Qualität entlang der Lieferkette – KIT-Ausgründung simQoo entwickelt eine Qualitätsmanagement-Software für Unternehmen mit einem weltweit verzweigten Lieferantennetz

Team des KIT-wbk Start-Ups “simQoo” mit Mentorin Fr. Prof. Lanza

Wenn Unternehmen gezwungen sind, Rückrufaktionen wegen defekter Bremsen oder Giftstoffen in Lebensmitteln zu starten, ist schnell klar: Qualitätsmängel können große Risiken für den Verbraucher und hohe finanzielle Verluste für den Hersteller bedeuten. Ohne professionelles Qualitätsmanagement (QM) kommt kein Hersteller aus. Und die Kontrolle der Waren wird zunehmend komplexer, je mehr Zulieferer beteiligt sind.

„Qualitätsmängel schleichen sich häufig in der Lieferkette ein. Ein Endprodukt ohne Qualitätsmängel erfordert daher eine nahtlose Einbindung aller Zulieferer in das Qualitätsmanagement“, sagen Kyle Kippenbrock und Stefan Stockey, die beiden Gründer des KIT-Spin-offs simQoo. Als wissenschaftliche Mitarbeiter des KIT am wbk Institut für Produktionstechnik arbeiteten die Maschinenbauer auch an Industrieprojekten mit deutschen Unternehmen in China und kamen so auf die Idee zur Gründung von simQoo.

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Gentransfer der nächsten Generation – Das KIT-Spin-off Incella GmbH hat eine neue Methode entwickelt, mit der Gentransfer in Zellen schnell optimiert werden kann, um neue Zelltransfektionsreagenzien zu entwickeln

Die KIT-Wissenschaftler und Gründer des Spin-offs Incella Dr. Pavel Levkin und Dr. Gary Davidson

Genomforschung und mikrobiologische Diagnostik sind ein wesentlicher Bestandteil biomedizinischer Untersuchungen. Auch in der pharmazeutischen Industrie werden sogenannte Screenings von Zellkulturen gemacht, um die Funktionen der Gene zu verstehen oder um in einer Zelle Antikörper gegen bestimmte Krankheiten zu produzieren.

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Der FlexFörderer: Die KIT-Ausgründung flexlog GmbH entwickelt ein modulares Baukastensystem, das starre Fördersysteme ersetzen kann

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Um Produkte herzustellen und zu verteilen, müssen ständig zahlreiche Warenströme in komplexen Fördertechnikanlagen kommissioniert werden. Herkömmliche Materialflusssysteme bestehen meist aus fest definierten Rollenförderstrecken mit zentraler Steuerung, die starr in eine Produktionsanlage integriert sind: Bei zunehmendem Warenstrom ist eine Veränderung der Förderstrecke nur mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden.

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High-Content-Screening aus einer Hand – Die ACQUIFER AG bietet als Spin-off des KIT eine Plattform für die bildbasierte Life-Science-Forschung

Dr. Urban Liebel und Thomas Schurr

Um komplexe biomedizinische Fragestellungen zu erforschen, sind aufwendig angelegte Screening-Experimente notwendig. So wird beispielsweise bei der Erforschung weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Krebs und Alzheimer eine sehr hohe Probenanzahl mit vollautomatisierten Mikroskopen untersucht. Jedoch verfügt weltweit kaum ein Labor über die komplette Ausstattung und die Ressourcen an interdisziplinären Mitarbeitern, die dafür notwendig sind. Biologische Methoden, robotergestützte Laborautomation, intelligente Mikroskope, sehr große Datenmengen, automatische Bildauswertung, sicherer Datenaustausch mit anderen Laboren sind stets individuelle Herausforderungen. Die ACQUIFER GmbH bietet hierzu eine kosteneffiziente Gesamtlösung.

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Ausgezeichnete Krebsforschung – KIT-Spin-off amcure GmbH überzeugt beim CyberOne Award mit einem neuen Ansatz für die Pankreaskrebstherapie

amcure-Gründer Dr. Matthias Klaften und Dr, Alexandra Matzke

Für ihren Wirkstoff gegen Pankreaskrebs wurde die Karlsruher amcure GmbH am 12. Juni 2012 mit dem zweiten Preis beim Cyber One Award prämiert. Darüber hinaus wurde die amcure GmbH mit dem renommierten Sonderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die vier Unternehmensgründer des jungen Spin-offs aus dem Karlsruher Institut für Technologie arbeiten am Wirkstoff AM001, der zukünftig neue Möglichkeiten bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs eröffnen könnte.

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