Zweite EXIST-Förderphase für das Projekt „KIT-Gründerschmiede“ bewilligt

Die Stärkung der Gründungskultur am KIT ist Ziel des Projekts „KIT-Gründerschmiede“, das seit April 2013 im Rahmen des Programms „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule” gefördert wird. In den vergangenen drei Jahren wurden diverse Maßnahmen eingeleitet, die bereits Früchte tragen. So steht das KIT beispielsweise auf Position drei des Gründungsradars des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und stellte mit dem Start-up RESTUBE GmbH den Gewinner des renommierten Deutschen Gründerpreises 2015. Vor diesem Hintergrund wurde nun die zweite Förderphase bewilligt, die auf Kontinuität und Weiterentwicklung erfolgreicher Maßnahmen setzt. Wir freuen uns sehr über die weiterführende Förderung durch EXIST IV und die damit einhergehende Bestätigung unserer Strategie.

Gründerschmiede Module

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Momente 2015 – Highlights der KIT-Gründerschmiede

Die Adventszeit läutet den Ausklang des Jahres ein – eine gute Zeit, um den Alltag etwas zu „entschleunigen“ und sich einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu gönnen. Wir lassen die schönen, gemeinschaftlichen und lehrreichen Ereignisse aus 2015 noch einmal Revue passieren.

KITcrowd – Crowdfunding für Gründungen

KITcrowdStudierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern bietet das KIT im Rahmen der Gründerschmiede bereits unterschiedlichste Angebote zur Gründungsförderung, beispielsweise Beratung, Coaching und Seminare. Im März wurde die KIT-eigene Crowdfundingplattform KITcrowd gelauncht, um KIT-Gründern eine zusätzliche Finanzierungschance zu bieten. Seit dem Start der Plattform haben sich sechs Gründungsprojekte und Start-ups präsentiert. Drei von ihnen waren erfolgreich und konnten ihre Ideen weiter vorantreiben. Mehr zu KITcrowd

Anschub für KIT-Gründerteams beim upCAT

8 upCAT #3bZweimal im Jahr haben angehende Gründer die Chance, im KIT-eigenen Accelerator upCAT intensiv an ihrer Gründung zu arbeiten. Aus einer ersten Idee werden innerhalb von drei Monaten konkrete Geschäftsmodelle – unterstützt durch unternehmerisches Know-how, Coaches und Mentoren. Der Demo Day im März war ein voller Erfolg. Alle Teams konnten das Publikum aus Investorenkreisen und Newswerkpartnern begeistern und erhielten wertvolles Feedback zu ihren Businesscases. Am 07.12.2014 startet die nächste Runde von upCAT! Mehr zum Programm

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Besonderheiten von Life Science Gründungen

Seit einigen Jahren entstehen am KIT zunehmend mehr Gründungen aus dem Life-Science-Bereich, wie z.B. Amcure, Incella, Acquifer, Corvolution oder kürzlich 300Microns. In diesem Bereich gibt es hochspannende Projekte, welche durch sofortige internationale Ausrichtung größere Wachstumschancen als ein klassisches Start-up aufweisen, aber auch deutlich komplexer und somit arbeitsintensiver in der Konzeptionsphase sind.

Während sich ein technisch oder IT-basiertes Start-up vor allem am Markt orientiert, muss eine erfolgreiche Life-Science-Gründung zusätzlich immer im wissenschaftlichen Bereich agieren. Nur wer auf Konferenzen präsent ist und die Ergebnisse, die mit der Start-up-Technologie generiert wurden, nachweisbar in wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert, wird im akademischen Markt, der häufig der Einstiegsmarkt ist, wahrgenommen.

Die wissenschaftlichen Gründer verbleiben deshalb oft im akademischen Bereich, anstatt wie üblich komplett in das Management des Start-up-Unternehmens zu wechseln. Als Co-Founder unterstützen sie im beratenden Gremium, dem sog. Advisory Board, die Produktentwicklung, prägen die Unternehmensstrategie mit und unterstützen durch ihr wissenschaftliches Netzwerk die Kundenakquise.

Auch die Finanzierung von Life-Science-Gründungen stellt eine besondere Herausforderung dar. Werden Laborversuche zur Produktentwicklung oder -herstellung benötigt, kommen hohe Kosten auf das junge Unternehmen zu. Hier kann das KIT unterstützen, indem es für die Anfangsphase der Gründung komplett ausgestattete Labor- und Büroräume im KIT-eigenen Hightech-Inkubator gegen moderate Mietpreise zur Verfügung stellt.

Nicht zuletzt benötigen Life-Science-Gründer viel Durchhaltevermögen. Der wirtschaftliche Erfolg stellt sich bei ihnen aufgrund der langen Phasen der Produktentwicklung und -zulassung erst viel später ein, insbesondere im klinischen Bereich. Im Vergleich dazu können nicht-technologiebasierte Start-ups schon nach einer kurzen Anlaufphase ein eigenes Produkt oder eine Dienstleistung am Markt anbieten.

Arbeitest du gerade an einer Technologie, aus der sich eine Geschäftsidee entwickeln lässt? Spielst du mit dem Gedanken zu gründen? Benötigst du Beratung zum Thema Gründung? Dann nutze die Angebote der KIT-Gründerschmiede und vereinbare einen Termin mit dem Beraterteam von KIT-Innovationsmanagement – wir begleiten dich bei deinem Gründungsvorhaben.

„From Invention to Innovation“ – Weiterbildung zur Technologieverwertung

WaTT_260x200Zwei Mal im Jahr bietet die Gründerschmiede in Kooperation mit dem Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) die Weiterbildungsveranstaltung „From Invention to Innovation“ an. Die halbtätige Veranstaltung richtet sich an alle KIT-Beschäftigten und vermittelt den Teilnehmer/innen, wie sie ihre Erfindungen als geistiges Eigentum (Intellectual Property, IP) schützen und gleichzeitig davon profitieren können. Dabei lernen sie das Handwerkszeug rund um den Technologietransfer kennen und bekommen einen Einblick in den Ablauf der Innovationsverwertung am KIT.

Am 07. Oktober fanden sich insgesamt 15 Teilnehmer/innen zusammen, um an der Veranstaltungsreihe teilzunehmen. Vier Themenfelder wurden in dem vierstündigen Seminar behandelt:

  1. Patentverwertung
  2. Marktbetrachtung und Verwertungsstrategie
  3. Vertragsmodelle und -gestaltung – Vorsicht Falle!
  4. Hightech-Gründungen aus der Wissenschaft.

Das KIT war hierbei in vielerlei Hinsicht vertreten; angefangen vom Doktoranden über den KIT-Wissenschaftler bis hin zum Professor. Die rege Teilnahme am Seminar zeigt, dass das Thema „Innovation und ihre Verwertung“ nicht nur unter Studierenden und Wissenschaftlern ein wichtiges Thema ist, sondern auch bei den Professoren Anklang findet. Bei der Behandlung der verschiedenen Themenfelder fiel auf, dass das Thema Patentrecht besonders viele Fragen aufwirft.  Zur Veranschaulichung wurden komplizierte Sachverhalte aus dem Alltag geschildert. Hier waren die IP- Referenten des KIT-Innovationsmanagements besonders gefragt. Sie standen den Teilnehmern bei kniffligen Fragen zur Seite. Im Seminar wurde das Bewusstsein für Patente und dessen Bedeutung in der Wissenschaft, insbesondere in der Technologieverwertung, bei allen Teilnehmern geschärft.

Der nächste Kurs „From Invention to Innovation“ findet am 16. März 2015 statt. Eingeladen sind alle wissenschaftlichen Beschäftigten und Führungskräfte des KIT, die die Grundlagen einer erfolgreichen Patentverwertung kennenlernen möchten. Die Anmeldung ist bereits möglich und erfolgt über die FTU. Weitere Informationen findet ihr auch bei der Gründerschmiede.

Entrepreneurship for Researchers – Zufriedene Teilnehmer bei der Summer School 2014

Wissenschaftler/innen erkunden die Unternehmerwelt und überzeugen beim Final Pitch

Unter dem Titel „Entrepreneurship for Researchers“ veranstaltete das Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation vom 22. bis 26. September die Summer School der KIT-Gründerschmiede. Die School fand erneut in Kooperation mit der HECTOR School of Engineering & Management statt.

Insgesamt 16 Teilnehmer aus technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen stellten sich der unternehmerischen Herausforderung und arbeiteten bei der fünftägigen School an konkreten Geschäftsideen basierend auf technologischen Inventionen des KIT.

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