Zwei Start-ups aus dem KIT mit Innovationspreis ausgezeichnet

Dr. Karl-Heinz Baringhaus, Konstantin Demir, Dr. Anna Popova, Dr. Simon Widmaier und Dr. Rainer Waldschmidt

v.l.n.r.: Dr. Karl-Heinz Baringhaus, Konstantin Demir, Dr. Anna Popova, Dr. Simon Widmaier und Dr. Rainer Waldschmidt

Die Initiative der Bundesregierung „Deutschland – Land der Ideen“ hat 100 innovative Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet ausgezeichnet. Zwei der Preisträger “Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen” sind Kinemic und Renumics, die sich aus dem KIT heraus gegründet haben. Kinemic entwickelt Software zur Gestensteuerung und Texteingabe basierend auf Wearables. Somit können digitale Geräte – vom PC über Smartphone bis Augmented-Reality-Brille – spielend einfach bedient werden. Das KIT-Spin-off Renumics nutzt maschinelle Lernverfahren, um Computer Aided Engineering effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten. Mit dieser Software können auch Laien technische Simulationen am Computer durchführen. Die Preisträger bekommen professionelle Unterstützung bei der Vermarktung ihrer Ideen.

RESTUBE holt den Deutschen Gründerpreis 2015 nach Karlsruhe

Am 30.06.2015 wurde der diesjährige Deutsche Gründerpreis in Berlin verliehen. Der Wettbewerb wird von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgelobt und gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Gründer und Unternehmer in Deutschland. Er wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger, Sonderpreis und Lebenswerk ausgeschrieben. Diesmal hatten es gleich zwei KIT-Gründungen bis ins Finale geschafft und fieberten bei der feierlichen Verleihung mit.

Preisträger RESTUBE, Kategorie StartUp |Bildquelle: Franziska Krug / Deutscher Gründerpreis

Bildquelle: Franziska Krug / Deutscher Gründerpreis

Das Start-up RESTUBE GmbH trat in der Kategorie „StartUp“ gegen Customized Drinks GmbH und OnPage.org GmbH an. RESTUBE entwickelt, produziert und vertreibt aufblasbare Auftriebskörper im Bereich Wassersport. In einer kritischen Situation bläst sich mittels einer Gaspatrone ein Auftriebskörper auf. Damit kann sich der Nutzer vor dem Ertrinken retten. RESTUBE ist sozusagen das aufblasbare Backup für alle Wassersportler. Am Abend der Preisverleihung setzte sich RESTUBE mit ihrer weltweit einzigartigen „Rettungsboje“ gegen die Konkurrenz durch. Das Team um Christopher Fuhrhop und Marius Kunkis gewann den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „StartUp“. Wir gratulieren dem Team zu diesem großen Erfolg!

In der Kategorie „Aufsteiger“ ging das 2007 gegründete KIT-Spin-off Nanoscribe GmbH ins Rennen, neben Jimdo und Little Bird. Nanoscribe wurde aufgrund fachlicher und unternehmerischer Kompetenz sowie für den Sprung aus der Grundlagenforschung zum Markterfolg für den Gründerpreis nominiert. Das Unternehmen stellt 3D-Drucker für die Mikro- und Nanometerskala her und bietet auf verschiedene Anwendungsbereiche zugeschnittene Fotolacke und Prozesslösungen an. Leider entschied sich die Jury schließlich für ein anderes Team und ehrte Jimdo mit dem Deutschen Gründerpreis als „Aufsteiger“. Nichtsdestotrotz ist die Finalrunde eine hohe Anerkennung für das Nanoscribe-Team.

Dass es dieses Jahr gleich zwei KIT-Teams zum Gründerpreis geschafft haben, macht uns besonders stolz. Wir beobachten mit Freude die Weiterentwicklung der Gründungskultur am KIT und in der Fächerstadt. Wir gratulieren beiden Teams zur erfolgreichen Teilnahme an diesem renommierten Wettbewerb und zur besonderen Auserkennung herausragender unternehmerischer Leistung in Deutschland!

Weitere Informationen zum Deutschen Gründerpreis unter: www.deutscher-gruenderpreis.de