Impressionen NEULAND Innovationstag 2019: Gründerpitch

Gründerpitch 2019:

Bildrechte: KIT

Gründer des Monats Juli: heat_it

Team_Christof_Stefan_Lukas_Armin_reducedUnsere Gründer des Monats Juli sind heat_it. So schön der Sommer auch ist, einen entscheidenden Nachteil hat er: juckende Mücken- und schmerzende Wespenstiche. Glücklicherweise gibt es zur Symptombehandlung das wissenschaftlich nachgewiesene Prinzip der Hyperthermie – die Behandlung mittels Wärme. Verfügbare Produkte konnten die vier Gründer nicht überzeugen und so haben sie den heat_it Realität werden lassen. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

heat_it_Appscreen_box_reducedWofür steht euer Unternehmen?
Der heat_it ermöglicht dir eine sorgenfreie Zeit in der Natur, da er dich jederzeit und perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten von juckenden Mückenstichen und schmerzenden Wespenstichen befreit. Im Start-up arbeiten wir mit Hochdruck daran den heat_it als hochwertiges, ressourcenschonendes Medizinprodukt auf den Markt zu bringen. Derzeit läuft unsere Crowfunding-Kampagne auf Startnext, wo man sich den heat_it vor allen anderen sichern kann und mehr über unser Produkt & Unternehmen lernt.

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Gründer des Monats: SIMUTENCE

DruckUnsere Gründer des Monats Mai sind SIMUTENCE. Das Spin-off hilft Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe. Wir haben die drei Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Ausgründung Simutence

Wofür steht euer Unternehmen?
Im Zuge der Elektromobilität und der Reduktion von CO2-Emissionen spielt der Leichtbau eine immer größere Rolle. Faserverbundwerkstoffe, was viele auch als „Carbon“ bezeichnen, weisen ein enormes Leichtbaupotential auf. Jedoch sind zur optimalen Ausschöpfung des Leichtbaupotentials geeignete Simulations- und Optimierungsmethoden notwendig. Darüber hinaus ist der Einsatz von Faserverbundwerkstoffen aufgrund hoher Unsicherheiten in der Herstellung und im Betrieb häufig zu teuer. Außerdem sind geeignete Simulationsmethoden zur Verringerung dieser Unsicherheiten kommerziell nur sehr eingeschränkt verfügbar.
Unser Ansatz ist daher eine virtuelle Prozesskette, welche eine ganzheitliche und effiziente Produktentwicklung mit Faserverbundwerkstoffen ermöglicht. Hierfür bieten wir Add-ons für in der Industrie bereits etablierte Software an. Diese bieten wir einerseits für den direkten Einsatz beim Kunden, aber auch in Form von Ingenieursdienstleistungen an. Dabei liegt unser Schwerpunkt auf der Simulation der Herstellungsprozesse, welche bei Faserverbundwerkstoffen entscheidend für die sich einstellenden Bauteileigenschaften sind, sowie auf der Optimierung von Bauteilkonstruktionen zur optimalen Ausnutzug des Leichtbaupotentials. Kurz gesagt, wir helfen Konstrukteuren und Herstellern von Faserverbundbauteilen, Leichtbaulösungen auf Basis unserer virtuellen Prozesskette und unseres Know-hows zu entwickeln und zu optimieren.

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Gründer des Monats April: prenode

logo_prenodeUnsere Gründer des Monats April sind prenode. Bei prenode dreht sich alles um Künstliche Intelligenz (KI): Mithilfe ihrer Technologie wird die Entwicklungszeit der KI u.a. erheblich reduziert. Wir haben die beiden Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

prenode

Wofür steht euer Unternehmen?
Künstliche Intelligenz (KI) hilft Unternehmen aus rohen Daten wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Hierzu muss zunächst ein KI-Modell aufwändig auf Basis dieser Daten entwickelt werden. prenode reduziert die Entwicklungszeit der KI-Modelle drastisch, indem der sichere Austausch von KI-Modellen über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht wird. Zusätzlich werden diese Modelle mit jedem Austausch besser, sodass über die Zeit ein „Best-in-Class“ Modell für bestimmte Anwendungsfelder entsteht – und das alles, ohne vertrauliche Daten zu offenbaren oder Geschäftsgeheimnisse zu gefährden.

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Mit dem Smartphone Insektenstiche heilen

Kamedi GmbH_ TeamfotoDer Stichheiler heat_it des Spin-offs Kamedi GmbH des KIT baut mithilfe des Smartphones durch konzentrierte Wärme Insektentoxine ab.

Ob Mücke, Wespe oder Bremse: Sommerzeit = Stechmückenzeit. Daran lässt sich auch kaum etwas ändern. Aber gegen das Jucken und die Schwellung der Stiche lässt sich etwas tun. Dafür sorgt das vierköpfige Gründerteam der Kamedi GmbH, die sich beim Maschinenbaustudium am KIT und in den USA kennengelernt haben.

Mit ihrem Stichheiler „heat_it“ hat das Team am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) eine handliche mobile Vorrichtung entwickelt, die sich an nahezu jedes Smartphone anschließen lässt und Stiche in Sekunden heilt. Aber nicht nur lästigen Stichen wird damit der Garaus gemacht, auch beim Verlauf von Herpesausbrüchen ist eine Linderung möglich. Der Wirkmechanismus dahinter: Hyperthermie. Dabei wird die betroffene Hautpartie für wenige Sekunden aufgeheizt, das tierische Gift zersetzt, die Histaminausschüttung verringert und in der Folge Beschwerden von tierischen Stichen und Herpes gelindert. Da je nach Tier, Hautpartie und Infekt eine unterschiedliche Temperatur (50 bis 60 Grad Celsius) und Behandlungsdauer (3 bis 15 Sekunden) für eine Heilung erforderlich ist, lässt sich der Körperbereich, z.B. Fuß oder Gesicht, und Art des Stiches über eine App einstellen. In der Praxis sieht es dann wie folgt aus: Zunächst wird der heat_it als Add-on in den Ladeanschluss des Smartphones gesteckt. Energieversorgung und Steuerung erfolgen über das Smartphone. Dieses erkennt den heat_it und die App öffnet sich. Im Hauptmenü wird die Ursache und Hautdicke der betroffenen Stelle ausgewählt. Der Stichheiler wird an die betroffene Hautstelle gedrückt und man wird optisch, akustisch und haptisch (Vibration) angeleitet.

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