Gründer des Monats September: Glassomer GmbH

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Die Glassomer GmbH ist ein Start-up-Unternehmen, das für Präzisionsbauteile aus Glas, vom Mikrofluidik-Chip bis hin zur Linse, herstellt. Die Technologie wurde in einer Arbeitsgruppe am KIT entwickelt und hat sofort zu Interesse aus verschiedenen Industrie-Bereichen geführt. Da es sich dabei um eine neue Herstellungsmethode für Glasteile handelt, ist die Technologie vielseitig einsetzbar, theoretisch für jeden anwendbar, der Glasteile herstellen möchte.

Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Teambild_Glassomer

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KIT-Gründergeist auf der CeBIT 2016

Auch 2016 fand die CeBIT in Hannover unter großer Beteiligung des KIT statt. Unter dem Motto „Discover d!conomy – Die digitale Transformation ist da!“ wurde in diesem Jahr der Frage nachgegangen, wie digitale Technologien in Zukunft Prozesse in der Wirtschaft und im Alltag erleichtern können. Im Mittelpunkt standen dabei die Themenfelder „Big Data“, „Cloud“, „Internet of Things“, „Mobile“, „Industrie 4.0“ und „Arbeitswelt 4.0“.

Dass das KIT sowohl in der Forschung als auch beim Transfer von Know-how in Wirtschaft und Gesellschaft ganz vorne mit dabei ist, wurde insbesondere durch die zahlreichen Ausgründungsprojekte sehr deutlich. Insgesamt nutzten elf aktuelle Gründerteams des KIT und ein Team des FZI die Chance, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten Publikum zu präsentieren und mit Besuchern über die Lösung aktueller Herausforderungen zu diskutieren.

KIT Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Hirth, KIT Gründerberater Dr. Rolf Blattner, Prof. Dr. Ralf Reussner (KIT/FZI), Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerpräsident Stephan Weil, Dr. Christoph Amma von „Kinemic“ (v. l. n. r.)

KIT Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Hirth, KIT Gründerberater Dr. Rolf Blattner, Prof. Dr. Ralf Reussner (KIT/FZI), Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerpräsident Stephan Weil, Dr. Christoph Amma von „Kinemic“ (v. l. n. r.)
- Foto: Patrick Langer, KIT

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Gründer des Monats April: 300MICRONS GmbH

300MICRONS GmbHDas Unternehmen 300MICRONS entwickelt und produziert neuartige 3D-Zellkultursysteme für die biologische und pharmazeutische Forschung und Industrie. Das Basisprodukt ist ein Foliensubstrat zur 3D-Zellkultivierung. Durch die Eigenproduktion der Folienprodukte können individuelle Kundenwünsche berücksichtigt werden. Die Produkte sind sofort anwendungsbereit und in industriellen Standardformaten verfügbar. Wir haben Eric Gottwald, Mitgründer von 300MICRONS, im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

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Team von 300 MICRONS (v.l.): Dr. Roman Truckenmüller, Dr. Stefan Giselbrecht, Prof. Dr. Eric Gottwald, Dr. Peter Haug, Rabea Petermann, David Thiele

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3D-Zellkulturgefäße nach Maß

Die KIT-Ausgründung 300MICRONS entwickelt und produziert 3D-Zellkultursysteme in Miniatur.

Seit knapp 20 Jahren forscht Prof. Dr. Eric Gottwald am KIT daran, wie Zellen dreidimensional kultiviert werden können. Zellkulturexperimente sind vor allem in der biologischen und pharmazeutischen Forschung und der Biotechnologie von Bedeutung.

Prof. Dr. Eric Gottwald, einer der Gründer von 300MICRONS. Auf den Bildschirmen im Hintergrund sind Aufnahmen von 3D-Zellkulturen zu sehen.

Prof. Dr. Eric Gottwald, einer der Gründer von 300MICRONS. Auf den Bildschirmen im Hintergrund sind Aufnahmen
von 3D-Zellkulturen zu sehen.

Im Gegensatz zu 2D-Kulturgefäßen, wie etwa den flachen Petrischalen, gewährleisten 3D-Kultursysteme organotypischeres Wachstum der Zellen. Somit sind Ergebnisse besser auf den menschlichen Organismus übertragbar. Die Technologie zur Herstellung der Systeme basiert auf den Arbeiten der Mitgründer Dr. Stefan Giselbrecht und Dr. Roman Truckenmüller, zwei ehemalige Mitarbeiter des KIT.

Die Idee zur Gründung eines Unternehmens hat das Team schon seit gut 15 Jahren. „Es gab damals jedoch nachweislich noch keinen Markt. Wir waren Vorreiter mit unserer Technologie“, erklärt der Biologe Gottwald. So entwickelte das Team anhand eines patentierten Herstellungsverfahrens zunächst ein Produkt für eigene Forschungszwecke. Seit einigen Jahren jedoch geht der Trend in der Grundlagenforschung sowie in der industriellen Nutzung hin zu 3D-Kultursystemen. 2014 unternahmen die drei Wissenschaftler daher einen neuen Anlauf zur Gründung. Das junge Unternehmen 300MICRONS produzierte anfangs mit eigens entwickelten Maschinen und viel Handarbeit. Schon vor der offiziellen Firmengründung konnte 300MICRONS so erste Umsätze erzielen. Weiterlesen