Roboter werden flexibel – Die KIT-Ausgründung ArtiMinds Robotics GmbH entwickelt eine Software, mit der sich Roboter schnell und intuitiv programmieren lassen

Roboter haben ihn schon immer fasziniert. „Ich bin froh, dass ich mich nach dem Abitur für die Robotik als Studienfach entscheiden habe“, sagt Sven Schmidt-Rohr, einer der drei Gründer von ArtiMinds. Die im August 2013 gegründete ArtiMinds Robotics GmbH entwickelt Software, mit der Endanwender auch komplexe Bewegungen und Aufgaben eines Roboters selbst programmieren können.

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Qualität entlang der Lieferkette – KIT-Ausgründung simQoo entwickelt eine Qualitätsmanagement-Software für Unternehmen mit einem weltweit verzweigten Lieferantennetz

Team des KIT-wbk Start-Ups “simQoo” mit Mentorin Fr. Prof. Lanza

Wenn Unternehmen gezwungen sind, Rückrufaktionen wegen defekter Bremsen oder Giftstoffen in Lebensmitteln zu starten, ist schnell klar: Qualitätsmängel können große Risiken für den Verbraucher und hohe finanzielle Verluste für den Hersteller bedeuten. Ohne professionelles Qualitätsmanagement (QM) kommt kein Hersteller aus. Und die Kontrolle der Waren wird zunehmend komplexer, je mehr Zulieferer beteiligt sind.

„Qualitätsmängel schleichen sich häufig in der Lieferkette ein. Ein Endprodukt ohne Qualitätsmängel erfordert daher eine nahtlose Einbindung aller Zulieferer in das Qualitätsmanagement“, sagen Kyle Kippenbrock und Stefan Stockey, die beiden Gründer des KIT-Spin-offs simQoo. Als wissenschaftliche Mitarbeiter des KIT am wbk Institut für Produktionstechnik arbeiteten die Maschinenbauer auch an Industrieprojekten mit deutschen Unternehmen in China und kamen so auf die Idee zur Gründung von simQoo.

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Gentransfer der nächsten Generation – Das KIT-Spin-off Incella GmbH hat eine neue Methode entwickelt, mit der Gentransfer in Zellen schnell optimiert werden kann, um neue Zelltransfektionsreagenzien zu entwickeln

Die KIT-Wissenschaftler und Gründer des Spin-offs Incella Dr. Pavel Levkin und Dr. Gary Davidson

Genomforschung und mikrobiologische Diagnostik sind ein wesentlicher Bestandteil biomedizinischer Untersuchungen. Auch in der pharmazeutischen Industrie werden sogenannte Screenings von Zellkulturen gemacht, um die Funktionen der Gene zu verstehen oder um in einer Zelle Antikörper gegen bestimmte Krankheiten zu produzieren.

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Der FlexFörderer: Die KIT-Ausgründung flexlog GmbH entwickelt ein modulares Baukastensystem, das starre Fördersysteme ersetzen kann

2013_1 flexlog Bild

Um Produkte herzustellen und zu verteilen, müssen ständig zahlreiche Warenströme in komplexen Fördertechnikanlagen kommissioniert werden. Herkömmliche Materialflusssysteme bestehen meist aus fest definierten Rollenförderstrecken mit zentraler Steuerung, die starr in eine Produktionsanlage integriert sind: Bei zunehmendem Warenstrom ist eine Veränderung der Förderstrecke nur mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden.

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High-Content-Screening aus einer Hand – Die ACQUIFER AG bietet als Spin-off des KIT eine Plattform für die bildbasierte Life-Science-Forschung

Dr. Urban Liebel und Thomas Schurr

Um komplexe biomedizinische Fragestellungen zu erforschen, sind aufwendig angelegte Screening-Experimente notwendig. So wird beispielsweise bei der Erforschung weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Krebs und Alzheimer eine sehr hohe Probenanzahl mit vollautomatisierten Mikroskopen untersucht. Jedoch verfügt weltweit kaum ein Labor über die komplette Ausstattung und die Ressourcen an interdisziplinären Mitarbeitern, die dafür notwendig sind. Biologische Methoden, robotergestützte Laborautomation, intelligente Mikroskope, sehr große Datenmengen, automatische Bildauswertung, sicherer Datenaustausch mit anderen Laboren sind stets individuelle Herausforderungen. Die ACQUIFER GmbH bietet hierzu eine kosteneffiziente Gesamtlösung.

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