Tag of the Month: IP – Intellectual Property

Mit einer findigen Idee fängt alles an. Egal ob es sich dabei um eine Geschäftsidee handelt, welche die Grundlage für eine spätere Unternehmensgründung bildet, oder eine neu entwickelte Technologie, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit entwickelt wurde. Nicht selten stellt die Idee eine Erfindung dar, die Marktpotenzial bietet. In diesem Fall empfiehlt es sich, das „geistige Eigentum“ schützen zu lassen, hier zum Beispiel durch ein gewerbliches Schutzrecht.

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Weiterbildung im Zeichen der Erfindung

Was mache ich, wenn icFINAL_Keyvisual_Taschenmesserh als Wissenschaftler/in eine gute Idee habe? Wie kann ich meine Technologie verwerten? Wer unterstützt mich dabei?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir im Kurs „From Invention to Innovation“, der zweimal pro Jahr im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) am KIT stattfindet. Die Weiterbildung richtet sich an alle wissenschaftlichen Beschäftigten und Führungskräfte des KIT und vermittelt das nötige Basiswissen rund um den Schutz und die Verwertung geistigen Eigentums. Weiterlesen

Innovationen gesucht! Innovationspreis BW – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis

Quelle: Innovation BW, Regierungspräsidium Stuttgart

Quelle: Innovation BW, Regierungspräsidium Stuttgart

„Mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg wollen wir die klugen Köpfe und die führende technologische Position unserer Wirtschaft sichtbar machen. Es sollen damit nicht nur großartige Ideen, Innovationen und unternehmerische Leistungen unserer mittelständischen Unternehmen gewürdigt werden. Es geht auch darum, Neugierde, Phantasie und den Mut zur Veränderung zu fördern. Wir wollen kluge Köpfe anstiften, sich den Fragen unserer Zeit zu stellen und neue Antworten zu finden“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid zum Start der Ausschreibung des mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2015 – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis.

Mit dem Preis sollen kleine und mittlere Unternehmen der Industrie und des Handwerks für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung oder Anwendung neuer Produkte und technischer Verfahren moderner Technologien ausgezeichnet werden. Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2015 eingereicht werden. An dem Wettbewerb können Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg teilnehmen, die nicht mehr als 500 Beschäftigte haben und einen maximalen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro erzielen.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise sollen im Herbst 2015 verliehen werden. Ergänzend dazu hat die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro ausgelobt, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Ausschreibungsunterlagen findest du im Internet unter www.innovationspreis-bw.de oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und dem Informationszentrum Patente des Regierungspräsidiums Stuttgart.

Mentoring-Programm enpact: Start-ups im internationalen Austausch

Für junge Unternehmer gehört die Vernetzung in der regionalen Gründerszene zu den wichtigen Schritten in der Anfangsphase. Durch unabhängiges Feedback aus dem Netzwerk können angehende Gründer ihr Geschäftskonzept bzw. Unternehmen stetig weiterentwickeln. Mit dem internationalen Mentoring-Programm enpact haben Gründer nun die Chance, sich über das regionale Netzwerk hinaus mit der internationalen Gründerszene zu vernetzen. Teilnehmer aus sieben Ländern haben die Möglichkeit, am Mentoring teilzunehmen. Das Programm wird vom gleichnamigen, gemeinnützigen Verein enpact in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt angeboten.

Der Call for Applications des Mentoring-Programms richtet sich an alle Start-ups und Spin-offs, die ihr Unternehmen voranbringen und Gründer aus anderen Ländern kennenlernen möchten. enpact besteht seit 2013 und bietet Mentoring-Programme für Gründungen aus Europa und der MENA-Region (Nahost und Nordafrika). Zum Programm von enpact gehören individuelles Coaching durch ausgewählte Mentoren sowie der intensive Austausch zwischen Teilnehmern aus anderen Nationen und Fachbereichen.

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EXIST – Höhere Fördersätze für Forschungstransfer

Der „EXIST-Forschungstransfer“ ist neben dem „EXIST-Gründerstipendium“, dem Programm „Junge Innovatoren“ des Landes Baden-Württemberg und dem „Helmholtz Enterprise“-Programm der Helmholtz-Gemeinschaft eines der großen Förderinstrumente für Hightech-Ausgründungen aus dem KIT. Deshalb freut es uns besonders, allen Interessierten mitteilen zu können, dass seit dem 09.12.2014 die neuen, verbesserten Konditionen für EXIST-Forschungstransfer gelten.

Im Folgenden fassen die wichtigsten Änderungen aus den neuen Förderrichtlinien zusammen, insbesondere die Änderungen in Bezug auf Art, Umfang und Höhe der Zuwendung.

Förderphase I

Der Förderzeitraum beträgt grundsätzlich bis zu 18 Monate. Neu: Für hochinnovative und nachweisbar besonders zeitaufwändige Entwicklungsvorhaben kann mit ausdrücklicher Zustimmung der Expertenjury ein Förderzeitraum von bis zu 36 Monaten eingeräumt werden. Bei ungeplanten Verzögerungen der Entwicklungsarbeiten kann der Förderzeitraum unter Beibehaltung des Fördervolumens um bis zu sechs Monate verlängert werden.

Förderfähig sind:

  • Personalausgaben/-kosten für ein Gründerteam mit maximal vier Mitgliedern – bestehend aus dem Forscherteam mit drei wissenschaftlichen Mitarbeitern (oder davon ein Techniker/Laborassistent) sowie einer Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz
  • Ausgaben/Kosten für studentische Hilfskräfte und Sachausgaben/-kosten sind grundsätzlich bis zu insgesamt 250.000 € (bisher 70.000 €) förderfähig.

Förderphase II

Insgesamt wird dem Unternehmen in der Förderphase II ein nicht rückzahlbarer Gründungszuschuss von maximal 180.000 € zur Verfügung gestellt (bisher 150.000 €). Das Gründungsunternehmen muss zur Finanzierung der Förderphase II eigene Mittel in Form von Eigenkapital der Gründerinnen und Gründer sowie ggf. Beteiligungskapital im Verhältnis von 1:3 zur Höhe des Gründungszuschusses nachweisen. Die Förderphase II soll grundsätzlich einen Zeitraum von 18 Monaten nicht überschreiten.

Die ausführlichen Informationen zur Förderung mit dem EXIST-Forschungstransfer kannst du in den Richtlinien nachlesen. Für Rückfragen steht dir das Beraterteam von KIT-Innovationsmanagement gerne zur Verfügung.

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