Impressionen zum 86. Gründergrillen

Hier sind für euch einige Impressionen vom 86. Gründergrillen am 9. Oktober mt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer als Special Guest.

 

 

Entrepreneurship Talk mit evopark

Am vergangenen Donnerstag war mit Sven Lackinger einer der Gründer des Start-ups evopark Gastredner beim KIT Entrepreneurship Talks (E-Talk) und berichtete über den Werdegang des Unternehmens sowie seine Erfahrungen als Gründer. Die evopark GmbH ist ein Kölner Unternehmen, das sich auf Parklösungen spezialisiert hat. Die evopark App hilft bei der Suche nach freien Parkplätzen in Parkhäusern in der Umgebung und navigiert Nutzer im Anschluss zu diesen, während die evopark Karte RFID-Technologie nutzt, um automatisch die Einfahrtsschranke in dem angesteuerten Parkhaus zu öffnen. Abgerundet wird der Service von einer monatlichen Abrechnung der Parkvorgänge.

Ein Prinzip, das nicht nur bei großen Automobilherstellern wie Porsche, Audi oder Mercedes auf Interesse gestoßen ist. Im vergangenen Jahr waren die vier Gründer zu Gast in der VOX-Sendung „Die Höhle des Löwen“ und hätten beinahe den größten Deal in der Geschichte der Unterhaltungssendung erzielt. Dass es nicht zu dem 1,5 Millionen Euro Investment durch Carsten Maschmeyer und Frank Thelen kam, lag letztlich an den im Gegenzug geforderten 25,1 Prozent am Unternehmen.

Sven Lackinger von evopark beim E-Talk

Sven Lackinger von evopark beim E-Talk

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Stolpersteine bei der Gründung – Von Businessplänen, Investorengesprächen und der richtigen Work-Life-Balance

Eine rasante Berg- und Talfahrt liegt hinter Martin Deutsch. Er hat 2011 mit der Tut-All Software GmbH sein erstes Unternehmen gegründet: Ein kleines IT-Start-up, in dem er eine Tutorial- und Automatisierungssoftware auf Basis künstlicher Intelligenz entwickelte. Da kein Investor bereit war, den Gründer Deutsch mit ausreichend finanziellen Mitteln zu unterstützen, entschied er sich nach fünf Jahren, die Software als Open-Source-Lösung zu vertreiben. Beim Kaminabend am Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE) berichtete er von seinen Schwierigkeiten und teilte seine Erfahrungen mit den Teilnehmern. Wir haben für dich die sieben wichtigsten Tipps von Martin Deutsch zusammengefasst.

Martin Deutsch beim Kaminabend am CIE

Martin Deutsch beim Kaminabend am CIE

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75. Gründergrillen unter dem Motto “Bewährtes fortsetzen, Neues angehen”

Beim Gründergrillen im April übernahm erstmals in der achtjährigen Geschichte des Gründergrillens ein Präsidiumsmitglied die Rolle des Gastgebers: Der neue KIT-Vizepräsident für Innovation und Internationales, Prof. Thomas Hirth, schwang höchstpersönlich die Grillzange und erläuterte den Teilnehmern die Bedeutung von Innovation am KIT und das Vorgehen bei der Weiterentwicklung des Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE). Unterstützt wurde er vom Leiter des KIT-Innovationsmanagement (IMA), Dr. Jens Fahrenberg, und dem Leiter des Instituts für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (EnTechnon), Prof. Orestis Terzidis.

Prof. Thomas Hirth am Grill

Die Grillmeister beim 75. Gründergrillen: Prof. Orestis Terzidis, Prof. Thomas Hirth und Dr. Jens Fahrenberg (v. l. n. r.)

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emmtrix bändigt Mehrkernprozessoren

Die KIT-Ausgründung emmtrix Technologies GmbH erleichtert die Programmierung von Mehrkernprozessoren und holt damit mehr Leistung aus eingebetteten Computersystemen heraus.

 

Die Gründer von emmtrix Technologies (v.l.n.r.): Michael Rückauer, Frederik Riar, Oliver Oey und Dr. Timo Stripf. (Quelle: KIT, Meißner)

Die Gründer von emmtrix Technologies (v.l.n.r.): Michael Rückauer, Frederik Riar, Oliver Oey und Dr. Timo Stripf. (Quelle: KIT, Meißner)

Was bei Desktop-Computern und Laptops bereits als Standard gilt, ist im Bereich der eingebetteten Systeme, wie zum Beispiel in Telekommunikationsgeräten, Automobiltechnik oder industriellen Steuersystemen, ebenfalls auf dem Vormarsch: Prozessoren aus zwei oder mehr Prozessorkernen für höhere Geschwindigkeit und Leistung. Die bessere Performance im Vergleich zu Einkernprozessoren wird allerdings nur dann gewährleistet, wenn die Aufgabenverteilung auf mehrere Prozessorkerne effizient und problemlos funktioniert. Eine solche Parallelisierung wird bislang manuell umgesetzt: Hoher Zeit- und Kostenaufwand sowie spezielle Programmierkenntnisse schrecken vor der Nutzung ab.

Eine Forschungsgruppe des KIT-Instituts für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) unter der Leitung von Professor Jürgen Becker machte sich bereits 2011 auf die Suche nach Lösungen zur Vereinfachung der Parallelisierung von Mehrkernprozessoren. Im EU-Projekt „Algorithm Parallelization for Multicore Architectures“, kurz ALMA, entwickelten Wissenschaftler gemeinsam mit Industriepartnern eine innovative Programmierumgebung. Teil der Forschergruppe waren die Informatiker und Elektrotechniker Dr.-Ing. Timo Stripf, Michael Rückauer und Oliver Oey, die auf Basis des bei ALMA entwickelten Softwarewerkzeugs die Ausgründung anstrebten. „Etwa 40 Personenjahre wurden in die Entwicklung investiert. Zum Ende des Projekts war uns klar, dass wir mit der Technologie ein Unternehmen aufziehen wollen, damit die wertvollen Ergebnisse weiterhin nutzbar sind“, erklärt Timo Stripf.

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