Hochautomatisierte Simulationsberechnung

Das Spin-off Renumics GmbH nutzt maschinelle Lernverfahren, um Computer Aided Engineering effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten.

Crashtests sind eine kostspielige Angelegenheit. In frühen Entwicklungsstadien werden Kollisions­versuche daher oft durch Computersimulationen ersetzt, die tausendfach unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren durchgeführt wer­den können. Diese Simulationen basieren meist auf computergestützten Prozessen, dem soge­nannten Computer Aided Engineering (CAE). Im Zentrum stehen dabei Berechnungsingenieu­re, die numerische Modelle erstellen und damit Konstrukteuren bei der Analyse und Optimierung ihrer Designs helfen. Entscheidende Zeit- und Kostentreiber sind dabei die vielen manuellen Arbeitsschritte. So investieren Berechnungsinge­nieure erhebliche Zeit in Routinetätigkeiten, wie etwa Geometrieaufbereitungen und Dateninteg­ration, anstatt sich auf Modellierungs- und Analy­searbeiten konzentrieren zu können. Genau hier setzt Renumics an: Das Spin-off aus dem KIT hat eine Software entwickelt, mit der sich CAE auto­matisieren lässt. Maschinelle Lernverfahren helfen dabei, Simulationsworkflows wesentlich effizien­ter zu gestalten.

Das Gründerteam von Renumics (v.l.n.r.): Steffen Slavetinsky, Markus Stoll und Dr. Stefan Suwelack.

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Gründer des Monats November: INDMATEC GmbH

Das Unternehmen INDMATEC GmbH hat sich auf den 3D-Druck für Hochleistungspolymere und die dazugehörigen Materialien spezialisiert. Mit ihrer patentierten Technologie sind sie Vorreiter in der 3D-Fertigungstechnik nach dem Prinzip der Schmelzschichtung „Fused Filament Fabrication“ (FFF) in Kombination mit dem Hochleistungspolymer Polyetheretherketon, kurz PEEK. Das Material ist vor allem für die Automobil-, Maschinenbau-, Elektrotechnik- und Halbleiterindustrie attraktiv. Wir haben das Team von INDMATEC im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Team von INDMATEC

Team von INDMATEC

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