Superhirn der Zukunft

HQS Quantum Simulations entwickelt Ideen, um Quantencomputer für den Einsatz in der Medizin- oder Energieforschung markttauglich zu machen.

HQS_Team

Das Team von HQS: Dr. Michael Marthaler, Dr. Jan Reiner, Dr. Iris Schwenk und Dr. Sebastian Zanker entwickeln Software, mit der Unternehmen Quantencomputer simulieren und später nutzen können.

Quantencomputer gelten als Wundermaschinen, die auf ganz andere Weise rechnen als herkömmliche Computer. Sie sollen in Zukunft immer wichtiger werden und komplexe Aufgaben in null Komma nichts lösen. Hier kapitulieren sogar bisherige Supercomputer – gewaltige Rechenanlagen, welche ganze Räume füllen. An den komplexen Quantencomputern wird weltweit geforscht. Insbesondere Google, IBM, Intel und Microsoft sind in diesem Feld aktiv. Aber auch in Karlsruhe wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Das Spin-off HQS Quantum Simulations des KIT entwickelt Programme, die die neue Prozessor-Generation nutzen.

Weiterlesen

Gründer des Monats: n.able

n.able_UB_SSN

n.ableUnsere Gründer des Monats n.able hat einen Drucker zur besonders flexiblen Erzeugung von molekularen Mikro- und Nanostrukturen entwickelt. Der Drucker lässt sich zusätzlich um zahlreiche Features erweitern und bietet darpber hinaus druckerspezifische Consumables, sowie Consulting und Print-on-Demand an. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Weiterlesen

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten

Wissenschaftler des KIT entwickeln Prozess für den 3D-Druck von Glas.

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten ist das Ziel der Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz.

Glas so flexibel wie Kunststoff bearbeiten ist das Ziel der Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz.

Wer an Glaskunst denkt, hat oft ein Bild vor Augen: glühende Materialien, Hitze, aufwendige Glasbläserei. Immerhin ist die Herstellung von Glas eine rund 5000 Jahre alte Kulturtechnik. Auch wenn die moderne Produktion eine Hightech-Industrie ist, so hinken ihre Verarbeitungsmöglichkeiten denen anderer Materialien seit langem hinterher, vor allem den Lösungen im Bereich Kunststoff.

Drei Materialwissenschaftler des KIT wollen dies mit ihrem Anfang 2018 gegründeten Spin-off Glassomer GmbH ändern. Die drei Forscher und Gründer Dr. Dorothea Helmer, Prof. Dr. Bastian Rapp und Dr. Frederik Kotz haben am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) am KIT über mehrere Jahre eine Formtechnik für die industrielle Glasbearbeitung entwickelt, mit der sie Quarzglas so variabel bearbeiten können wie Kunststoff. „Statt Glas auf bis zu 1100 Grad Celsius zu erhitzen und dann in Form zu bringen oder Teile von Glasblöcken z.B. mittels Laserbearbeitung zu strukturieren, setzen wir an den kleinsten Glasteilchen an“, so Bastian Rapp. Bei dem Verfahren von Glassomer werden dem flüssigen Kunststoff Glaspartikel beigerührt. „Wir formen das Gemisch dann ähnlich wie einen Sandkuchen und härten es durch Erwärmung oder Belichtung zu einem Feststoff aus“, erklärt Rapp weiter. Dieser Feststoff besteht zu 60 Prozent aus Glaspartikeln und zu 40 Prozent aus Kunststoff. Die Polymere wirken dabei wie ein Kleber, der die Glaspartikel an der richtigen Stelle festhält und so die Form fixiert.

Weiterlesen

Effektiv kassieren mit intelligenten Kameras

Axel-Bohl-Preis-1Auvisus, ein Spin-off des KIT, wurde im Rahmen der Gala zur Verleihung des Frankfurter Preises der Gemeinschaftsgastronomie am 7. Oktober ausgezeichnet. Das Deutsche Institut für Gemeinschaftsgastronomie (DIG) würdigte auf großer Bühne das Nachwuchsprojekt mit dem Axel‐Bohl‐Preis 2019. Eine Experten-Jury hatte zuvor die eingereichten Arbeiten nach vier definierten Kriterien bewertet – unter anderem Präsentation, Originalität und die Bedeutung für die Praxis. Nach Meinung der Jury leistet Auvisus einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gastronomiebranche in Bezug auf Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automation. Das junge Spin-off automatisiert Kassiervorgänge mithilfe von Kamerabildverarbeitung und künstlicher Intelligenz.

Bildrechte: Thomas Fedra,  Food Service

Gründer des Monats: RoomPriceGenie

RPG_LogoWer sein Hotelzimmer über eines der großen Hotelbuchungsportale bucht, kennt das: Die Preise verändern sich fast stündlich. Ist in der Urlaubszeit die Nachfrage hoch, schnellen die Preise nach oben. Ist wenig los, kann man das Zimmer auch zum halben Preis haben. Die Rettung für kleine Hotels: Ein KIT Start-up, das bezahlbare Preisoptimierung bietet. Lernt RoomPriceGenie kennen, unsere Gründer des Monats September. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.RPG_Team

Wofür steht euer Unternehmen?
Für kleinere, oft familiengeführte Hotels wird es immer schwieriger am Markt zu bestehen, da meist Budget und Erfahrung im digitalen Umfeld fehlen. Vor allem bei den Zimmerpreisen besteht großer Nachholbedarf, wo große Hotels und Ketten schon seit Jahren auf sogenannte Revenue Manager und komplexe Software setzen, die täglich oder sogar stündlich Preise optimieren. Wer seine Preise nicht anpasst, wird in derart dynamischen Märkten meist entweder zu günstig oder zu teuer sein. RoomPriceGenie hat eine sehr einfach zu bedienende, bei Bedarf voll automatisierte Lösung entwickelt, die auch kleinen Hotels dynamische Preise ermöglicht. Im Durchschnitt bedeutet das 15% mehr Umsatz, was aufgrund hoher Fixkosten oft eine Verdopplung der Gewinnsteigerung zur Folge hat.

Weiterlesen

1 2 3 16