Kolibri Games legt erfolgreichen Exit hin

Die KIT-Ausgründung Kolibri Games (ehemals Fluffy Fairy Games) wurde von Videospiel-Marktführer Ubisoft übernommen. Es ist eine der größten Übernahmen aller Zeiten in der deutschen Videospielbranche. Rund 100.000 € am Tag verdienten Kolibri zuletzt mit seinen Handyspielen für Zwischendurch. Gegründet wurde das Start-up vor vier Jahren von vier ehemaligen Studierenden des KIT. Diese haben in der Gründungsphase eng mit der KIT-Gründerschmiede zusammengearbeitet, waren sehr aktiv waren bei der PionierGarage e.V., den studentischen Entrepreneuren in Karlsruhe und der studentischen Unternehmensberatung delta Karlsruhe GmbH. In Berlin beschäftigt Kolibri derzeit rund 100 Mitarbeiter.

 

KIT startet Global Horizon Program

Prämierung EXIST„International überzeugen“ – unter diesem Motto bewarb sich das KIT für die nächste vierjährige Projektphase des Förderprogramms EXIST. Die Bewerbung des KIT hat überzeugt: Gemeinsam mit den Hochschulen aus Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg als Kooperationspartner will die KIT-Gründerschmiede die Gründerszenen in Karlsruhe und im Rhein-Neckar-Raum sowie die Gründerinnen und Gründer aus der Region mit der Welt vernetzen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt dieses Vorhaben. Dem KIT stehen nun in den nächsten vier Jahren knapp 2,2 Millionen Euro zur Verfügung, um das Global Horizon Program (GHPro) auf den Weg zu bringen. Dieses Programm zur strategischen Internationalisierung der Gründungsförderung soll das KIT zur wichtigsten Schnittstelle zwischen Technologie-Start-ups aus dem Südwesten Deutschlands und den globalen Märkten machen.

Mehr Infos hier.

Foto: Bildkraftwerk

Gründer des Monats: n.able

n.able_UB_SSN

n.ableUnsere Gründer des Monats n.able hat einen Drucker zur besonders flexiblen Erzeugung von molekularen Mikro- und Nanostrukturen entwickelt. Der Drucker lässt sich zusätzlich um zahlreiche Features erweitern und bietet darpber hinaus druckerspezifische Consumables, sowie Consulting und Print-on-Demand an. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Weiterlesen

Gründer des Monats: evoach

Rebecca Rutschmann, Anke Paulick und Pawel Hermann

evoach_logo_signatur_1_1_1„Coaching für alle“ ist das inoffizielle Motto von evoach, unser Gründer des Monats. Das 2019 gegründete Start-up evoach aus Karlsruhe hat die erste volldigitalisierte Selbstcoaching-Anwendung für Unternehmen und deren Mitarbeiter entwickelt. Zudem bietet das Gründerteam Frauenpower pur in der noch recht Männerlastigen Karlsruher Gründerszene. Wir haben evoach im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Wofür steht euer Unternehmen?evoach_teamfoto
Evoach steht für mehr Selbstbestimmung, Engagement und kontinuierliche Weiterentwicklung. Rund um Future Work und mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz entwickeln wir eine Chat-Bot geführte, webbasierte Selbstcoaching Anwendung. Damit bieten wir Mitarbeitern und Teams einen ganz neuen, einfachen und benutzerfreundlichen Zugang zu Coaching in Unternehmen. Die Mitarbeiter werden durch themenbezogene und lösungsorientierte Coaching-Themen geführt, beispielsweise Konflikte lösen, Gespräche vorbereiten oder Entscheidungen treffen. Sie erarbeiten dabei eigene aktuelle Lösungsansätze und leiten konkrete Handlungsschritte für sich ab. Das Konzept haben wir 2019 um den Team-Bereich erweitert, vor allem zur besseren Vorbereitung von agilen Retrospektiven.

Weiterlesen

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten

Wissenschaftler des KIT entwickeln Prozess für den 3D-Druck von Glas.

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten ist das Ziel der Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz.

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten ist das Ziel der Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz.

Wer an Glaskunst denkt, hat oft ein Bild vor Augen: glühende Materialien, Hitze, aufwendige Glasbläserei. Immerhin ist die Herstellung von Glas eine rund 5000 Jahre alte Kulturtechnik. Auch wenn die moderne Produktion eine Hightech-Industrie ist, so hinken ihre Verarbeitungsmöglichkeiten denen anderer Materialien seit langem hinterher, vor allem den Lösungen im Bereich Kunststoff.

Drei Materialwissenschaftler des KIT wollen dies mit ihrem Anfang 2018 gegründeten Spin-off Glassomer GmbH ändern. Die drei Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz haben am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) am KIT über mehrere Jahre eine Formtechnik für die industrielle Glasbearbeitung entwickelt, mit der sie Quarzglas so variabel bearbeiten können wie Kunststoff. „Statt Glas auf bis zu 1100 Grad Celsius zu erhitzen und dann in Form zu bringen oder Teile von Glasblöcken z.B. mittels Laserbearbeitung zu strukturieren, setzen wir an den kleinsten Glasteilchen an“, so Bastian Rapp. Bei dem Verfahren von Glassomer werden dem flüssigen Kunststoff Glaspartikel beigerührt. „Wir formen das Gemisch dann ähnlich wie einen Sandkuchen und härten es durch Erwärmung oder Belichtung zu einem Feststoff aus“, erklärt Rapp weiter. Dieser Feststoff besteht zu 60 Prozent aus Glaspartikeln und zu 40 Prozent aus Kunststoff. Die Polymere wirken dabei wie ein Kleber, der die Glaspartikel an der richtigen Stelle festhält und so die Form fixiert.

Weiterlesen

1 2 3 4 5 55