekommt ein Gespür für den Markt und kann Marktwissen aufbauen, welches extrem viel wert ist. „Riskiert es! – Das Schlimmste, was passieren kann, ist Erfahrungen sammeln“, gibt Stracke den Gästen abschließend noch auf den Weg.

Im kommenden Wintersemester starten die KIT E-Talks wieder. Am 22.10.2015 ist Prof. Götz W. Werner, Gründer des Drogeriekonzerns dm, zu Gast. Wir freuen uns jetzt schon auf den spannenden Talk in der Technologiefabrik Karlsruhe.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>