Hochautomatisierte Simulationsberechnung

Das Spin-off Renumics GmbH nutzt maschinelle Lernverfahren, um Computer Aided Engineering effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten.

Crashtests sind eine kostspielige Angelegenheit. In frühen Entwicklungsstadien werden Kollisions­versuche daher oft durch Computersimulationen ersetzt, die tausendfach unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren durchgeführt wer­den können. Diese Simulationen basieren meist auf computergestützten Prozessen, dem soge­nannten Computer Aided Engineering (CAE). Im Zentrum stehen dabei Berechnungsingenieu­re, die numerische Modelle erstellen und damit Konstrukteuren bei der Analyse und Optimierung ihrer Designs helfen. Entscheidende Zeit- und Kostentreiber sind dabei die vielen manuellen Arbeitsschritte. So investieren Berechnungsinge­nieure erhebliche Zeit in Routinetätigkeiten, wie etwa Geometrieaufbereitungen und Dateninteg­ration, anstatt sich auf Modellierungs- und Analy­searbeiten konzentrieren zu können. Genau hier setzt Renumics an: Das Spin-off aus dem KIT hat eine Software entwickelt, mit der sich CAE auto­matisieren lässt. Maschinelle Lernverfahren helfen dabei, Simulationsworkflows wesentlich effizien­ter zu gestalten.

Das Gründerteam von Renumics (v.l.n.r.): Steffen Slavetinsky, Markus Stoll und Dr. Stefan Suwelack.

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Gründer des Monats März:
ArtiMinds Robotics GmbH

Artiminds Robotics_Logo_180Industrieroboter bieten riesiges Anwendungspotenzial. Komplexe Bewegungsmuster machen die Programmierung der Roboter allerdings so aufwändig, dass sich der Einsatz aus ökonomischen Gesichtspunkten oftmals nicht lohnt. Das KIT Spin-off ArtiMinds Robotics hat daher eine Software entwickelt, mit der die Programmierung deutlich schneller und intuitiver funktioniert. Wir haben das Team von ArtiMinds im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

 

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Gründerteam der ArtiMinds Robotics GmbH

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