Gründer des Monats Mai: corvolution GmbH

mesana_logo_180pxBREITBereits während ihres Studiums entwickelten die drei Gründer der corvolution GmbH Pläne für ihr eigenes Unternehmen. Das Team hat einen 20 Gramm leichten Sensor namens mesana entwickelt, der es Personen ermöglicht, sich von zu Hause aus einem zweitägigen Gesundheits-Check zu unterziehen. Dabei werden 16 Gesundheitswerte detailliert erfasst und in einem persönlichen Gesundheitsbericht bewertet. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Die Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Silvester Fuhrhop

Die Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop

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KIT-Gründerteams räumen beim CyberChampions Award 2015 ab

ShareBW Kongress des CyberForumsIm Rahmen des ShareBW Kongresses wurde am 12.11.2015 der CyberChampions Award verliehen. Vergeben wurde der Preis für Gründer und junge Unternehmen aus der erweiterten TechnologieRegion Karlsruhe in den Kategorien „Best Concept“ und „NewComer“ sowie ein Sonderpreis „Innovation“. Bereits im Oktober pitchten 29 Bewerberteams um einen der begehrten Finalplätze. Eine 17-köpfige Jury, darunter ehemaligen Preisträger sowie Vertreter aus Industrie und Wirtschaft, bewertete die Einreichungen. Entscheidend für einen Platz im Finale waren spezifisches Know-how über Markt und Kunden, eine klare Positionierung und eine kluge Strategie. Zehn Gründerteams mit Wurzeln am KIT schafften es unter die elf Finalisten. Weiterlesen

Gesundheitsscreening im Taschenformat

Die KIT-Ausgründung corvolution GmbH bietet ein Sensorsystem zum 48-Stunden-Gesundheitscheckup. Der Einsatz im betrieblichen Gesundheitsmanagement trägt zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit bei.

 

Die drei Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop.

Die drei Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop.

Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut des Menschen. Dies gilt nicht nur für die private Gesundheit, sondern darüber hinaus auch in der Arbeitswelt. Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter/innen sind die wichtigste Ressource in einem erfolgreichen Unternehmen. In Zeiten steigender Arbeitsbelastung gewinnt deshalb das Thema Prävention und Gesunderhaltung immer mehr an Bedeutung. Diesen Aufwärtstrend erkannten Dr. Silvester Fuhrhop, Dr. Malte Kirst und Dr. Stefan Lamparth schon früh und befassten sich während ihrer Doktorarbeit am KIT-Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) intensiv mit nichtinvasiver Diagnostik im kardiologischen Umfeld und Bewegungsmonitoring. Weiterlesen

Besonderheiten von Life Science Gründungen

Seit einigen Jahren entstehen am KIT zunehmend mehr Gründungen aus dem Life-Science-Bereich, wie z.B. Amcure, Incella, Acquifer, Corvolution oder kürzlich 300Microns. In diesem Bereich gibt es hochspannende Projekte, welche durch sofortige internationale Ausrichtung größere Wachstumschancen als ein klassisches Start-up aufweisen, aber auch deutlich komplexer und somit arbeitsintensiver in der Konzeptionsphase sind.

Während sich ein technisch oder IT-basiertes Start-up vor allem am Markt orientiert, muss eine erfolgreiche Life-Science-Gründung zusätzlich immer im wissenschaftlichen Bereich agieren. Nur wer auf Konferenzen präsent ist und die Ergebnisse, die mit der Start-up-Technologie generiert wurden, nachweisbar in wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert, wird im akademischen Markt, der häufig der Einstiegsmarkt ist, wahrgenommen.

Die wissenschaftlichen Gründer verbleiben deshalb oft im akademischen Bereich, anstatt wie üblich komplett in das Management des Start-up-Unternehmens zu wechseln. Als Co-Founder unterstützen sie im beratenden Gremium, dem sog. Advisory Board, die Produktentwicklung, prägen die Unternehmensstrategie mit und unterstützen durch ihr wissenschaftliches Netzwerk die Kundenakquise.

Auch die Finanzierung von Life-Science-Gründungen stellt eine besondere Herausforderung dar. Werden Laborversuche zur Produktentwicklung oder -herstellung benötigt, kommen hohe Kosten auf das junge Unternehmen zu. Hier kann das KIT unterstützen, indem es für die Anfangsphase der Gründung komplett ausgestattete Labor- und Büroräume im KIT-eigenen Hightech-Inkubator gegen moderate Mietpreise zur Verfügung stellt.

Nicht zuletzt benötigen Life-Science-Gründer viel Durchhaltevermögen. Der wirtschaftliche Erfolg stellt sich bei ihnen aufgrund der langen Phasen der Produktentwicklung und -zulassung erst viel später ein, insbesondere im klinischen Bereich. Im Vergleich dazu können nicht-technologiebasierte Start-ups schon nach einer kurzen Anlaufphase ein eigenes Produkt oder eine Dienstleistung am Markt anbieten.

Arbeitest du gerade an einer Technologie, aus der sich eine Geschäftsidee entwickeln lässt? Spielst du mit dem Gedanken zu gründen? Benötigst du Beratung zum Thema Gründung? Dann nutze die Angebote der KIT-Gründerschmiede und vereinbare einen Termin mit dem Beraterteam von KIT-Innovationsmanagement – wir begleiten dich bei deinem Gründungsvorhaben.