Das Material ist die Maschine – der Formgedächtniseffekt

Das KIT-Start-up memetis ermöglicht mit dem Prinzip des Formgedächtniseffekts hohe Schaltkräfte bei besserer Integrierbarkeit und höherer Flexibilität. Einsatz findet diese Technologie vor allem im Bereich der Medizintechnik und Analytik.

memetis ermöglicht große Kräfte und Bewegungen auf kleinstem Raum. Durch die Entwicklung folienbasierter Miniatur-Aktoren aus Formgedächtnislegierungen (FGL) haben sie das erreicht. Formgedächtnislegierungen sind metallische Legierungen, welche sich im kalten Zustand sehr leicht deformieren lassen und sich durch Erwärmung wieder selbstständig in ihre Gedächtnisform zurückwandeln. Dabei werden Wege zurückgelegt und Kräfte erzeugt. Auf dieser Basis kann eine Vielzahl an Komponenten und Systemen in verschiedenen Industrien weiter stark miniaturisiert werden und schafft somit ganz neue Anwendungen. Von Automotive über Consumer Electronics und der Luft- und Raumfahrt bis hin zu Medizintechnik und Analytik werden die spezifischen Vorteile von memetis FGL-Miniatur-Aktoren eingesetzt.

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Gründerteam von memetis: Dr. Marcel Gültig, Dr. Hinnerk Oßmer, Dr. Christof Megnin, Christoph Wessendorf

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Hochautomatisierte Simulationsberechnung

Das Spin-off Renumics GmbH nutzt maschinelle Lernverfahren, um Computer Aided Engineering effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten.

Crashtests sind eine kostspielige Angelegenheit. In frühen Entwicklungsstadien werden Kollisions­versuche daher oft durch Computersimulationen ersetzt, die tausendfach unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren durchgeführt wer­den können. Diese Simulationen basieren meist auf computergestützten Prozessen, dem soge­nannten Computer Aided Engineering (CAE). Im Zentrum stehen dabei Berechnungsingenieu­re, die numerische Modelle erstellen und damit Konstrukteuren bei der Analyse und Optimierung ihrer Designs helfen. Entscheidende Zeit- und Kostentreiber sind dabei die vielen manuellen Arbeitsschritte. So investieren Berechnungsinge­nieure erhebliche Zeit in Routinetätigkeiten, wie etwa Geometrieaufbereitungen und Dateninteg­ration, anstatt sich auf Modellierungs- und Analy­searbeiten konzentrieren zu können. Genau hier setzt Renumics an: Das Spin-off aus dem KIT hat eine Software entwickelt, mit der sich CAE auto­matisieren lässt. Maschinelle Lernverfahren helfen dabei, Simulationsworkflows wesentlich effizien­ter zu gestalten.

Das Gründerteam von Renumics (v.l.n.r.): Steffen Slavetinsky, Markus Stoll und Dr. Stefan Suwelack.

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Impressionen zum 86. Gründergrillen

Hier sind für euch einige Impressionen vom 86. Gründergrillen am 9. Oktober mt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer als Special Guest.

 

 

Gemütlicher Jahresausklang beim X-MATCH 2016

Sie ist schon Tradition unter den Gründerinnen und Gründern am KIT: X-MATCH, die Weihnachtsfeier der KIT-Gründerschmiede. So fanden sich auch in diesem Jahr knapp 60 Entrepreneure und Mitarbeitende des KIT zusammen, um in gemütlicher Runde die Erfolge aus 2016 zu feiern, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Neben kulinarischen Genüssen erwarteten die Gäste eine Keynote von Robin Schönbeck, Gründer der PACE Telematics GmbH, sowie ein kurzweiliges Interview mit Stefan Klocke, Geschäftsführer von skventures.

Begrüßung von Dr. Rolf Blattner zum X-MATCH 2016

Gründerberater Dr. Rolf Blattner begrüßte die Gäste beim X-MATCH 2016

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Momente 2015 – Highlights der KIT-Gründerschmiede

Die Adventszeit läutet den Ausklang des Jahres ein – eine gute Zeit, um den Alltag etwas zu „entschleunigen“ und sich einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu gönnen. Wir lassen die schönen, gemeinschaftlichen und lehrreichen Ereignisse aus 2015 noch einmal Revue passieren.

KITcrowd – Crowdfunding für Gründungen

KITcrowdStudierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern bietet das KIT im Rahmen der Gründerschmiede bereits unterschiedlichste Angebote zur Gründungsförderung, beispielsweise Beratung, Coaching und Seminare. Im März wurde die KIT-eigene Crowdfundingplattform KITcrowd gelauncht, um KIT-Gründern eine zusätzliche Finanzierungschance zu bieten. Seit dem Start der Plattform haben sich sechs Gründungsprojekte und Start-ups präsentiert. Drei von ihnen waren erfolgreich und konnten ihre Ideen weiter vorantreiben. Mehr zu KITcrowd

Anschub für KIT-Gründerteams beim upCAT

8 upCAT #3bZweimal im Jahr haben angehende Gründer die Chance, im KIT-eigenen Accelerator upCAT intensiv an ihrer Gründung zu arbeiten. Aus einer ersten Idee werden innerhalb von drei Monaten konkrete Geschäftsmodelle – unterstützt durch unternehmerisches Know-how, Coaches und Mentoren. Der Demo Day im März war ein voller Erfolg. Alle Teams konnten das Publikum aus Investorenkreisen und Newswerkpartnern begeistern und erhielten wertvolles Feedback zu ihren Businesscases. Am 07.12.2014 startet die nächste Runde von upCAT! Mehr zum Programm

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