Events im Januar und Februar 2021

Das neue Jahr beginnt im Lockdown und somit bleiben Veranstaltungen, Workshops und Vorträge weiterhin digital. Dennoch gibt es gleich zu Beginn der ersten Jahreshälfte einige spannende Events für Gründerinnen und Gründer, die wir euch hier kurz zusammengestellt haben.

13. Januar 2021:  L.E.A.D. mit Alexander Müller – SK Gaming
von 19:00 bis 21:00 Uhr

Alexander Müller, Gründer und CEO von SK Gaming, gibt euch in einem Online-Talk einen Einblick über seinen Werdegang, die Idee zu SK Gaming und einen Einblick in die Welt der virtuellen Profisportlerszene. Mehr Infos und zur Anmeldung >>

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EnTechnon-Aktivitäten im Wintersemester 2020/21

LOGO-EnTechnonIm aktuellen Wintersemester finden am und mit Beteiligung des EnTechnon zahlreiche interessante Lehrveranstaltungen sowie Workshops und Konferenzbeiträge statt, in verschiedenen – momentan digitalen – Formaten rund um das Thema “Unternehmerisches Denken und Handeln”.

Entrepreneurship Talks

Im Rahmen der regulären Mastervorlesung ‚Entrepreneurship‘ von Prof. Terzidis finden im Wintersemester sieben Gastvorträge statt, bei denen Unternehmer, Investoren oder Führungskräfte aus der Wirtschaft ihre Erfahrungen zu den behandelten Themen teilen. Die Vorträge dienen dazu, die in der Vorlesung eingeführten Begriffe und Zusammenhänge aus Sicht der Praxis zu beleuchten.

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Das war das G-Forum 2020

Das KIT Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (EnTechnon) war Gastgeber des diesjährigen G-Forums, der Interdisziplinären Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand, die vom Förderkreis Gründungs-Forschung (FGF e.V.) organisiert wird.

Das G-Forum 2020 fand vom 28. September bis 2. Oktober 2020 aufgrund der Corona Pandemie erstmals als virtuelle Konferenz statt und hatte in seiner 24. Auflage den Schwerpunkt „Entrepreneurship als Gestaltungswissenschaft” (Entrepreneurship as Design Science). Beim Design Science geht es insbesondere darum, wissenschaftlich fundierte und validierte Artefakte zu schaffen, die Gründer bei ihrer Arbeit unterstützen. Beispiele für bekannte Artefakte sind der Business Model Canvas oder auch die Lean Startup Methode.

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Entrepreneurshiplehre im Corona-Sommersemester

Klausur in Schwarzwaldhalle Karlsruhe

Dieses Sommersemester war alles anders. Vorlesungen und Seminare fanden online statt und brachten neue Herausforderungen und technische Anforderungen mit sich. Wir haben mit unseren KIT-Gründerschmiedenkollegen vom EnTechnon, Lehrstuhl für Entrepreneurship und Technologie-Management am KIT, gesprochen und nachgefragt, was für Erfahrungen sie gemacht haben, wie haben die Studirenden reagiert und was war der größte Unterschied zum normalen Unibetrieb.

Sarah Manthey und Marcos Gonzáles haben uns ihre Eindrücke und Erfahrungen zur digitalen Vorlesung Entrepreneurship und dem Online-Seminar Design Thinking gegeben.

Interview mit Sarah

Wie groß war für euch der Aufwand einer digitalen Umsetzung?

Die größte Herausforderung war für uns, dass alles so ad Hoc geschehen musste. Wir hatten wenig zeitlichen Vorlauf. Generell war die Umstellung für uns auf digitales Arbeiten nicht kompliziert, da wir viele internationale Mitarbeiter haben und es gewohnt waren, vieles online zu machen, wie Besprechungen und Kommunikation über Microsoft Teams abzuwickeln.

Das Konzept für die Vorlesung musste angepasst werden. Die einzelnen Präsentationen für den jeweiligen Vorlesungstag hätte es eh gegeben und diese wären auch ohne Corona online zur Verfügung gestellt worden. Aber es ist natürlich ein großer Unterschied, ob ich bei der Präsentation in einem Hörsaal stehe, spreche, die Reaktion der Studierenden sehe und eine Zwischenfrage kommt oder ob ich als Professor zuhause dazu das Wichtigste alleine einspreche. Zum einen macht man sich für die einzelnen Formulierungen viel mehr Gedanken, da das Video unzählige Male wieder abgespielt werden kann. Zum anderen muss Länge und Inhalt auf die neue Darbietungsform angepasst werden. Das bedeutet in der Umsetzung, dass der Inhalt für ein digitales Format angepasst und gekürzt wurde, damit die Studierenden nur das Wichtigste in thematischen Happen präsentiert bekamen. Zudem sollte es auch einen pädagogischen Mehrwert bieten. Eine Flut an Medien nutzt keinem etwas. Das neue Konzept bedeutete natürlich viel mehr Arbeit, was sich aber letztendlich ausgezahlt hat.

Wie unterscheidet sich die digitale Vorlesung?

Normalerweise wäre die Vorlesung dienstags gewesen. Am Sonntagabend bekamen die Studierenden über Ilias, die Lernplattform des KIT, das Video der Vorlesung zum Download. Zum Foliensatz lief die Tonspur von Prof. Orestis Terzidis.

Am Dienstag wurde dann zur eigentlichen Vorlesungszeit die „Questions and Answers“ Stunde angeboten, die per Zoom stattfand. Hier konnten die Studierenden zu den Vorlesungsinhalten ihre vorbereiteten Fragen stellen. Dies wurde sehr gut angenommen. Der inhaltliche Ablauf war hier wie in jedem Semester, am Anfang sind es mehr als am Ende und auch tauchen immer die üblichen Verdächtigen auf. Aber es war gut und richtig diesen Ablauf so anzubieten.

Noch eine große Veränderung wird die Abwicklung der Abschlussklausur am 26. Juni sein, für die bisher rund 200 Studierende angemeldet sind. Diese findet wie zahlreiche andere KIT-Klausuren in der Schwarzwaldhalle am Kongressplatz statt, da hier die nötigen Abstandsregeln eingehalten werden können. Viele ausländische Studierende werden die Prüfung mündlich machen dürfen, da sie nicht rechtzeitig einreisen dürfen oder die 14-tägige Quarantänezeit auch nicht pünktlich zum Termin vorüber ist.

Was war der größte Unterschied zum normalen Vorlesungsbetrieb?

Zum einen waren die Vorlesungen viel kürzer aufgrund des überarbeiteten Konzepts (siehe Antwort oben). Zum anderen lebt eine Vorlesung von der Präsenz, von der interaktiven Diskussion am Ende, wo oft die wirklich spannenden Aspekte besprochen werden. Das hat natürlich gefehlt. Auch ging sehr viel Zeit für organisatorische Fragen drauf, die man in einem normalen Semester schnell am Ende der Vorlesung kurz geklärt hätte.

Oft ergibt sich auch aus einer Diskussion oder einem persönlichen Gespräch ein mögliches Masterarbeitsthema. Diese spontanen und situativen Zusammentreffen konnten in diesem Semester zwischen Studierenden selbst und mit dem Professor und seinem Team nicht stattfinden.

Was waren Nachteile und was Vorteile vom digitalen Semester?

Wir haben tatsächlich schon eine Evaluation gemacht, wobei noch mehr Feedback immer toll wäre. Insgesamt kam die Vorlesung sehr gut an.

Was sehr gut geklappt hat waren die Guest-Talks. Das hat digital sogar besser funktioniert als analog. Wir hatten ganz neue Möglichkeiten spannende Redner zu bekommen, da er nicht anreisen musste und dadurch viel weniger zeitlichen Aufwand hatte. Zum anderen konnten alle während des Vortrags die Folien mitverfolgen und wussten genau, wo man gerade war. Parallel gab es einen Live-Zoom-Chat, wo die Studierenden ihre Fragen direkt reinschreiben konnten. Der Vortragsredner konnte so direkt auf die Fragen eingehen oder hatte sie am Ende gebündelt und in der inhaltlich richtigen Reihenfolge vorliegen. Für die Frage eines Studierenden wurde dann jeweils die Kamera aktiviert, damit zur Stimme auch ein Gesicht zu sehen war.

Problematisch an dem digitalen Semester war es, den Überblick und den Kontakt zu den Teilnehmenden zu halten. Wie viele Studierende nehmen jetzt tatsächlich an der Vorlesung teil? Auf große Rundmails haben meisten wenige Studierende geantwortet und für uns war nicht klar, heißt keine Antwort „Ja, alles okay“ oder „nicht erreicht“?

Für uns war die Lernkurve jedenfalls sehr hoch und wir sind gewappnet für ein digitales Wintersemester.

Vielen Dank Sarah Manthey für das Interview.

Interview mit Marcos

Wie groß war für dich der Aufwand einer digitalen Umsetzung?

Ich würde nicht sagen, dass es sich um eine Anstrengung handelt, die man in einem normalen Seminar nicht machen würde. Das heißt, wir übertragen die Anstrengungen, die wir im Klassenzimmer machen, in eine Anstrengung im digitalen Klassenzimmer. Ich denke, dass wir als EnTechnon diese Situation als eine Gelegenheit genutzt haben, um an neuen Werkzeugen zu wachsen, die wir nutzen können und die sicherlich sehr nützlich für die Studenten sein werden.

Worin liegen die größten Unterschiede „normalen“ Seminar?

Eines der Dinge, die in den Seminaren von EnTechnon gefördert werden, ist, dass die Studenten eine Unterrichtserfahrung machen können, in der sie eine reale Situation mit Hilfe von Kursmethoden simulieren. Zu diesem Zweck werden visuelle Arbeitsmittel wie Leinwand, farbige Haftnotizen, Farbstifte usw. verwendet. Sie ermöglichen es ihnen, ihre Ideen auszudrücken und gleichzeitig “learning by doing” zu lernen. Im digitalen Raum haben wir versucht, diese Elemente auf digitale Weise zu integrieren, und obwohl ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind, ist die soziale Erfahrung, die man macht, wenn man seine Kollegen “beobachtet” und seine Ergebnisse “anfassen” kann, etwas, das einen großen Unterschied zwischen einem normalen Seminar und einem digitalen Seminar ausmacht.

Was fehlt dir bei der digitalen Seminar-Arbeit im Doing?

Wie ich bereits sagte, eine Sache, die den digitalen Seminaren fehlt, ist der direkte soziale Kontakt zwischen Lehrern und Schülern und zwischen Schülern. Es ist etwas, das unserer menschlichen Realität innewohnt, und ich denke, es ist etwas, das wir immer vermissen werden.

Deshalb glaube ich, dass es sehr sinnvoll ist, was ich einmal von Prof. Terzidis (Direktor von EnTechnon) gehört habe, als er uns zu Beginn eines unserer Seminare bat, die Kameras zu aktivieren und uns gegenseitig zu grüßen und uns anzuschauen, um zu wissen und zu spüren, dass auf der anderen Seite Menschen waren. Ich denke, das war wirklich bedeutsam, und ich denke, es ist eine der besten Praktiken für unsere digitalen Seminare.

Was waren Nachteile und was Vorteile vom digitalen Sommer-Semester?

Ein Nachteil ist die zusätzliche Bemühung, die Sie machen müssen, um Interaktion im Kurs zu haben, sonst wird er zu einem Theoriekurs und kommt nicht in die Nähe der Ziele eines Seminars. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Studierenden, wenn sie keine gute Internetverbindung haben, nicht die gleiche Erfahrung im Seminar machen können.

Die Vorteile eines digitalen Seminars liegen darin, dass Studenten, die sich nicht trauen, manchmal “live” teilzunehmen, wenn man ihnen die richtigen Werkzeuge an die Hand gibt, können sie sehr gut in einem digitalen Seminar machen. Zum Beispiel ist es sehr einfach, während eines Kurses Meinungen oder Feedback durch Apps zu geben oder Tools zur Gruppenteilnahme anzuwenden.

Wie haben die Studierenden reagiert/ mitgearbeitet? Hat sich das Verhältnis zwischen euch verändert?

Tatsächlich haben sich die Studierenden auch recht schnell angepasst und waren bei der Teilnahme an den Semestern sehr hilfreich. Ich denke, die meisten von ihnen verstehen, dass dies außergewöhnliche Zeiten sind und dass wir alle diese Anstrengungen unternehmen müssen. Ich glaube, dass die digitale Umgebung noch offenere und zugänglichere Beziehungen ermöglicht. Wenn Studierende Plattformen (wie Forum, Apps) zur Kommunikation haben, wissen sie, wie sie diese nutzen können.

Was ist dein Fazit von dieser Seminarerfahrung?

Kurz gesagt, ich denke, wir haben mit der Leitung unseres ersten Webinars eine ausgezeichnete Erfahrung gemacht. Es gibt Tools, mit denen wir eine Videokonferenz in einen Lernraum für Studenten verwandeln können. Wir haben gelernt, dass auch die Studentinnen und Studenten diese Bemühungen schätzen und sich sehr schnell an Veränderungen anpassen. Dies spricht sehr gut für den Lehrprozess, den sie erlebt haben, und zeigt deutlich, dass es sich um eine Generation von Technologien handelt.

Was sind die größten Learnings für ein digitales Wintersemester?

Wichtige Lektionen sind:

- Interaktion ist der Schlüssel zur Leitung eines Seminars, und dafür müssen wir alle verfügbaren Instrumente nutzen.

- Die Planung der technologischen und technischen Hilfsmittel im Voraus ist entscheidend.

- Man sollte auch die Bedeutung von sozialen und emotionalen Kontakten in den Seminaren berücksichtigen.


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Die Teams des upCAT#7

Am 1. April war es soweit: Unser Accelerator-Programm upCAT ist in die siebte Runde gestartet. Mit dabei sind vier Teams des KIT, die während des 12-wöchigen Intensivprogramms zusammen mit Mentoren, Experten und Coaches weiter an ihren Ideen arbeiten. Am Ende des Programms steht unser Demo Day: Die Teams pitchen vor Business Angels, Investoren und Vertretern der Industrie.

Hier die Teams im Überblick:

AURAAura_Team

Eure Geschäftsidee:
Mit unserem Produkt AURA bieten wir unseren Kunden eine personalisierte und Daten-basierte Möglichkeit ihren Schlaf zu analysieren und optimieren. Mit Hilfe eines tragbaren Sensorsystem (Wearable) wird eine Vielzahl von Bio-Parametern erhoben die dann mittels KI-Analyse
ausgewertet werden. Basierend darauf werden Schwachstellen im Schlafverhalten des Nutzer identifiziert und durch gezielte Verhaltensveränderungen eine langfristige Verbesserung des Schlafs des Nutzers erreicht.

Eure Erwartungen an upCAT:
Während des Programms erhoffen wir uns Hilfe bei der Qualifizierung unserer Produktidee zu einem wettbewerbsfähigen Konzept.

Das Gründungsteam:
Tobias Röddiger studiert Informatik im Master am KIT und kümmert sich um die Softwareentwicklung. Moritz Hoffmann ist Elektrotechniker im Bachelor und überwacht die Hardware. Beide haben in der Vergangenheit verschiedene Soft- und Hardware Projekte eigenständig umgesetzt. Vervollständigt wird das Team durch Prof. Dr. Michael Beigl, der von konzeptioneller und geschäftlicher Seite unterstützt.

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