Impressionen NEULAND Innovationstag 2019: Gründerpitch

Gründerpitch 2019:

Bildrechte: KIT

Gründer des Monats Juli: heat_it

Team_Christof_Stefan_Lukas_Armin_reducedUnsere Gründer des Monats Juli sind heat_it. So schön der Sommer auch ist, einen entscheidenden Nachteil hat er: juckende Mücken- und schmerzende Wespenstiche. Glücklicherweise gibt es zur Symptombehandlung das wissenschaftlich nachgewiesene Prinzip der Hyperthermie – die Behandlung mittels Wärme. Verfügbare Produkte konnten die vier Gründer nicht überzeugen und so haben sie den heat_it Realität werden lassen. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

heat_it_Appscreen_box_reducedWofür steht euer Unternehmen?
Der heat_it ermöglicht dir eine sorgenfreie Zeit in der Natur, da er dich jederzeit und perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten von juckenden Mückenstichen und schmerzenden Wespenstichen befreit. Im Start-up arbeiten wir mit Hochdruck daran den heat_it als hochwertiges, ressourcenschonendes Medizinprodukt auf den Markt zu bringen. Derzeit läuft unsere Crowfunding-Kampagne auf Startnext, wo man sich den heat_it vor allen anderen sichern kann und mehr über unser Produkt & Unternehmen lernt.

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Merck und HQS Quantum Simulations arbeiten zusammen

HGS LogoDas Life-Science-Unternehmen Merck hat Anfang Juni eine auf drei Jahre angelegte Kooperation mit dem Karlsruher Start-up HQS Quantum Simulations, einer Ausgründung aus dem KIT,  bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit zwischen HQS und der Chief Digital Organisation von Merck wird sich auf die Anwendung und Kommerzialisierung von Software für Quantenchemie auf Quantencomputern konzentrieren. Merck hat die Option auf eine Vertriebslizenz.  2018 ging HQS als Gewinner des von Merck vergebenen Anniversary Research Grant in der Kategorie „Digitalisierung und Computing“ hervor. Das 2017 gegründete Spin-off entwickelt Ideen, um Quantencomputer für den Einsatz in der Medizin- oder Energieforschung markttauglich zu machen.

KIT im Gespräch mit Sugartrends und ihren Investoren

Sugartrends

Geschäftsführer und Gründer von Sugartrends sowie von Business Net Partners sind die KIT Alumni Tim Lagerpusch (links) und Dr. Christian Schwarzkopf (rechts

Sugartrends schließt die Lücke und bietet Endkonsumenten ein innovatives Shopping Erlebnis“

„Es ist heutzutage schwer, einen elektronischen Marktplatz zu kreieren, der eine Innovation darstellt und für den ein nachhaltiger Bedarf besteht. Boutiquen haben von Haus aus nicht die technischen Voraussetzungen und auch nicht die Bekanntheit, neben ihrem Hauptgeschäft des stationären Handels, zusätzlich Produkte im Internet zu verkaufen“, so KIT Alumnus Dr. Roland Egerer.

KIT: Vom KIT-Studenten zum Investor ist es ein weiter Weg. Wie war die Zeit für euch und was habt ihr erlebt?

Dr. Roland Egerer ist  als Investor und Berater bei Sugartrends tätig.

Dr. Roland Egerer ist als Investor und Berater bei Sugartrends tätig.

Roland Egerer: Während des Studiums (und anschließender Promotion) machte ich diverse Praktika, u. a. auch in Unternehmensberatungen. Die Aufgabenstellung gefiel mir, mich in jeweils neue Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen einzuarbeiten, also mit dem Management strategische und operative Fragestellungen konzeptionell zu erarbeiten etc. Ich wollte jedoch nicht nur während eines Projektes, über einige Wochen oder Monate, mit dem Unternehmen zu tun haben, sondern längerfristig die Themen verfolgen. Während eines längeren USA Aufenthaltes in den 90er Jahren lernte ich dort die Private Equity Industrie kennen, welche in Deutschland zum damaligen Zeitraum noch in den Kinderschuhen steckte. Viele Themen aus dem Beratungsgeschäft waren in analytischer Hinsicht ähnlich, aber im Private Equity ging es um die Frage, wollen wir in dieses Unternehmen investieren und dieses als Gesellschafter begleiten. Dieser längere Horizont faszinierte mich, dann auch an dem Unternehmen “dran” zu bleiben und die Themen mit dem Management weiter zu begleiten.

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Bessere Simulation für den Leichtbau

Das Gründerteam von SIMUTENCE (v.l.): Dr. Martin Hohberg, Dr. Benedikt Fengler und Dominik Dörr helfen Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe mit Simulationslösungen. (Bild: SIMUTENCE)

Das Gründerteam von SIMUTENCE (v.l.): Dr. Martin Hohberg, Dr. Benedikt Fengler und Dominik Dörr helfen Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe mit Simulationslösungen. (Bild: SIMUTENCE)

Unsicherheiten und Kosten bei der Entwicklung und dem Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen verringern – das wollen die drei Gründer von SIMUTENCE erreichen. Tatsache ist, dass faserverstärkte Kunststoffe hervorragende mechanische Eigenschaften, wie bspw. eine hohe Materialsteifigkeit und gleichzeitig ein sehr geringes Gewicht, bieten. „Gerade im Zuge der Elektromobilität und der Reduktion von CO2-Emissionen spielt der Leichtbau eine immer größere Rolle“, so Dominik Dörr aus dem Gründerteam. „Faserverbundwerkstoffe, die viele auch als ‚Carbon‘ bezeichnen, weisen nämlich ein enormes Leichtbaupotenzial auf, z.B. in Fahrzeugstrukturen. Jedoch sind zur optimalen Ausschöpfung des Leichtbaupotenzials geeignete Simulations- und Optimierungsmethoden notwendig.“ Die Belastbarkeit entsprechender Bauteile, ebenso wie die Herstellbarkeit in Produktionsprozessen lässt sich aber mit aktuell verfügbarer Software nicht ausreichend genau simulieren und auslegen. Die Folge für die Unternehmen sind Unsicherheiten in der Herstellung und dem Einsatz sowie oft hohe Kosten. Gleichzeitig sind geeignete Simulationsmethoden zur Verringerung dieser Unsicherheiten kommerziell nur sehr eingeschränkt verfügbar. Weiterlesen

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