Mentoring-Programm enpact: Start-ups im internationalen Austausch

Für junge Unternehmer gehört die Vernetzung in der regionalen Gründerszene zu den wichtigen Schritten in der Anfangsphase. Durch unabhängiges Feedback aus dem Netzwerk können angehende Gründer ihr Geschäftskonzept bzw. Unternehmen stetig weiterentwickeln. Mit dem internationalen Mentoring-Programm enpact haben Gründer nun die Chance, sich über das regionale Netzwerk hinaus mit der internationalen Gründerszene zu vernetzen. Teilnehmer aus sieben Ländern haben die Möglichkeit, am Mentoring teilzunehmen. Das Programm wird vom gleichnamigen, gemeinnützigen Verein enpact in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt angeboten.

Der Call for Applications des Mentoring-Programms richtet sich an alle Start-ups und Spin-offs, die ihr Unternehmen voranbringen und Gründer aus anderen Ländern kennenlernen möchten. enpact besteht seit 2013 und bietet Mentoring-Programme für Gründungen aus Europa und der MENA-Region (Nahost und Nordafrika). Zum Programm von enpact gehören individuelles Coaching durch ausgewählte Mentoren sowie der intensive Austausch zwischen Teilnehmern aus anderen Nationen und Fachbereichen.

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KIT Entrepreneurship Talks – „Bananensoftware“ und andere Eigenarten bei IT-Gründungen mit Ludwig Neer

CAS2_220x220Im neuen Jahr starteten die KIT Entrepreneurship Talks mit Ludwig Neer von der CAS Software AG. Angehende IT-Gründer und Interessierte versammelten sich am 22.01.2015 im Tulla-Hörsaal. Der Unternehmer Neer gründete CAS bereits 1986 gemeinsam mit Martin Hubschneider und baute das Unternehmen zum heutigen Marktführer für CRM-Lösungen auf. In seiner jetzigen Tätigkeit als Vorstand für Forschung und Technologie arbeitet Neer fortlaufend an der Weiterentwicklung des Unternehmens.

Seit der Gründung von CAS vor knapp 30 Jahren bis heute hat sich die IT-Branche rasant verändert. Neer hat diese Entwicklung miterlebt und zog beim Talk seine persönlichen Schlüsse, die bei IT-Gründungen heutzutage anders und wichtig sind. Viele Veränderungen hängen mit der Digitalisierung, der Schnelllebigkeit und der großen Konkurrenz im IT-Sektor zusammen. Weiterlesen

Teil 2: Intuitive Kreativitätstechniken – Drei Beispiele

Mein letzter Blogbeitrag startete mit einer kurzen Einführung in die Welt der Kreativitätstechniken. An dieser Stelle möchte ich nun drei verschiedene intuitive Kreativitätsmethoden vorstellen.

Bisoziation

Der österreichisch-ungarische Schriftsteller Arthur Koestler erwähnte 1964 in seinem Werk „The Act of Creation“ erstmals die Theorie der Bisoziation. Die Bedeutung leitet sich von dem Begriff „Assoziation“ ab, jedoch stehen nicht etwa lineare gedankliche Abstraktion oder Verknüpfung im Vordergrund, sondern die Verbindung von Aspekten unterschiedlicher Domänen. Konkret bedeutet dies, dass Probleme durch die Betrachtungen von zwei Denk-Dimensionen gelöst werden.

Im ersten Schritt müssen sich die Teilnehmer (wie so oft) bewusst machen, welches Problem vorherrscht, z.B. eine konkrete Fragestellung aus der Produktentwicklung. Im Anschluss wird eine zweite, völlig unabhängige Domäne, bspw. aus der Natur festgelegt. Auf dieser Basis startet dann eine Assoziationsphase mithilfe von Reizbildern. Sie soll Gedanken, Ideen oder Gefühle bei den Teilnehmern hervorrufen. Dabei ist es wichtig, die Ergebnisse der Assoziationen schriftlich festzuhalten. Danach werden die Resultate auf Analogien überprüft, die sich in Form von gemeinsamen Prinzipien und Erkenntnissen zwischen der ursprünglichen Problematik und der Assoziationsphase manifestieren. Abschließend müssen die Analogien bewertet und in die ursprüngliche Domäne adaptiert werden.

Die Kreativitätstechnik der Bisoziation eignet sich vor allem für Problemstellungen aus dem Werbe- und Marketingbereich. Ihre Anwendung macht aber auch bei technischen Problemen Sinn. Skurrilerweise findet die Bisoziation auch in der Humoristik Beachtung, da durch die Analogien zwischen zwei verschiedenen und unabhängigen Bereichen schnell eine gewisse Komik entstehen kann. Sie sollten für die Anwendung der Methode in beiden Fällen jedoch viel Zeit einplanen.

Weiterführende Informationen zur Bisoziation-Methodik findest du hier: http://www.ideenfindung.de/Bisoziation-Kreativit%C3%A4tstechnik-Brainstorming-Ideenfindung.html

Kopfstandtechnik

Die Kopfstandtechnik verspricht viele gute Lösungen, weil sie sich eine menschliche Eigenschaft zu Nutze macht – das Widersprechen von Aussagen! Dem Verstand fällt es leichter negative Aspekte für eine Sache zu finden als Positive. Genau hier setzt die Kreativitätstechnik an.

Man formuliert ein Problem als Fragestellung und dreht diese dann ins Gegenteil um. Beispielsweise wird sich ein Automobilhersteller fragen: „Warum sinken die Absatzzahlen von Kleinkraftwagen im Inland?“ Kehrt man nun die Fragestellung um in „Wie kann ich die Absatzzahlen von Kleinkraftwagen im Inland senken?“, wird man feststellen, dass einem hierzu viel mehr Antworten einfallen. Mögliche Antworten könnten sein (1) Höherer Benzinverbrauch, (2) Weniger Platz, (3) Minderwertiger Komfort… Jetzt stellt man die Antworten nur noch auf den Kopf: (1) Niedriger Benzinverbrauch, (2) Mehr Platz, (3) Hochwertiger Komfort… und schon passen die Antworten perfekt zur Ausgangsfragestellung.

Wenn du mehr über die Kopfstandtechnik erfahren möchtest, kannst du dich hier informieren: http://www.ideenfindung.de/Kopfstandtechnik-Brainstorming-Kreativit%C3%A4tstechniken-Ideenfindung.html

6-3-5-Methode

Bei der 6-3-5-Methode ist der Name Programm. 6 Teilnehmer müssen jeweils 3 Ideen auf einem Blatt Papier mit 3 Spalten und 6 Zeilen notieren und dieses 5-mal weiterreichen.

Zu Beginn notiert jeder der sechs Teilnehmer drei Ideen zu einer Problemstellung auf jeweils einem Blatt Papier. Anschließend wird das Blatt reihum an seinen Nachbar weitergegeben, der wiederum drei neue Ideen zu denen seines Vordenkers schreibt und diese somit weiterentwickelt. Dieser Prozess wiederholt sich fünf Mal, sodass am Ende jeder der sechs Teilnehmer drei Ausgangsideen und fünfzehn Ideen zur Weiterentwicklung notiert hat. Rechnet man diese Prozedur auf 30 Minuten hoch, so erhält man maximal 108 Ideen.

Die Methode ähnelt der Brainwriting-Technik, jedoch ist die Qualität der Ideen durch die stete Weiterentwicklung meist besser. Die 6-3-5-Methode ist simpel und unkompliziert, außerdem entfällt die Notwendigkeit einer Moderation.

Eine ausführliche Beschreibung (inkl. Arbeitsblatt) der 6-3-5 Methode findest du hier: http://www.ideenfindung.de/6-3-5-Methode-Kreativit%C3%A4tstechnik-Brainstorming-Ideenfindung.html

Tag of the Month: Crowdfunding

Angehende Gründer, die sich überlegen, wie sie ihre Idee am besten realisieren können, stehen oftmals vor dem Problem der Finanzierung. Den finanziellen Aufwand für den Unternehmensaufbau oder erste Produkte können nur wenige durch Eigenkapital aufbringen. Crowdfunding hat sich deshalb als alternative Finanzierungsform für Gründungsprojekte etabliert. Doch wie genau funktioniert Crowdfunding? Weiterlesen

BMWi startet Online-Lernprogramm für Existenzgründer

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Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Gründungswerkstatt

Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie erweitert sein Angebot für Existenzgründer/innen und Interessierte. In Kooperation mit dem Karrierenetzwerk XING hat es dazu ein kostenfreies Lernprogramm für Existenzgründungen entwickelt.

Das Lernprogramm führt dich online durch die wichtigsten Etappen im Gründungsprozess und hilft bei vielen Fragestellungen. Beispielsweise erhältst du Unterstützung bei der Frage, ob Selbstständigkeit eine Karrieremöglichkeit für dich darstellt. In den einzelnen Etappen findest du nützliche Informationen, Übersichten und weitere Unterlagen zur Bearbeitung. Wenn du bereits an deiner Gründung arbeitest, hilft das Lernprogramm unter anderem bei der Entwicklung eines Businessplans, klärt über die unterschiedlichen Rechtsformen auf und zeigt dir, welche Formalitäten und Unterlagen du im Rahmen seiner Existenzgründung benötigst.

Der Ratgeber ist modular aufgebaut, so dass du direkt in die für dich wichtigen Fragestellungen springen kannst. Wir empfehlen dir das Lernprogramm als Nachschlagewerk. Für weitere Informationen rund um das Thema Gründen beraten wir euch gerne persönlich.

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