„Heißer Stuhl“ mit Dr. Friedrich Georg Hoepfner im CIE

Zweimal im Jahr veranstaltet das Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE) den „Heißen Stuhl“ mit Herrn Dr. Friedrich Georg Hoepfner. Drei Teams dürfen an diesem Nachmittag vor dem mehrfachen Gründer pitchen und bekommen im Anschluss an den Pitch 30 Minuten schonungslos ehrliches Feedback zu Präsentation, Idee und Geschäftsmodell.

Am 25. Januar hatten die Teams von Melody Scanner, mytourapp und TRVLMIND die Möglichkeit, aus dem umfangreichen Erfahrungsschatz von Herrn Dr. Hoepfner zu schöpfen. Der Business Angel und Gründer von mittlerweile fast 100 Start-ups begrüßte die Runde und stellte zunächst sich selbst vor. Schon im Alter von 22 Jahren hatte er sein erstes Geschäftsmodell entwickelt. Dreimal musste er dieses jedoch verändern und an die Kunden und den Markt anpassen, bis er damit Erfolg hatte. Dieses so genannte Pivoting ist für die Gründer meist schmerzhaft, stellt aber häufig den Schlüssel zum Erfolg dar, so Dr. Hoepfner.

Dr. Friedrich Georg Hoepfner (rechts) am Center for Interdisciplinary Entrepreneurship

Dr. Friedrich Georg Hoepfner (rechts) am Center for Interdisciplinary Entrepreneurship

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KIT Venture Fest 2016 – Der Innovationstag am KIT

KIT Venture Fest 2016

Geistesblitze entfachen, neue Konzepte kennenlernen und eigene Ideen weiter anfeuern – mit dem KIT Venture Fest bietet das KIT zum dritten Mal Raum für alle, die Interesse an Innovation haben. Studierende, Wissenschaftler, Unternehmer, Investoren und kreative Köpfe kommen unter dem Motto „Innovativ für Wirtschaft und Gesellschaft“ im Audimax des KIT zusammen, um sich über zündende Ideen auszutauschen und sich inspirieren zu lassen.

Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Neben Themen rund ums Gründen werden in diesem Jahr erstmals auch Programmpunkte aus dem Bereich Technologietransfer zu finden sein. Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung durch Professor Dr. Thomas Hirth, der am 1. Januar 2016 das Amt des Vizepräsidenten für Innovation und Internationales am KIT übernommen hat. Der Vormittag des Venture Fests steht ganz im Zeichen des Wissenserwerbs: eine bunte Mischung aus Workshops und Seminaren, in denen Vertreter der unterschiedlichen Zielgruppen ihre Erfahrungen teilen. Dabei geht es unter anderem um den Schutz geistigen Eigentums, die Ausarbeitung von Geschäftsideen und den Umgang mit dem Scheitern.

Das Venture Fest stellt für Studierende und Wissenschaftler auch die Möglichkeit dar, ihre erfolgreichen Innovationsprojekte einem breiten Publikum zu präsentieren. Ein Highlight am Nachmittag ist der Pitch um den KIT-Innovations- und Gründerpreis. KIT-Teams mit zukunftsweisenden Projekten erhalten hier die Chance, ihre Ideen namhaften Unternehmern und Investoren vorzustellen. Nach einem abwechslungsreichen Tagesprogramm kommen alle Teilnehmer des Venture Fests beim Abendprogramm für den Vortrag des Keynote Speakers und eine Diskussion zusammen, bei der Experten aus Wirtschaft und Industrie und Vertretern des KIT auf der Bühne stehen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das nächste KIT Venture Fest am 29. Juni 2016 zu besuchen. Die Anmeldung ist ab Mai über die Webseite des Venture Fests möglich.

KIT-Accelerator upCAT erfolgreich in die nächste Runde gestartet

Für fünf Teams des KIT dreht sich gerade alles um das Vorantreiben ihres Gründungsvorhabens. Sie nehmen am upCAT#4 teil, einem 12-wöchigen Intensivprogramm für Start-ups und Spin-offs, bei dem angehende Gründerteams an der Beschleunigung ihres Markteintritts arbeiten. Geleitet wird der vierte KIT-Accelerator von Dr. Gerda Frank und Petra Nitschke vom Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE).

Zusammen mit internen und externen Referenten vermitteln sie gründungsrelevantes Wissen und unterschiedlichste Methoden, die in den anschließenden Practice- und Mentoring-Sessions direkt angewendet werden können. Zusätzliche Tipps erhalten die Teams von Experten aus Industrie und Wirtschaft, sogenannten Mentoren. Vom 07. – 11. Dezember 2015 fand die Kick-off Week statt, der Startschuss des Programms. Eine Woche lang erhielten die Teams Input, um ihre Geschäftsideen zu konkretisieren. Wir haben die Teams zum Beginn des Programms getroffen.

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„Walk of Flame“ – Architekturstudierende entwickeln Umsetzungsideen

Das KIT blickt inzwischen auf eine beachtliche Zahl an engagierten und kreativen Gründer/innen zurück. Studierende, KIT-Beschäftigte und Absolventen fassen immer öfter den Entschluss, einen unternehmerischen Weg in die Selbstständigkeit anzutreten. Mit der 2013 gestarteten Förderung durch das Programm „EXIST-Gründungskultur“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) stieg die Anzahl der Gründungsprojekte noch einmal deutlich – so gingen 2014 beispielsweise 33 Gründungen aus dem KIT hervor.

WalkOfFlame_176x200In Lauf der Konzeptions- und Ideenphase zum Projekt KIT-Gründerschmiede bestand bereits der Wunsch, die Gründerteams zu würdigen und Gründungsaktivitäten auf dem Campus präsenter zu machen. Daraus entstand die Idee eines „Walk of Flame“ – eine sichtbare Installation aller Gründungsprojekte und gegründeter Unternehmen, ähnlich wie der amerikanische Walk of Fame zur Ehrung von bedeutenden Persönlichkeiten in Film und Fernsehen. Mit dem Walk of Flame sollen motivierte, mutige Gründer/innen geehrt werden, die für ihre Ideen brennen und engagiert am Erfolg ihres Unternehmens arbeiten. Die ständige Präsenz auf dem Campus trägt darüber hinaus zur Stärkung der KIT-Gründungskultur bei, indem Gründen als gleichberechtigte Option für die eigene Lebensplanung begriffen werden kann.

Um sich diesem Teilprojekt anzunähern, wurde ein Ideenwettbewerb in Kooperation mit dem KIT-Institut Entwerfen und Bautechnik, Fachgebiet Building Lifecycle Management (BML), ins Leben gerufen. Im Lauf des Sommersemesters erarbeiteten die Studierenden im Rahmen eines Stegreifs, also einer unbetreuten Projektarbeit, Konzepte für den „Walk of Flame“. Die Architekturstudierenden hatten knapp einen Monat Zeit, um Ideen für ein öffentliches, dauerhaftes, wertiges und vor allem erweiterbares Denkmal zu kreieren. Vier ganz unterschiedliche Ansätze wurden schließlich am 20.05.2015 präsentiert, aus denen das Team der KIT-Gründerschmiede nun die beste Idee ausgewählt. Neben Kreativität, Sichtbarkeit und Umsetzbarkeit entscheidet auch der geschätzte Kostenaufwand für die Realisierung über den Gewinn beim Ideenwettbewerb. Alle eingereichten Ideen werden in der Gründergalerie beim KIT Venture Fest am 30. Juni im Audimax ausgestellt und der Gewinner des Ideenwettbewerbs gekürt.