Energie in der Zukunft und Entrepreneurship – EIT Digital Summer School

Unter dem Titel „Smart Energy Systems & Entrepreneurship“ fand vom 27. Juli bis 7. August 2015 die internationale Summer School des EIT Digital in Kooperation mit dem KIT-Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (EnTechnon) statt. Ziel der School war es, Innovationen im Energiesektor zu fördern. Rund 40 Teilnehmer/innen aus der ganzen Welt nahmen an der zweiwöchigen School in Karlsruhe teil.

In Expertenvorträgen und Workshops beschäftigten sich Masterstudierende, Wissenschaftler/innen und junge Berufstätige mit den Energiesystemen der Zukunft und potenziellen Geschäftsideen in diesem Segment, beispielsweise neuartige Energiesysteme, E-Mobilität oder Speichersysteme. Ein Highlight der School war die Exkursion zu juwi nach Wörrstadt. Neben einer Führung auf dem Firmengelände und der Besichtigung der Windanlagen stand Matthias Willenbacher, Mitgründer von juwi, den Teilnehmern im Gründertalk Rede und Antwort.

 

Der Fokus der ersten Schoolwoche lag auf energierelevanten Themen, in der zweiten Woche entstanden in diversen Workshops potenzielle Geschäftsideen, die angeleitet durch Mentoren, in kleinen Gruppen entwickelt wurden. Zum Abschluss der School präsentierten alle Teams ihre entwickelten Geschäftsideen beim siebenminütigen Pitch vor einer Fachjury. Nach längerer Beratung kürte die Jury das Team von ‚Multi-Family Homes Flexibility Monetization‘ zum Sieger. Auch die Teilnehmer durften untereinander ein Ranking durchführen, bei dem das Team von ‚Power Check Plug‘ die meisten Stimmen sammeln konnte. Der Final Pitch ging mit zufriedenen Teams und begeisterten Jurymitgliedern zu Ende.

 

Rückblickend ziehen die Teilnehmer ein sehr positives Fazit. Anca Solacolu von der KTH Stockholm erklärt: „Nach meinem Bachelorstudium dachte ich, dass ich nie in der Lage wäre, eine Firma aufzubauen – weil mir die unternehmerischen Fähigkeiten fehlten. Mein Masterstudium bei KIC Inno Energy und die School haben mir sehr geholfen, diese Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“ Sie schätzte den kulturellen und informationstechnischen Austausch während der School und konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. Auch Simon Salis von der University of Brighton blickt positiv auf die School zurück und äußert sich eindeutig auf die Frage, ob er dieses Programm weiterempfehlen würde: „Nur zwei Wörter: Ja, 100-prozentig!“

Mentoring-Programm enpact: Start-ups im internationalen Austausch

Für junge Unternehmer gehört die Vernetzung in der regionalen Gründerszene zu den wichtigen Schritten in der Anfangsphase. Durch unabhängiges Feedback aus dem Netzwerk können angehende Gründer ihr Geschäftskonzept bzw. Unternehmen stetig weiterentwickeln. Mit dem internationalen Mentoring-Programm enpact haben Gründer nun die Chance, sich über das regionale Netzwerk hinaus mit der internationalen Gründerszene zu vernetzen. Teilnehmer aus sieben Ländern haben die Möglichkeit, am Mentoring teilzunehmen. Das Programm wird vom gleichnamigen, gemeinnützigen Verein enpact in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt angeboten.

Der Call for Applications des Mentoring-Programms richtet sich an alle Start-ups und Spin-offs, die ihr Unternehmen voranbringen und Gründer aus anderen Ländern kennenlernen möchten. enpact besteht seit 2013 und bietet Mentoring-Programme für Gründungen aus Europa und der MENA-Region (Nahost und Nordafrika). Zum Programm von enpact gehören individuelles Coaching durch ausgewählte Mentoren sowie der intensive Austausch zwischen Teilnehmern aus anderen Nationen und Fachbereichen.

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