Gründer des Monats Juni: BRC Solar

BRC SolarUnsere Gründer des Monats Juni sind BRC Solar. Das Start-up von der Hochschule Karlsruhe will Solaranlagen aus dem Schatten holen. Wir haben die drei Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Wofür steht euer Unternehmen?Gruppenbild BRC Solar
Wir von BRC Solar geben dem Schatten zukünftig keine Chance mehr. Wenn man Photovoltaik-Anlagen betrachtet wird deutlich, welche entscheidende Rolle der Grad der Verschattung bei der Frage der Effizienz spielt. Egal ob Hausdächer von Bäumen oder dem Nachbarhaus verschattet werden, oder die Modulreihen auf Freiflächenanlagen aufgrund potenzieller Verschattung weiter auseinander platziert werden müssen. Überall liegt verschwendetes Potenzial vor, da verschattete Module heutzutage keine Energie während der Verschattung liefern können. Dieser Verschwendung wirken wir von BRC Solar mit der Entwicklung unseres Leistungsoptimierers entgegen. Durch die Anbringung unserer Elektronik sorgen wir dafür, dass die restliche Energie der Verschattung genutzt werden kann und der Gefahr des Moduldefekts durch langzeitige Verschattung entgegengewirkt wird. Der Schatten hat für zukünftige Anlagen keine Chance mehr!

Weiterlesen

Gründer des Monats: SIMUTENCE

DruckUnsere Gründer des Monats Mai sind SIMUTENCE. Das Spin-off hilft Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe. Wir haben die drei Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Ausgründung Simutence

Wofür steht euer Unternehmen?
Im Zuge der Elektromobilität und der Reduktion von CO2-Emissionen spielt der Leichtbau eine immer größere Rolle. Faserverbundwerkstoffe, was viele auch als „Carbon“ bezeichnen, weisen ein enormes Leichtbaupotential auf. Jedoch sind zur optimalen Ausschöpfung des Leichtbaupotentials geeignete Simulations- und Optimierungsmethoden notwendig. Darüber hinaus ist der Einsatz von Faserverbundwerkstoffen aufgrund hoher Unsicherheiten in der Herstellung und im Betrieb häufig zu teuer. Außerdem sind geeignete Simulationsmethoden zur Verringerung dieser Unsicherheiten kommerziell nur sehr eingeschränkt verfügbar.
Unser Ansatz ist daher eine virtuelle Prozesskette, welche eine ganzheitliche und effiziente Produktentwicklung mit Faserverbundwerkstoffen ermöglicht. Hierfür bieten wir Add-ons für in der Industrie bereits etablierte Software an. Diese bieten wir einerseits für den direkten Einsatz beim Kunden, aber auch in Form von Ingenieursdienstleistungen an. Dabei liegt unser Schwerpunkt auf der Simulation der Herstellungsprozesse, welche bei Faserverbundwerkstoffen entscheidend für die sich einstellenden Bauteileigenschaften sind, sowie auf der Optimierung von Bauteilkonstruktionen zur optimalen Ausnutzug des Leichtbaupotentials. Kurz gesagt, wir helfen Konstrukteuren und Herstellern von Faserverbundbauteilen, Leichtbaulösungen auf Basis unserer virtuellen Prozesskette und unseres Know-hows zu entwickeln und zu optimieren.

Weiterlesen

Gründer des Monats April: prenode

logo_prenodeUnsere Gründer des Monats April sind prenode. Bei prenode dreht sich alles um Künstliche Intelligenz (KI): Mithilfe ihrer Technologie wird die Entwicklungszeit der KI u.a. erheblich reduziert. Wir haben die beiden Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

prenode

Wofür steht euer Unternehmen?
Künstliche Intelligenz (KI) hilft Unternehmen aus rohen Daten wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Hierzu muss zunächst ein KI-Modell aufwändig auf Basis dieser Daten entwickelt werden. prenode reduziert die Entwicklungszeit der KI-Modelle drastisch, indem der sichere Austausch von KI-Modellen über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht wird. Zusätzlich werden diese Modelle mit jedem Austausch besser, sodass über die Zeit ein „Best-in-Class“ Modell für bestimmte Anwendungsfelder entsteht – und das alles, ohne vertrauliche Daten zu offenbaren oder Geschäftsgeheimnisse zu gefährden.

Weiterlesen

Die Teams des upCAT#7

Am 1. April war es soweit: Unser Accelerator-Programm upCAT ist in die siebte Runde gestartet. Mit dabei sind vier Teams des KIT, die während des 12-wöchigen Intensivprogramms zusammen mit Mentoren, Experten und Coaches weiter an ihren Ideen arbeiten. Am Ende des Programms steht unser Demo Day: Die Teams pitchen vor Business Angels, Investoren und Vertretern der Industrie.

Hier die Teams im Überblick:

AURAAura_Team

Eure Geschäftsidee:
Mit unserem Produkt AURA bieten wir unseren Kunden eine personalisierte und Daten-basierte Möglichkeit ihren Schlaf zu analysieren und optimieren. Mit Hilfe eines tragbaren Sensorsystem (Wearable) wird eine Vielzahl von Bio-Parametern erhoben die dann mittels KI-Analyse
ausgewertet werden. Basierend darauf werden Schwachstellen im Schlafverhalten des Nutzer identifiziert und durch gezielte Verhaltensveränderungen eine langfristige Verbesserung des Schlafs des Nutzers erreicht.

Eure Erwartungen an upCAT:
Während des Programms erhoffen wir uns Hilfe bei der Qualifizierung unserer Produktidee zu einem wettbewerbsfähigen Konzept.

Das Gründungsteam:
Tobias Röddiger studiert Informatik im Master am KIT und kümmert sich um die Softwareentwicklung. Moritz Hoffmann ist Elektrotechniker im Bachelor und überwacht die Hardware. Beide haben in der Vergangenheit verschiedene Soft- und Hardware Projekte eigenständig umgesetzt. Vervollständigt wird das Team durch Prof. Dr. Michael Beigl, der von konzeptioneller und geschäftlicher Seite unterstützt.

Weiterlesen

Mit dem Smartphone Insektenstiche heilen

Kamedi GmbH_ TeamfotoDer Stichheiler heat_it des Spin-offs Kamedi GmbH des KIT baut mithilfe des Smartphones durch konzentrierte Wärme Insektentoxine ab.

Ob Mücke, Wespe oder Bremse: Sommerzeit = Stechmückenzeit. Daran lässt sich auch kaum etwas ändern. Aber gegen das Jucken und die Schwellung der Stiche lässt sich etwas tun. Dafür sorgt das vierköpfige Gründerteam der Kamedi GmbH, die sich beim Maschinenbaustudium am KIT und in den USA kennengelernt haben.

Mit ihrem Stichheiler „heat_it“ hat das Team am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) eine handliche mobile Vorrichtung entwickelt, die sich an nahezu jedes Smartphone anschließen lässt und Stiche in Sekunden heilt. Aber nicht nur lästigen Stichen wird damit der Garaus gemacht, auch beim Verlauf von Herpesausbrüchen ist eine Linderung möglich. Der Wirkmechanismus dahinter: Hyperthermie. Dabei wird die betroffene Hautpartie für wenige Sekunden aufgeheizt, das tierische Gift zersetzt, die Histaminausschüttung verringert und in der Folge Beschwerden von tierischen Stichen und Herpes gelindert. Da je nach Tier, Hautpartie und Infekt eine unterschiedliche Temperatur (50 bis 60 Grad Celsius) und Behandlungsdauer (3 bis 15 Sekunden) für eine Heilung erforderlich ist, lässt sich der Körperbereich, z.B. Fuß oder Gesicht, und Art des Stiches über eine App einstellen. In der Praxis sieht es dann wie folgt aus: Zunächst wird der heat_it als Add-on in den Ladeanschluss des Smartphones gesteckt. Energieversorgung und Steuerung erfolgen über das Smartphone. Dieses erkennt den heat_it und die App öffnet sich. Im Hauptmenü wird die Ursache und Hautdicke der betroffenen Stelle ausgewählt. Der Stichheiler wird an die betroffene Hautstelle gedrückt und man wird optisch, akustisch und haptisch (Vibration) angeleitet.

Weiterlesen

1 2 3 4