KIT-Hightech-Inkubator – Raum zum Wachsen für otego

Trotz innovativer Geschäftsidee ist der Weg in die Selbstständigkeit nicht immer einfach. In der Anfangsphase einer Gründung geht es dabei in erster Linie um die Frage nach der Finanzierung sowie die Suche nach passenden Räumlichkeiten zur Umsetzung dieser Idee. Doch die Mietpreise für Büro- und Laborräume gestalten sich auf dem freien Markt oft zu einer kostspieligen Angelegenheit, die für junge Unternehmen nur schwer zu stemmen ist.

Die Neuen im Hightech-Inkubator: André Gall, Frederick Lessmann, Matthias Hecht und Silas Aslan von oteo

Die Neuen im Hightech-Inkubator: André Gall, Frederick Lessmann, Matthias Hecht und Silas Aslan von otego

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Innovation – Fluch oder Segen!?

Die Krise ist kaum vorbei und schon ruft das ganze Land nach Innovationen. In Zeiten der florierenden Informationstechnik, des Energiewandels und der Frage nach unserer zukünftigen Mobilität können wir mit Sicherheit nicht darauf verzichten. Nur sind Innovationen wirklich das Allheilmittel unserer Probleme und sollte man auf Biegen und Brechen innovativ sein, um Erfolg zu ernten? Weiterlesen

CYNORA zurück bei den “Falling Walls” – Diesmal als Jurymitglied

Seit 2009 versammeln sich einmal jährlich internationale Spitzforscher bei auf der Falling Walls Conferenz in Berlin, die traditionell am Jahrestag des Falls der Berliner Mauer am 9. November stattfindet. Im Mittelpunkt der Falling Walls Conference stehen wissenschaftliche Durchbrüche und Technologien, die das Potenzial haben, die Welt zu verändern – Forscher tauschen sich über wissenschaftliche Entwicklungen und Erfolge in den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften aus.

Wissenschaftliche Gründungen, die mit ihren Innovationen ebenfalls Mauern einreißen können, erhalten im Rahmen des Forums „Falling Walls Venture“ eine Bühne. Mithilfe einer Nominierung von verschiedenen Stiftungen und akademischen Einrichtungen aus der ganzen Welt gelangen die Gründungen zu Falling Walls. Über 20 wissenschaftliche Gründungen dürfen jährlich ihre Entwicklungen und Geschäftskonzepte einer hochkarätigen Jury präsentieren. Die drei bahnbrechendsten Geschäftsmodelle treten im Finale gegeneinander an. Der krönende Abschluss ist die Preisverleihung zum „Falling Walls Science Start-up of the Year“, bei der die Finalisten ihr Projekt nochmals dem gesamten Konferenzpublikum vorstellen.

Die aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervorgegangene Ausgründung CYNORA GmbH konnte sich im November 2013 gegen 20 internationale Hightech-Unternehmen durchsetzen und erhielt die Auszeichnung als „Falling Walls Science Start-up des Jahres 2013“. Das Unternehmen war zu diesem Zeitpunkt noch ansässig im Hightech-Inkubator am Campus Nord des KIT und wurde in Folge vom KIT für Falling Walls Venture nominiert.

Die CYNORA GmbH arbeitet an der Forschung und Entwicklung kostengünstiger organischer Halbleitermaterialien für organische Leuchtdioden (OLEDs) und organische Solarzellen (OPV). Bereits heute bestehen die Monitore vieler Smartphones und die einiger Flachbildfernseher im obersten Preissegment aus OLEDs. Als Gewinner des Wettbewerbs stellte Dr. Tobias Grab, CEO der CYNORA GmbH, sein Start-up bei der Falling Walls Conference 2013 dem Publikum mit Spitzenvertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vor. Er holte die begehrte Auszeichnung nach Karlsruhe.

Rückblick: Dr. Tobias Grab präsentierte das Geschäftsmodell der CYNORA GmbH auf der Falling Walls Conference 2013 und erhielt die Auszeichnung „Falling Walls Science Start-up des Jahres 2013“  © Falling Walls  Foundation

Rückblick: Dr. Tobias Grab präsentierte das Geschäftsmodell der CYNORA GmbH auf der Falling Walls Conference 2013 und erhielt die Auszeichnung „Falling Walls Science Start-up des Jahres 2013“ © Falling Walls Foundation

Die diesjährige Veranstaltung erlebte Dr. Grab nun aus der umgekehrten Perspektive: Nach dem Erfolg im Vorjahr wurde er in die Jury der Falling Walls Venture 2014 einberufen. Als Mitglied der Jury bewertete er die Geschäftsmodelle der Nominierten unter anderem nach Innovationskraft und wirtschaftlichem Potenzial und begleitete den Entscheidungsprozess aktiv mit. Im Rahmen der Falling Walls Conference 2014 stellten sich am 9.11.2014 die drei Finalisten der Jury und den Konferenzgästen und präsentierten ihr Geschäftsmodell.

Mehr als 25 wissenschaftliche Gründungen wurden für die Falling Walls Venture 2014 nominiert. Als beste Gründung und „Falling Walls Science Start-up of the Year 2014“ ging EyeTechCare hervor. Das Unternehmen überzeugte mit einer innovativen Behandlungsmethode mit einem nicht-invasiven Ultraschallgerät gegen grünen Star.

„From Invention to Innovation“ – Weiterbildung zur Technologieverwertung

WaTT_260x200Zwei Mal im Jahr bietet die Gründerschmiede in Kooperation mit dem Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) die Weiterbildungsveranstaltung „From Invention to Innovation“ an. Die halbtätige Veranstaltung richtet sich an alle KIT-Beschäftigten und vermittelt den Teilnehmer/innen, wie sie ihre Erfindungen als geistiges Eigentum (Intellectual Property, IP) schützen und gleichzeitig davon profitieren können. Dabei lernen sie das Handwerkszeug rund um den Technologietransfer kennen und bekommen einen Einblick in den Ablauf der Innovationsverwertung am KIT.

Am 07. Oktober fanden sich insgesamt 15 Teilnehmer/innen zusammen, um an der Veranstaltungsreihe teilzunehmen. Vier Themenfelder wurden in dem vierstündigen Seminar behandelt:

  1. Patentverwertung
  2. Marktbetrachtung und Verwertungsstrategie
  3. Vertragsmodelle und -gestaltung – Vorsicht Falle!
  4. Hightech-Gründungen aus der Wissenschaft.

Das KIT war hierbei in vielerlei Hinsicht vertreten; angefangen vom Doktoranden über den KIT-Wissenschaftler bis hin zum Professor. Die rege Teilnahme am Seminar zeigt, dass das Thema „Innovation und ihre Verwertung“ nicht nur unter Studierenden und Wissenschaftlern ein wichtiges Thema ist, sondern auch bei den Professoren Anklang findet. Bei der Behandlung der verschiedenen Themenfelder fiel auf, dass das Thema Patentrecht besonders viele Fragen aufwirft.  Zur Veranschaulichung wurden komplizierte Sachverhalte aus dem Alltag geschildert. Hier waren die IP- Referenten des KIT-Innovationsmanagements besonders gefragt. Sie standen den Teilnehmern bei kniffligen Fragen zur Seite. Im Seminar wurde das Bewusstsein für Patente und dessen Bedeutung in der Wissenschaft, insbesondere in der Technologieverwertung, bei allen Teilnehmern geschärft.

Der nächste Kurs „From Invention to Innovation“ findet am 16. März 2015 statt. Eingeladen sind alle wissenschaftlichen Beschäftigten und Führungskräfte des KIT, die die Grundlagen einer erfolgreichen Patentverwertung kennenlernen möchten. Die Anmeldung ist bereits möglich und erfolgt über die FTU. Weitere Informationen findet ihr auch bei der Gründerschmiede.