Gründer des Monats November: thingsTHINKING

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Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz! Das gilt für das Gründerteam von thingsTHINKING, einer Ausgründung des KIT und unsere Gründer des Monats November. Sven J. Körner und seine Kollegen entwickeln Software-Lösungen, die es Computern ermöglichen menschliche Sprache zu verstehen. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

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“Von Löwen, Einhörnern und Freigeistern” – ein Abend mit Frank Thelen

Die Gründerallianz Karlsruhe und das KIT holten Anfang Oktober den bekannten Unternehmer und Investor Frank Thelen nach Karlsruhe. Unter dem Motto: „Von Löwen, Einhörnern und Freigeistern“ gab der als Jurymitglied der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ bekannte Thelen im voll besetzten Audimax unter anderem einen Einblick in seinen Werdegang. Während einer Frage-Antwort-Runde überzeugte er die rund 750 Zuhörer mit seiner offenen Art und spannenden Erfahrungen als Gründer und Investor von Freigeist. Sein Rat an alle zukünftigen Gründer: Dranbleiben! „Auch wenn die Idee echt gut ist, werden viele erst mal mit dem Kopf schütteln“, so Frank Thelen. „Aber wie erkennst Du eine gute Idee? Eine gute Idee lässt Dich nicht mehr los. Sie verfolgt dich immer weiter.“ Weiteres Highlight des Abends: Ähnlich wie in der beliebten TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ durften fünf Start-ups (BRC Solar, INERATEC, Nexol, thingsTHINKING, Usertimes) Thelen und seinen Jurykollegen ihre Produkte präsentieren. Am Ende überzeugte KIT-Ausgründung INERATEC, ganz knapp vor BRC Solar. Lockeres Networking rundete den erfolgreichen Abend am KIT ab. Und für Thelen war es scheinbar nicht der letzte Besuch in der Fächerstadt. „Ich liebe Technologie, und das KIT ist hier eine der führenden Universitäten in Deutschland. Wir werden in den nächsten Wochen mit einigen Start-ups weitergehende Gespräche führen“. Bis bald, Frank! Wir freuen uns.

Hochleistung im 3D-Druck

Die KIT-Gründung Indmatec GmbH bietet mit Hightech-3D-Druckern für Hochleistungspolymere ungeahnte Möglichkeiten im Prototyping und in der Kleinserienfertigung.

In seiner wissenschaftlichen Laufbahn beschäftigt sich Prof. Dr. Brando Okolo schon viele Jahre mit Materialforschung. Er lehrte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Bereich Mikroumformung von Metallen und Kunststoffen, wobei hier 3D-Druck-Technologien und Rapid Prototyping im Fokus standen. Danach trat er eine Professur an der German University (GUC) in Kairo an. „In meiner Forschung habe ich mich mit der additiven Fertigung – also auf Basis von digitalen 3D-Konstruktionsdaten – mit Polymeren als Werkstoff auseinandergesetzt. In dieser Zeit habe ich bereits das Potenzial des 3D-Drucks für Hochleistungspolymere entdeckt und mir erste Gedanken über eine Existenzgründung gemacht“, blickt Okolo zurück. Mit der Entscheidung, seine Lehrtätigkeit nach fünf Jahren aufzugeben und den Traum des eigenen Unternehmens umzusetzen, zog es Okolo zurück nach Deutschland in Karlsruher Gefilde.

Die Gründer von Indmatec (v.l.n.r.): Tony Tran-May und Prof. Dr. Brando Okolo zeigen ihren 3D-Drucker Indmatec HPP 155. Schon jetzt kann man gespannt sein auf die nächste Druckergeneration – der PEEK Printer 155 kommt 2017 auf den Markt. (Quelle: Indmatec GmbH).

Die Gründer von Indmatec (v.l.n.r.): Tony Tran-Mai und Prof. Dr. Brando Okolo zeigen ihren 3D-Drucker Indmatec HPP 155. Schon jetzt kann man gespannt sein auf die nächste Druckergeneration – der PEEK Printer 155 kommt 2017 auf den Markt.
(Quelle: Indmatec GmbH)

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Roboter werden flexibel – Die KIT-Ausgründung ArtiMinds Robotics GmbH entwickelt eine Software, mit der sich Roboter schnell und intuitiv programmieren lassen

Roboter haben ihn schon immer fasziniert. „Ich bin froh, dass ich mich nach dem Abitur für die Robotik als Studienfach entscheiden habe“, sagt Sven Schmidt-Rohr, einer der drei Gründer von ArtiMinds. Die im August 2013 gegründete ArtiMinds Robotics GmbH entwickelt Software, mit der Endanwender auch komplexe Bewegungen und Aufgaben eines Roboters selbst programmieren können.

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Qualität entlang der Lieferkette – KIT-Ausgründung simQoo entwickelt eine Qualitätsmanagement-Software für Unternehmen mit einem weltweit verzweigten Lieferantennetz

Team des KIT-wbk Start-Ups “simQoo” mit Mentorin Fr. Prof. Lanza

Wenn Unternehmen gezwungen sind, Rückrufaktionen wegen defekter Bremsen oder Giftstoffen in Lebensmitteln zu starten, ist schnell klar: Qualitätsmängel können große Risiken für den Verbraucher und hohe finanzielle Verluste für den Hersteller bedeuten. Ohne professionelles Qualitätsmanagement (QM) kommt kein Hersteller aus. Und die Kontrolle der Waren wird zunehmend komplexer, je mehr Zulieferer beteiligt sind.

„Qualitätsmängel schleichen sich häufig in der Lieferkette ein. Ein Endprodukt ohne Qualitätsmängel erfordert daher eine nahtlose Einbindung aller Zulieferer in das Qualitätsmanagement“, sagen Kyle Kippenbrock und Stefan Stockey, die beiden Gründer des KIT-Spin-offs simQoo. Als wissenschaftliche Mitarbeiter des KIT am wbk Institut für Produktionstechnik arbeiteten die Maschinenbauer auch an Industrieprojekten mit deutschen Unternehmen in China und kamen so auf die Idee zur Gründung von simQoo.

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