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Tag of the Month: IP – Intellectual Property

Mit einer findigen Idee fängt alles an. Egal ob es sich dabei um eine Geschäftsidee handelt, welche die Grundlage für eine spätere Unternehmensgründung bildet, oder eine neu entwickelte Technologie, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit entwickelt wurde. Nicht selten stellt die Idee eine Erfindung dar, die Marktpotenzial bietet. In diesem Fall empfiehlt es sich, das „geistige Eigentum“ schützen zu lassen, hier zum Beispiel durch ein gewerbliches Schutzrecht.

Unter dem Begriff geistiges Eigentum (engl. Intellectual Property, kurz IP) werden unterschiedliche Rechte zusammengefasst. In der Regel wird er umgangssprachlich vereinfacht für gewerbliche Schutzrechte und Urheberrechte benutzt. Vielmehr bezeichnet geistiges Eigentum jedoch „immaterielle Güter“, also Schöpfungen des eigenen Geistes. Kaufmännisch betrachtet ist geistiges Eigentum daher ein immaterieller Vermögenswert. Beispiele für geistiges Eigentum sind Arbeitsergebnisse, wie Erfindungen und daraus entstehende Schutzrechte sowie Marken. Neben Wort- und Bildmarken – beispielsweise Firmen- oder Produktlogos – können auch Farben, Geräusche Designs und Computerprogramme geschützt werden. Das damit mittelbar oder unmittelbar verbundene Know-how – soweit es geheim, wesentlich und identifizierbar ist – spielt hierbei eine gesonderte Rolle. Da es nicht direkt dem gesetzlichen Schutz unterliegt, ergibt sich der wirtschaftliche Nutzen des Know-hows erst aus dem limitierten Zugang, d.h. die Weitergabe des Know-hows über entsprechende Vereinbarungen.

Angehende Gründer investieren viel Arbeit, Engagement und Energie in ihr Vorhaben. Es gilt Dinge zu beachten, wie die Finanzierung, Produktentwicklung, Produktion und viele weitere wichtige Faktoren. Was jedoch oft nicht oder zu spät bedacht wird, ist der Schutz der eigenen Idee bzw. deren Abhängigkeit von Schutzrechten oder Urheberrechten Dritter. Wird dieser Faktor außer Acht gelassen oder zu spät berücksichtigt, können rechtliche Stolpersteine auftauchen: Gibt es beispielsweise bereits ein rechtskräftiges gewerbliches Schutzrecht von einem anderen Hersteller und mein eigenes Produkt fällt unter deren Schutzbereich, so kann der Konkurrenzhersteller rechtliche Schritte einleiten. In Folge kann die Herstellung, Nutzung und die Anbietung meines eigenen Produkts untersagt werden, hinzukommen meist noch Schadensersatzforderungen. Angehende Gründer sollten sich daher gleich am Anfang ihrer Existenzgründung ausführlich mit dem Thema Geistiges Eigentum befassen. Das Innovationsmanagement ist hierzu die richtige Anlaufstelle für alle wissenschaftlichen Beschäftigten am KIT, die über eine eigene IP-basierte Gründung nachdenken.

Bist du wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT und siehst Potenzial in deinen Forschungsergebnissen? Denkst du über eine technologiebasierte Gründung nach und hast offene Fragen zum Thema IP? Dann nutze die Gelegenheit und besuche unsere Weiterbildung für KIT-Wissenschaftler/innen:Zweimal pro Jahr findet das kostenfreie Seminar „From Invention to Innovation“ vom KIT-Innovationsmanagement statt. Hier erfährst du, wie du geistiges Eigentum am Beispiel von Erfindungen schützt und wie du davon profitieren kannst.

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