Gründer des Monats April: SciMo

170626_SciMo_LogoDas junge Start-up SciMo bietet elektrische Motoren mit höchster Leistungsdichte und Effizienz an. Durch neuartige Ansätze konnte die Leistungsdichte von Elektromotoren weit über den Stand der Technik hinaus gesteigert werden. Das Team beabsichtigt in Zukunft zusätzlich Dienstleistungen im Bereich von elektromagnetischer Auslegung, mechanischer Berechnungen, CAD-Konstruktion bis hin zur Prototypenfertigung von Elektromotoren anzubieten. Gegründet wurde das Unternehmen im Juni 2017. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

 

SciMoTeam

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understand.ai erhält 2,8 Mio. USD Seed-Finanzierung

understand.ai, das Machine Learning Start-up für Trainings- und Validierungsdaten für selbstfahrende Fahrzeuge mit seinen Wurzeln am KIT, erhält eine Seed-Finanzierung in Höhe von 2,8 Mio. US Dollar. Angeführt und strukturiert wird die Finanzierungsrunde von LEA Partners, weitere Investoren sind Frontline Ventures, Synapse Partners und Agile Partners. understand.ai kombiniert ein tiefes Branchenverständnis mit wissenschaftlicher Exzellenz und setzt sich aus Entwicklern des Karlsruher Instituts für Technologie und anderen führenden europäischen Universitäten zusammen.

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INERATEC erfolgreich bei CleanTech Open Global Ideas in L.A.

INERATEC hat in der Kategorie “Scale Track” die CleanTech Open Global Ideas Challenge in Los Angeles gewonnen. Damit feiert das junge Unternehmen den erfolgreichen Start seiner transatlantischen Aktivitäten. Der Wettbewerb fand im Rahmen der Global Entrepreneurship Week statt. Neben INERATEC, 2015 aus dem KIT heraus gegründet, nahmen auch die deutschen Gründerteams matteco und Solmove teil. Am 16. November 2017 hatte das RKW-Kompetenzzentrum in Kooperation mit dem StartGreen Award diese drei Start-ups im deutschen Vorentscheid ausgezeichnet.

Das Material ist die Maschine – der Formgedächtniseffekt

Das KIT-Start-up memetis ermöglicht mit dem Prinzip des Formgedächtniseffekts hohe Schaltkräfte bei besserer Integrierbarkeit und höherer Flexibilität. Einsatz findet diese Technologie vor allem im Bereich der Medizintechnik und Analytik.

memetis ermöglicht große Kräfte und Bewegungen auf kleinstem Raum. Durch die Entwicklung folienbasierter Miniatur-Aktoren aus Formgedächtnislegierungen (FGL) haben sie das erreicht. Formgedächtnislegierungen sind metallische Legierungen, welche sich im kalten Zustand sehr leicht deformieren lassen und sich durch Erwärmung wieder selbstständig in ihre Gedächtnisform zurückwandeln. Dabei werden Wege zurückgelegt und Kräfte erzeugt. Auf dieser Basis kann eine Vielzahl an Komponenten und Systemen in verschiedenen Industrien weiter stark miniaturisiert werden und schafft somit ganz neue Anwendungen. Von Automotive über Consumer Electronics und der Luft- und Raumfahrt bis hin zu Medizintechnik und Analytik werden die spezifischen Vorteile von memetis FGL-Miniatur-Aktoren eingesetzt.

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Gründerteam von memetis: Dr. Marcel Gültig, Dr. Hinnerk Oßmer, Dr. Christof Megnin, Christoph Wessendorf

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HMI 2018

Das KIT stellte im Rahmen der Hannover Messe Industrie vom 23. – 27.04.2018 verschiedene Ausgründungen und Gründungsprojekte aus dem KIT vor und will damit der Wirtschaft und der Öffentlichkeit einen Ausschnitt der am KIT entwickelten Innovationen vorstellen. Im Folgenden sind Vorstellungen der einzelnen Ausgründungen und Gründungsprojekte zu finden.

Ausstellende Teams:

Montag

Coral Innovation

Die Ideenplattform von Coral Innovation trägt die tausenden innovativen Technologien aus der Forschung, von Startups und innovativen Unternehmen, über die aktuell oft nur das direkte Umfeld Bescheid weiß, in die Breite. Sie ermöglicht auch kleinen und mittleren Unternehmen einen einfachen Zugang zu technologischen Entwicklungen und Wissen aus neuen Branchen. Die Technologien werden in einer allgemein verständlichen Form dargestellt und inhaltlich vernetzt. Das Aufzeigen von technologischen Möglichkeiten bezogen auf das individuelle Kerngeschäft oder Kompetenzen, regt die Entstehung neuer Ideen an. So können Unternehmen einfacher interdisziplinäres Potential entdecken oder unerkanntes Innovationspotenzial aus benachbarten Technologiebranchen zu adaptieren.
Bisher sind neue Ideen stark mit dem Wissen einzelner Mitarbeiter bzw. deren persönlichen Netzwerk verbunden und abhängig. Menschen pflegen jedoch Ihr Netzwerk meist aus einem anderen Grund und Unternehmen wissen nicht, wer über welches Wissen verfügt. So ist es in der Regel dem Zufall überlassen, relevante Informationen zur richtigen Zeit zu erhalten. Neue Entwicklungen in den Bereichen Natural Language Processing und Machine Learning / Deep Learning  ermöglichen es, Technologien in Beziehung zueinander zu bringen und dadurch Ideenräume aufzumachen und “Nächstmögliche Technologien” vorzuschlagen. Das Technologie-Empfehlungssystem kann technische Inhalte verstehen und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und Anknüpfungspunkte von Technologien analysieren. Dadurch können sich neue Partner basierend auf Ihrem technologischen Kompetenzen und Interessen branchenübergreifend und überregional vernetzen.

µyPrint

Medizintechnik: Drucker für Moleküle

Um biomedizinische Wechselwirkungen umfassend zu testen, werdern durchsatzstarke Verfahren benötigt. In der biomedizinischen Forschung und klinischen Diagnostik setzt man hierfür hochaufgelöste Oberflächenmuster aus bioaktiven Stoffen wie Proteinen, Antikörpern oder DNS ein. Wissenschaftler des Gründerprojekts „µyPrint“ haben einen molekularen Drucker entwickelt, der solche Muster in deutlich höherer Auflösung druckt als bisher.

Auf die Oberflächenmuster werden zu analysierende Medien, beispielsweise Zellkulturen oder Blutproben aufgetragen. So können beispielseise Interaktionen zwischen Immunzellen und Allergenmustern gezielt untersucht werden.Die Muster müssen hierfür hochaufgelöst und exakt definiert sein. Bisher musste man jedoch bei der Herstellung der Muster Kompromisse in Hinblick auf Auflösung, verwendbare Materialien, Musterflexibilität und Geschwindigkeit eingehen. Das Gründerteam hat den molekularen Drucker speziell für biomedizinische Anwendungen entwickelt und will damit vor allem Einrichtungen auf dem Gebiet der biomedizinischen oder nanotechnologischen Forschung unterstützen. Aufgrund der flexibilen Auslegung des Druckers sind jedoch auch mikroelektronische oder photonische Anwendungen realisierbar.

Dienstag

Knowtion

Knowtion bietet ein breites Spektrum an Softwaredienstleistungen für besondere Herausforderungen im Bereich Verarbeitung von Sensordaten. Knowtion ist spezialisiert auf die Entwicklung von Algorithmen zur Lösung komplexer mathematischer Probleme, wie die automatisierte Erkennung von Abweichungen, Störungen und Fehlern in Maschinen und Anlagen. Hierbei spielen Verfahren eine große Rolle, mit denen Sensordaten, die auch Störungen unterliegen können, zuverlässig verarbeitet werden können.
Das Alleinstellungsmerkmal von Knowtion ist die umfassende Kompetenz und langjährige Erfahrung im Bereich der Sensorfusion, der automatischen Datenanalyse und der Entwicklung qualitativ hochwertiger Algorithmen und Software für technische Bereiche.

ReTest

ReTest automatisiert Softwartests.
ReTest entwickelt ein innovatives Testautomatisierungs-Tool für Gui Regressionstests. Zum Einsatz kommt hierbei eine Kombination aus Difference- und KI-basiertem Monkey Testing.
Mit diesem Ansatz wird die größte Hürde bei der automatischen Testgenerierung – dem Bestimmen von Prüfregeln – elegant gemeistert und der Testaufwand auf ein Minimum reduziert.  Softwaretests können auf diese Weise früher, schneller, einfacher, umfassender und kostengünstiger als bisher durchgeführt werden. Das führt das letztlich zu einer besseren Qualitätssicherung von Software.

Mittwoch

Heisenberg Quantensimulation

Heisenberg entwickelt Quantenalgorithmen zur Voraussage von Moleküleigenschaften für die Chemie- und Pharmaindustrie. Die Heisenberg Software kann sowohl auf herkömmlichen Computern als auch auf existierenden und zukünftigen Quantencomputern eingesetzt werden. Damit können bereits heute Entwicklungsprozesse unserer Kunden signifikant beschleunigt und das Verständnis von chemischen und physikalischen Zusammenhänge erhöht werden. Somit können neue Prozesse und Produkte schneller realisiert werden. Quantencomputer werden die Forschung und Entwicklung von Materialien und Medikamenten fundamental verändern. Heisenberg ermöglicht seinen Kunden von den Chancen zu profitieren und die Risiken der Veränderungen zu minimieren – durch Information, Pilotprojekte und Quantensimulation von Molekülen und Prozessen.

Usertimes

Digitale Angebote, wie Websites, Apps oder User Interfaces, werden Tag für Tag präsenter in unserem Leben. Wir erwarten, dass die Interaktion mit solchen Produkten effizient, reibungslos und intuitiv funktioniert. Diese steigenden Anforderungen bedeuten für die Produktentwicklung einen wachsenden Fokus auf eine optimale User Experience (UX). Das Testen interaktiver Produkte in möglichst vielen Stadien der Entwicklung ist hierfür zentral, momentan aber oft – aufgrund mangelnder Ressourcen – nur in beschränktem Maß möglich.

Usertimes setzt genau an dieser Stelle an und erhebt das Verhalten der Nutzer bei der Navigation von Websites, dem Nutzen von Apps uvm. Als Alleinstellungsmerkmal hat Usertimes das Ziel, etablierte Methoden der User Research – welche bislang sowohl zeitaufwändig, als auch kostspielig waren – zu automatisieren. So können Tests direkt in den Zyklus der Produktentwicklung eingebunden werden.

Die statistischen Ergebnisse einer großen Bandbreite qualitativer und quantitativer Nutzertests – methodisch passend zusammengestellt für den Produkttyp und -status – liefert die hierfür entwickelte Self-Service Plattform innerhalb von 48 Stunden. So ermöglicht Usertimes eine Zeit- und Kostenersparnis von 80% beim Durchführen von Test mit echten Nutzern. Produktmanager und -designer profitieren so von zufriedeneren Kunden und einer stärkeren Kundenbindung, der Endnutzer der getesteten digitalen Angebote von einer optimierten User Experience.

Donnerstag

robodev

Lösung für individuelle Anforderung im Bereich Industrieautomatisierung sind kostenintensiv und meistens auch weitgehend unflexibel im Hinblick auf spätere Erweiterungen bzw. Umbauten des Systems. Mangels betriebsinterner Automatisierungsingenieure können derartige Systeme meist nur über externe Systemintegratoren realisiert werden, womit eine lange Dauer vom Aufkommen der Anforderung bis zur Inbetriebnahme einer Lösung vergeht. Dies steht im Konflikt mit modernen, agilen Produktionprozessen.

Der modulare Automatisierungsbaukasten von robodev adressiert all diese Punkte durch ein neues
Level der Integration in Hardware und Software.
Wir reduzieren die Hürden für Anwender auf allen Ebenen, d.h.
- beim mechanischen Aufbau,
- der elektrischen Verkabelung und
- dem Steuerungsprogramm.
Auf mechanischer Ebene erreichen wir dies durch die Kompatibilität aller Module zu in der Produktion etablierten Montagesystemen. Elektrisch werden die Module ausschließlich über ein einzelnes Kabel untereinander verbunden. Die innovative Steuerungssoftware ist von jedem Endgerät aus nutzbar.

Die Hardware umfasst, neben der Steuerung, verschiedene Antriebslösungen, Sensoren zur Objekterkennung und Lokalisierung sowie Benutzerschnittstellen.
Die Software ermöglicht, ohne Programmierkenntnisse, den Automatisierungsprozess festzulegen. Dies versetzt die Mitarbeiter in die Lage ihr Prozesswissen in der Produktion zu nutzen, ohne immer auf einen externen Systemintegrator angewiesen zu sein. Mit diesem Modulbaukasten können verschiedenste Applikationen umgesetzt werden. Von der Zuführung, über die Handhabung und Bearbeitung von Bauteilen, Qualitätskontrolle bis hin zu produktspezifischen Vorgängen.

Smartivate

Smart Homes sind energieeffizienter, sicherer vor Einbrecher und sorgen für mehr Komfort. Das Interesse daran ist groß, jedoch ist es sehr komplex seine eigenen vier Wände intelligent zu machen. Zahlreiche Hersteller, unterschiedliche Funktionalitäten und Kommunikationsstandards sorgen auf Kundenseite für Frustration. Mit Smartivate wollen wir die erste Plattform für Smart Homes mit einer alles aus einer Hand Lösung werden.

Kernstück unserer Lösung ist der Smart Home Konfigurator. Der Konfigurator unterstützt Kunden mit maßgeschneiderten Produktlösungen, ihre Häuser intelligent zu machen. Anders als bei anderen Smart Home Online Shops, in denen Kunden stundenlang alle Produkte vergleichen und Kompatibilitäten zwischen den Herstellern prüfen müssen, muss man bei uns nur einen einfachen Fragebogen ausfüllen. Der Kunde erhält sofort eine personalisierte und kompatible Produktlösung, passend zu Präferenzen, Budget und vor allem individuelle Wohnverhältnisse. Daneben bieten wir IT-Security Hardware und Installationsdienstleistungen an, um dem Slogan One-Stop-Shop-Solution gerecht zu werden.

Freitag

robodev

Lösung für individuelle Anforderung im Bereich Industrieautomatisierung sind kostenintensiv und meistens auch weitgehend unflexibel im Hinblick auf spätere Erweiterungen bzw. Umbauten des Systems. Mangels betriebsinterner Automatisierungsingenieure können derartige Systeme meist nur über externe Systemintegratoren realisiert werden, womit eine lange Dauer vom Aufkommen der Anforderung bis zur Inbetriebnahme einer Lösung vergeht. Dies steht im Konflikt mit modernen, agilen Produktionprozessen.

Der modulare Automatisierungsbaukasten von robodev adressiert all diese Punkte durch ein neues
Level der Integration in Hardware und Software.
Wir reduzieren die Hürden für Anwender auf allen Ebenen, d.h.
- beim mechanischen Aufbau,
- der elektrischen Verkabelung und
- dem Steuerungsprogramm.
Auf mechanischer Ebene erreichen wir dies durch die Kompatibilität aller Module zu in der Produktion etablierten Montagesystemen. Elektrisch werden die Module ausschließlich über ein einzelnes Kabel untereinander verbunden. Die innovative Steuerungssoftware ist von jedem Endgerät aus nutzbar.

Die Hardware umfasst, neben der Steuerung, verschiedene Antriebslösungen, Sensoren zur Objekterkennung und Lokalisierung sowie Benutzerschnittstellen.
Die Software ermöglicht, ohne Programmierkenntnisse, den Automatisierungsprozess festzulegen. Dies versetzt die Mitarbeiter in die Lage ihr Prozesswissen in der Produktion zu nutzen, ohne immer auf einen externen Systemintegrator angewiesen zu sein. Mit diesem Modulbaukasten können verschiedenste Applikationen umgesetzt werden. Von der Zuführung, über die Handhabung und Bearbeitung von Bauteilen, Qualitätskontrolle bis hin zu produktspezifischen Vorgängen.

Impressionen der Woche

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