Mit dem Smartphone Insektenstiche heilen

Kamedi GmbH_ TeamfotoDer Stichheiler heat_it des Spin-offs Kamedi GmbH des KIT baut mithilfe des Smartphones durch konzentrierte Wärme Insektentoxine ab.

Ob Mücke, Wespe oder Bremse: Sommerzeit = Stechmückenzeit. Daran lässt sich auch kaum etwas ändern. Aber gegen das Jucken und die Schwellung der Stiche lässt sich etwas tun. Dafür sorgt das vierköpfige Gründerteam der Kamedi GmbH, die sich beim Maschinenbaustudium am KIT und in den USA kennengelernt haben.

Mit ihrem Stichheiler „heat_it“ hat das Team am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) eine handliche mobile Vorrichtung entwickelt, die sich an nahezu jedes Smartphone anschließen lässt und Stiche in Sekunden heilt. Aber nicht nur lästigen Stichen wird damit der Garaus gemacht, auch beim Verlauf von Herpesausbrüchen ist eine Linderung möglich. Der Wirkmechanismus dahinter: Hyperthermie. Dabei wird die betroffene Hautpartie für wenige Sekunden aufgeheizt, das tierische Gift zersetzt, die Histaminausschüttung verringert und in der Folge Beschwerden von tierischen Stichen und Herpes gelindert. Da je nach Tier, Hautpartie und Infekt eine unterschiedliche Temperatur (50 bis 60 Grad Celsius) und Behandlungsdauer (3 bis 15 Sekunden) für eine Heilung erforderlich ist, lässt sich der Körperbereich, z.B. Fuß oder Gesicht, und Art des Stiches über eine App einstellen. In der Praxis sieht es dann wie folgt aus: Zunächst wird der heat_it als Add-on in den Ladeanschluss des Smartphones gesteckt. Energieversorgung und Steuerung erfolgen über das Smartphone. Dieses erkennt den heat_it und die App öffnet sich. Im Hauptmenü wird die Ursache und Hautdicke der betroffenen Stelle ausgewählt. Der Stichheiler wird an die betroffene Hautstelle gedrückt und man wird optisch, akustisch und haptisch (Vibration) angeleitet.

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HMI 2019

Innovation live erleben: Das KIT zeigt im Rahmen der Hannover Messe Industrie vom 01. – 05.04.2019 verschiedene Gründungsprojekte aus dem KIT.

Im Netzwerkpark „Young Tech Enterprises” in Halle 13 , Stand E21 stellen sich folgende Gründungsprojekte vor: heat_it, HQS Quantum Simulations, thingsTHINKING, axxelera, Selfbits, promonode und SIMUTENCE.

Hier weitere Infos zu den ausstellenden Teams:

Montag, 01. April 2019:

HQS Quantum Simulations


HQS entwickelt Quantenalgorithmen zur Voraussage von Moleküleigenschaften für die Chemie- und Pharmaindustrie. Die HQS Software kann sowohl auf herkömmlichen Computern als auch auf existierenden und zukünftigen Quantencomputern eingesetzt werden. Damit können bereits heute Entwicklungsprozesse unserer Kunden signifikant beschleunigt und das Verständnis von chemischen und physikalischen Zusammenhänge erhöht werden. Dies erlaubt eine schnellere Realisierung neuer Prozesse und Produkte. Quantencomputer werden die Forschung und Entwicklung von Materialien und Medikamenten fundamental verändern. HQS ermöglicht seinen Kunden von den Chancen zu profitieren und die Risiken der Veränderungen durch individuelle Simulationslösungen, die sich leicht auf die kommende Quantenhardware umstellen lassen zu minimieren .

Selfbits


Selfbits ist ein Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das digitale Lösungen im Bereich Industrie 4.0 und IIoT für mittelständische Industrieunternehmen entwickelt. Mit unserer Cloud Software, der Selfbits Manufacturing Suite, kann die gesamte Produktion vom Wareneingang über die Fertigung bis zum Warenausgang lückenlos überwacht und analysiert werden. Ineffiziente Prozesse werden sichtbar und eröffnen Einsparpotenzial durch besseren Ressourceneinsatz.

Betriebsdaten wie Rüstzeiten, Produktionsmengen oder Maschinenstillstände können von Maschinenbedienern über Smartphones oder stationäre Tablets an Maschinen in Echtzeit erfasst werden, wenn z.B. ältere Maschinen keine Schnittstellen anbieten. Je nach Maschinenpark ist es natürlich möglich, Maschinendaten über Einplatinencomputer, Schnittstellen oder Sensoren direkt zu erfassen. Die Nachverfolgung von Material wird mit Barcodes auf Warenbegleitscheinen ermöglicht. Diese Scheine werden über die App bei Bedarf direkt auf Druckern in der Fertigung gedruckt. Die Warenbegleitscheine können an nachgelagerten Fertigungsschritten über Tablets mit einem gekoppelten Handscanner gescannt werden. Dies ermöglicht die Erfassung von Durchlauf- und Zykluszeiten. Durch die Buchung von Teilen auf (Zwischen-)Lagerplätze herrscht jederzeit Klarheit über den Aufenthaltsort und den Zustand der Halbfabrikate.

Alle Daten werden zentral in einer Datenbank erfasst und können sowohl mobil als auch am Desktop über die Webanwendung abgerufen und analysiert werden. Dadurch stehen der Betriebsleitung und der Geschäftsführung jederzeit eine Echtzeitübersicht über den Zustand der in Produktion befindlichen Fertigungsaufträge zur Verfügung. Die Daten werden historisiert und können außerdem zur optimierten Produktionsplanung und -steuerung verwendet werden.
Im Ergebnis bringt die Selfbits Manufacturing Suite Transparenz und Nachverfolgbarkeit in den Produktionsprozess. Sie ermöglicht dadurch Produktivitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen.

Dienstag, 02. April 2019:

SIMUTENCE


Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien benötigen Faserverbundwerkstoffe in der strukturellen Auslegung neben den Materialkennwerten selbst auch Informationen über die Mikrostruktur, da diese maßgeblich für die effektiven mechanischen Eigenschaften verantwortlich ist. Hierbei haben die Fasern mit ihren lokalen Ausrichtungen und Volumenanteilen den größten Einfluss. Da diese Eigenschaften maßgeblich durch den Herstellungsprozess beeinflusst werden, ist die Vorhersage dieser Fertigungseffekte eine elementare Voraussetzung für die robuste strukturelle Auslegung von Faserverbundwerkstoffen.
SIMUTENCE bietet im Vergleich zum kommerziell verfügbaren Stand der Technik deutlich verbesserte Simulationsansätze für die industriell relevanten Herstellungsprozesse, in Kombination mit einer virtuellen Prozesskette, an. Dies ermöglicht die rein virtuelle Vorhersage relevanter Fertigungseffekten, welche auf Basis der virtuellen Prozesskette in der strukturellen Auslegung berücksichtigt werden können. Auf diese Weise kann die Herstellbarkeit schon in frühen Entwicklungsstadien abgesichert, als auch die Vorhersagegüte struktureller Auslegungen deutlich gesteigert werden. SIMUTENCE bietet die virtuelle Prozesskette in Form von Ingenieursdienstleistungen und Zusatzmodulen für kommerziell verfügbare Simulationssoftware an. Darüber hinaus werden die Simulationsmethoden in Kooperation mit dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sukzessive hinsichtlich neuartiger Prozesse weiterentwickelt.

thingsTHINKING


Unsere Software verfügt über Sprachverständnis und ist so in der Lage, Dokumente auf Bedeutungsebene zu vergleichen, anstelle bei einem Wortvergleich stehen zu bleiben. Der Mehrwert ist dort am größten, wo Mitarbeiter Informationen manuell aus unstrukturierten Daten heraus ziehen müssen – das kann die Software deutlich schneller und zuverlässiger. Sie leistet damit wertvolle Zuarbeit und präsentiert als Ergebnis eine Entscheidungsgrundlage für die Mitarbeiter, die ihre Aufgaben gemeinsam mit der KI bewältigen. Im Ergebnis können sie sich auf höherwertige und strategische Aufgaben konzentrieren.
Unser innovativer Ansatz fußt auf vielen Jahren Forschungsarbeit am Karlsruher Institut für Technologie – der Markteintritt erfolgte im Februar 2017. Zu unseren Kunden zählen wir Firmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen, wie z. B. Maschinenbauunternehmen, Automobilhersteller und Ihre Zulieferer, Versicherungen, Steuerabteilungen oder auch Rechtsabteilungen.

Mittwoch, 03. April 2019:

SIMUTENCE


Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien benötigen Faserverbundwerkstoffe in der strukturellen Auslegung neben den Materialkennwerten selbst auch Informationen über die Mikrostruktur, da diese maßgeblich für die effektiven mechanischen Eigenschaften verantwortlich ist. Hierbei haben die Fasern mit ihren lokalen Ausrichtungen und Volumenanteilen den größten Einfluss. Da diese Eigenschaften maßgeblich durch den Herstellungsprozess beeinflusst werden, ist die Vorhersage dieser Fertigungseffekte eine elementare Voraussetzung für die robuste strukturelle Auslegung von Faserverbundwerkstoffen.
SIMUTENCE bietet im Vergleich zum kommerziell verfügbaren Stand der Technik deutlich verbesserte Simulationsansätze für die industriell relevanten Herstellungsprozesse, in Kombination mit einer virtuellen Prozesskette, an. Dies ermöglicht die rein virtuelle Vorhersage relevanter Fertigungseffekten, welche auf Basis der virtuellen Prozesskette in der strukturellen Auslegung berücksichtigt werden können. Auf diese Weise kann die Herstellbarkeit schon in frühen Entwicklungsstadien abgesicher, als auch die Vorhersagegüte struktureller Auslegungen deutlich gesteigert werden. SIMUTENCE bietet die virtuelle Prozesskette in Form von Ingenieursdienstleistungen und Zusatzmodulen für kommerziell verfügbare Simulationssoftware an. Darüber hinaus werden die Simulationsmethoden in Kooperation mit dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sukzessive hinsichtlich neuartiger Prozesse weiterentwickelt.

axxelera


Pharmaforschung wird immer teurer und langwieriger: Aktuell dauert es durchschnittlich 10 Jahre und kostet $2,6 Mrd., ein neues Medikament auf den Markt zu bringen. Die Situation wird dadurch verschärft, dass nur 10 % der Wirkstoffkandidaten, die die klinischen Phasen erreichen, später als Medikament zugelassen werden. Die aktuell verfügbaren Screening-Technologien sind nicht mehr zeitgemäß. Mit dem Trend zu Biological Drugs sind neue Forschungswerkzeuge vonnöten, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.
Wir bieten 200 000 individuelle Peptide auf einem Chip an, die auf einem festen Träger immobilisiert sind. Dieses Peptidarray wird mit einem Analyten inkubiert, um die Bindungseigenschaften und die Funktionalität von Protein-Protein-Wechselwirkungen zu untersuchen. Durch die Verwendung dieser Arrays können unsere Kunden viele bislang unbekannte Wirkstoffkandidaten finden. Pro Entwicklung werden damit drei Wochen und $60 Mio. gespart.

Donnerstag, 04. April 2019:

promonode


Ihr Online-Auftritt ist maßgebend für Ihren Geschäftserfolg.Nutzen Sie unsere hochmoderne intelligente Software und Services, um wertvolle Einblicke über Ihre Online-Reputation zu erhalten.
Lassen Sie unsere smarte PromoNode für Sie ein wenig nachdenken, was Ihnen hilft, Ihre Marken- und Marketingaktivitäten effektiver zu steuern und auszurichten.

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heat_it


Die Behandlung von Insektenstichen mittels konzentrierter Wärme (lokale Hyperthermie) ist ein wissenschaftlich belegtes und altbekanntes Wirkprinzip. Hierbei wird die betroffene Hautpartie für einige Sekunden erwärmt, was zu einer sofortigen Linderung von Juckreiz, Schmerz und Schwellung führt. Auf dem Markt erhältliche Produkte, die dieses Prinzip nutzen sind groß und unhandlich. Folglich hat man sie genau dann nicht zur Hand, wenn man sie braucht. Außerdem bieten die verfügbaren Produkte nur sehr begrenzte Anpassungsmöglichkeiten der Behandlung, obwohl Schmerzempfindlichkeit (Kinder, Erwachsene), Körperstelle (Fußsohle, Gesicht) und Ursache (Mücke, Wespe, Bremse etc.) einen Einfluss auf die optimalen Behandlungseinstellungen haben.

Unsere Lösung, der heat_it, soll dieses bewährte Wirkprinzip mit einem Gerät vereinen, welches jeder heutzutage dabei hat – dem Smartphone. Der heat_it wird in den Ladeanschluss des Smartphones gesteckt und über eine App gesteuert. Dort kann der vermutete Übeltäter und die betroffene Körperstelle ausgewählt werden. Anschließend wird der heat_it für wenige Sekunden auf den Stich gedrückt und es kommt zur sofortigen Linderung von Juckreiz, Schmerz und Schwellung. Der heat_it ist so klein wie ein Stück Würfelzucker und verbraucht während einer Anwendung weniger Energie als das Anschauen eines 20-sekündigen Videos.

Freitag: 05. April 2019:

heat_it


Die Behandlung von Insektenstichen mittels konzentrierter Wärme (lokale Hyperthermie) ist ein wissenschaftlich belegtes und altbekanntes Wirkprinzip. Hierbei wird die betroffene Hautpartie für einige Sekunden erwärmt, was zu einer sofortigen Linderung von Juckreiz, Schmerz und Schwellung führt. Auf dem Markt erhältliche Produkte, die dieses Prinzip nutzen sind groß und unhandlich. Folglich hat man sie genau dann nicht zur Hand, wenn man sie braucht. Außerdem bieten die verfügbaren Produkte nur sehr begrenzte Anpassungsmöglichkeiten der Behandlung, obwohl Schmerzempfindlichkeit (Kinder, Erwachsene), Körperstelle (Fußsohle, Gesicht) und Ursache (Mücke, Wespe, Bremse etc.) einen Einfluss auf die optimalen Behandlungseinstellungen haben.

Unsere Lösung, der heat_it, soll dieses bewährte Wirkprinzip mit einem Gerät vereinen, welches jeder heutzutage dabei hat – dem Smartphone. Der heat_it wird in den Ladeanschluss des Smartphones gesteckt und über eine App gesteuert. Dort kann der vermutete Übeltäter und die betroffene Körperstelle ausgewählt werden. Anschließend wird der heat_it für wenige Sekunden auf den Stich gedrückt und es kommt zur sofortigen Linderung von Juckreiz, Schmerz und Schwellung. Der heat_it ist so klein wie ein Stück Würfelzucker und verbraucht während einer Anwendung weniger Energie als das Anschauen eines 20-sekündigen Videos.

Selfbits


Selfbits ist ein Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das digitale Lösungen im Bereich Industrie 4.0 und IIoT für mittelständische Industrieunternehmen entwickelt. Mit unserer Cloud Software, der Selfbits Manufacturing Suite, kann die gesamte Produktion vom Wareneingang über die Fertigung bis zum Warenausgang lückenlos überwacht und analysiert werden. Ineffiziente Prozesse werden sichtbar und eröffnen Einsparpotenzial durch besseren Ressourceneinsatz.

Betriebsdaten wie Rüstzeiten, Produktionsmengen oder Maschinenstillstände können von Maschinenbedienern über Smartphones oder stationäre Tablets an Maschinen in Echtzeit erfasst werden, wenn z.B. ältere Maschinen keine Schnittstellen anbieten. Je nach Maschinenpark ist es natürlich möglich, Maschinendaten über Einplatinencomputer, Schnittstellen oder Sensoren direkt zu erfassen.
Die Nachverfolgung von Material wird mit Barcodes auf Warenbegleitscheinen ermöglicht. Diese Scheine werden über die App bei Bedarf direkt auf Druckern in der Fertigung gedruckt. Die Warenbegleitscheine können an nachgelagerten Fertigungsschritten über Tablets mit einem gekoppelten Handscanner gescannt werden. Dies ermöglicht die Erfassung von Durchlauf- und Zykluszeiten. Durch die Buchung von Teilen auf (Zwischen-)Lagerplätze herrscht jederzeit Klarheit über den Aufenthaltsort und den Zustand der Halbfabrikate.

Alle Daten werden zentral in einer Datenbank erfasst und können sowohl mobil als auch am Desktop über die Webanwendung abgerufen und analysiert werden. Dadurch stehen der Betriebsleitung und der Geschäftsführung jederzeit eine Echtzeitübersicht über den Zustand der in Produktion befindlichen Fertigungsaufträge zur Verfügung. Die Daten werden historisiert und können außerdem zur optimierten Produktionsplanung und -steuerung verwendet werden.
Im Ergebnis bringt die Selfbits Manufacturing Suite Transparenz und Nachverfolgbarkeit in den Produktionsprozess. Sie ermöglicht dadurch Produktivitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen.

Gründer des Monats Februar: First Momentum Ventures

First Momentum Ventures LogoUnsere Gründer des Monats Februar sind First Momentum Ventures (FMV), eine Ausgründung aus dem KIT. FMV ist der erste studentische Venture Kapital Fonds, der speziell Gründern aus dem universitären Umfeld bereits in einer sehr frühen Phase finanzielle Unterstützung bietet. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Copyright: First-Momentum-Ventures

FMV_Teamfoto-ohne Logo_2 Weiterlesen

Gründer des Monats November: thingsTHINKING

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Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz! Das gilt für das Gründerteam von thingsTHINKING, einer Ausgründung des KIT und unsere Gründer des Monats November. Sven J. Körner und seine Kollegen entwickeln Software-Lösungen, die es Computern ermöglichen menschliche Sprache zu verstehen. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

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INERATEC gewinnt Deutschen Gründerpreis 2018

Deutscher Gruenderpreis 2018Auch wenn es schon ein paar Tage her ist, die KIT-Gründerschmiede freut sich noch immer: Am 11. September 2018 wurde das KIT-Spin-off INERATEC beim diesjährigen Deutschen Gründerpreis als bestes Start-up in Berlin ausgezeichnet. Das junge Unternehmen entwickelt chemische Kompaktanlagen zur dezentralen Umwandlung von Treibhausgasen in Chemikalien und synthetische Kraftstoffe. Synthetische Kraftstoffe aus erneuerbaren Energiequellen preiswert herzustellen ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Zur Herstellung von synthetischem Benzin, Kerosin, Diesel oder Erdgas sind aktuell riesige Anlagen nötig. INERATEC baut chemische Reaktoren, die so kompakt sind, dass die fertig montierte Anlage in einen Schiffscontainer passt und überall eingesetzt werden kann. Herzlichen Glückwunsch!

Copyright: Deutscher Gründerpreis 2018, Franziska Krug

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