Stolpersteine bei der Gründung – Von Businessplänen, Investorengesprächen und der richtigen Work-Life-Balance

Eine rasante Berg- und Talfahrt liegt hinter Martin Deutsch. Er hat 2011 mit der Tut-All Software GmbH sein erstes Unternehmen gegründet: Ein kleines IT-Start-up, in dem er eine Tutorial- und Automatisierungssoftware auf Basis künstlicher Intelligenz entwickelte. Da kein Investor bereit war, den Gründer Deutsch mit ausreichend finanziellen Mitteln zu unterstützen, entschied er sich nach fünf Jahren, die Software als Open-Source-Lösung zu vertreiben. Beim Kaminabend am Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE) berichtete er von seinen Schwierigkeiten und teilte seine Erfahrungen mit den Teilnehmern. Wir haben für dich die sieben wichtigsten Tipps von Martin Deutsch zusammengefasst.

Martin Deutsch beim Kaminabend am CIE

Martin Deutsch beim Kaminabend am CIE

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Auf der Erfolgswelle: RESTUBE-Gründer Christopher Fuhrhop berichtet von seinen Erfahrungen mit Crowdinvesting

Die RESTUBE GmbH – ein Start-up mit Wurzeln am KIT – nutzte als erstes Unternehmen die Möglichkeit, eine Crowdinvesting-Kampagne auf KITcrowd zu platzieren. Das Team von RESTUBE produziert und vertreibt ein Sicherheitssystem für alle Arten des Wassersports. In einer kritischen Situation bläst sich ein Auftriebskörper mittels einer Gaspatrone auf und kann so vor dem Ertrinken retten. Von Januar bis Mai 2016 war die Kampagne von RESTUBE auf der Crowdinvesting-Plattform Seedmatch und auf KITcrowd zu finden. Bereits 23 Tage vor Ablauf der Frist knackte das Unternehmen mit der Unterstützung von 640 Investoren das Fundinglimit von 600.000 Euro. Wir trafen den Gründer und Geschäftsführer Christopher Fuhrhop zum Interview.

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Christopher Fuhrhop mit dem Produkt „RESTUBE”

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Dein Ziel? Unternehmensgründer!

Das KIT-Innovationsmanagement hat in Zusammenarbeit mit der Kanzlei nowak & partner aus Karlsruhe zwei Workshops rund um Recht und Steuern für die Unternehmensgründung angeboten. Mehr als 20 Interessierte haben das Angebot genutzt.

KIT-Gründerberater Dr. Rolf Blattner (l.) mit den Referenten Mike Gottstein (11. v.l.) und Thorsten Nowak (12. v.l.) von der Kanzlei nowak & partner

KIT-Gründerberater Dr. Rolf Blattner (l.) mit den Referenten Mike Gottstein (11. v.l.) und Thorsten Nowak (12. v.l.) von der Kanzlei nowak & partner

Die Kanzlei nowak & partner verfügt über langjährige Erfahrung in der Begleitung und Beratung von jungen Unternehmen. Daher boten wir unseren Gründerteams an zwei Vormittagen einen Crashkurs mit den Referenten Mike Gottstein und Thorsten Nowak zu den Themen Produkt, Markt, Ressourcen, Finanzen, Umsatzplanung, Exit-Szenarien und Businessplan an. Im Vordergrund standen dabei Fragestellungen aus den Bereichen Steuern und Recht.

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Tag of the Month: Inkubator

In der Anfangsphase der Unternehmensgründung stehen Gründer/innen oftmals vor unterschiedlichen Herausforderungen. Die Fragen nach der Finanzierung, dem Businessplan und die Angst des Scheiterns sind hier immer präsent. Der Einstieg ins ‚Business‘ wird jedoch durch sogenannte Inkubatoren erleichtert. Gründungsprojekte, die sich auf ihre Existenzgründung vorbereiten, finden im Inkubator einen betreuten Platz zur Weiterentwicklung und zum Wachsen.

Der Begriff Inkubator stammt ursprünglich aus der Medizin und Biologie, auch bekannt als Brutkasten. Das Prinzip eines Inkubators ist es, optimale Bedingungen für Brut- und Wachstumsprozesse zu schaffen. Beispielsweise sorgt der Inkubator bei Neugeborenen für eine optimale und sichere Umgebung, in der das Kind heranwachsen kann. Im Bereich der Unternehmensgründung kann dieses Prinzip auf junge Start-ups übertragen werden. Inkubatoren für Gründerteams schaffen beste Rahmenbedingungen, die den erfolgreichen Start ins Geschäftsleben für die angehenden Unternehmer ebnen. In speziellen Einrichtungen bzw. Räumlichkeiten des Inkubators erhalten Start-ups Unterstützung und Beratung für ihr Gründungsvorhaben. Neben der Bereitstellung von günstigen Mietflächen und Infrastruktur – z.B. Büros, Labors oder Produktionsstätten – werden die Gründer auch mit unternehmerischem Know-how unterstützt. Durch Beratung und Coaching von Fachleuten aus der Gründerszene werden die Teams im Inkubator durch Intensivbetreuung gezielt gefördert und ihre Wachstumschancen erhöhen sich. Der Inkubator als fokussiertes Gründerzentrum steht gleichzeitig für Infrastruktur, Wissen und Netzwerk. In einigen Fällen bieten die Inkubatoren den Start-ups auch eine Anschubfinanzierung und stehen den Gründern mit Tipps zur Kapitalsuche zur Seite.

Karlsruhe hat mit seiner lebendigen Gründungskultur für junge Gründer einige kleinere und größere Inkubatoren oder Räume in der Region zu bieten. Eine Linkliste für weiterführende Informationen findest du auf unserer Webseite „Räume für Gründer“. Speziell für wissenschaftliche Ausgründungen bietet das KIT einen Hightech-Inkubator auf dem Campus Nord, in dem aktuell zehn Gründungsprojekte und Unternehmen ansässig sein.

Gründer des Monats Juni: IneraTec – Innovative Reactor Technology

IneraTec_Logo_180Das Unternehmen IneraTec entwickelt eine containerbasierte Kompaktanlage, mit der flüssige synthetische Kraftstoffe aus kleinen und mittleren Gasquellen gewonnen werden können. Durch die Verwendung von Biogas entstehen regenerative Kraftstoffe. So können Kraftstoffe dort produziert werden, wo Bedarf besteht. Mit den eigens entwickelten Kompaktanlagen hat IneraTec eine neue Technologie innerhalb der chemischen Verfahrenstechnik geschaffen und hebt sich von den großen Chemieanlagen ab, in denen dieser Prozess bis dahin stattgefunden hat. Wir haben das Team von IneraTec im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Team von IneraTec

Team von IneraTec

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