Tag of the Month: Crowdsourcing

Der Begriff Crowdsourcing setzt sich aus den englischen Wörtern für Menschenmenge „Crowd“ und Auslagerung „Outsourcing“ zusammen. Ähnlich wie beim Outsourcing werden dabei Unternehmensaufgaben an Dritte übertragen. Beim Crowdsourcing werden diese allerdings nicht an einen externen Dienstleister ausgegliedert, sondern an eine Crowd, bei der es sich für gewöhnlich um Internet-User handelt.

Unternehmen lassen bestimmte Aufgaben von einer Gruppe freiwilliger User erfüllen oder nutzen die Schwarmintelligenz, um produktives Feedback zu einem Produkt zu erhalten. Bei den Aufgaben kann es sich um Ideen, Tests, aber auch konkrete Arbeitsanweisungen handeln. Gerade für Start-ups liegen die Vorteile dieser Methode auf der Hand: Die Crowd übernimmt unentgeltlich Aufgaben, wodurch wichtige Unternehmensressourcen gespart werden können. Zudem handelt es sich bei den Crowds meist um heterogene, interdisziplinäre Gruppen. Dadurch wird das Produkt aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachtet, was besonders dann von Vorteil ist, wenn eine möglichst breite Käuferschicht angesprochen werden soll.

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