(Deutsch) Corona-Schlaglichter Teil 2

In unserer neuen Rubrik “Corona-Schlaglichter” wollen wir euch regelmäßig über die Erfahrungen und Erkenntnisse der KIT-Gründerteams mit der Corona-Krise informieren. Wir hoffen, sie geben euch neue Impulse oder einfach nur die Gewissheit, dass ihr in dieser schweren Krise mit euren Sorgen nicht alleine seid.

Für unsere erste Ausgabe “Corona Schlaglichter” haben wir mit den Teams von Appointrix, INERATEC und Twinvay gesprochen. Hier geht´s zu den Interviews:

Appointrix

Kerngeschäft: Entwicklung von Software-Lösungen für den Kundenservice, um beispielsweise die Durchführung von Service- und Lieferaufträgen zu optimieren. Gründungsjahr: 2019 – Teamgröße: < 10 Wie habt ihr auf die Corona-Krise reagiert? Seit den Einschränkungen der Regierung haben sich für unsere Technologie neue Anwendungsgebiete eröffnet. Wir optimieren die Auslieferung an Endkunden. Wir wollten mit unserem Know-how aktiv etwas Gutes in der Krise tun und haben daher Ende März am deutschlandweiten Hackathon #WirVsVirus teilgenommen. Unter Druck lassen sich oft schneller Lösungen finden und umsetzen. Unseren Lösungsansatz war es, einen günstigen Mittagstisch für zuhause anzubieten und die lokalen Restaurants mit ihren Angeboten und die Kunden optimal zusammenzubringen. Diese Idee haben wir im Anschluss an den Hackathon mit dem Gründerteam von Nesto weiterentwickelt und so die Plattform Robinfood ins Leben gerufen. Nestos Kerngeschäft sind Cloud-Lösungen zur intelligenten und bedarfsorientierten Personalplanung und /-verwaltung. Wie wird Robinfood angenommen? Wie lief die Zusammenarbeit mit Nesto trotz Corona? Die Resonanz ist bisher sehr gut. Allein in München wickeln wir beispielsweise rund 1.000 Bestellung pro Tag ab. Wir bieten die optimale Auslieferungsroute und die Menschen wissen, welche lokalen Restaurants Lieferservice anbieten. So ist allen geholfen. Die letzten Wochen haben wir zusammen mit Nesto intensiv an der Entwicklung und Optimierung der Plattform gearbeitet. Das hat Spaß gemacht und war anstrengend zugleich, denn durch das remote Arbeiten dauern Abstimmungen länger, auch weil sich zwei Teams erst einspielen müssen. Ein Brainstorming mit mehreren Personen läuft digital anders ab und fühlt sich anders an als im Besprechungszimmer. Wie verteilt sich das Verhältnis Homeoffice zu Büropräsenz? Können noch alle voll arbeiten? Wir arbeiten alle im Homeoffice. Lediglich einer der Gründer arbeitet im Büro. Da wir ein junges Unternehmen sind, sind wir alle technisch flexibel und waren schon vorher mobiles Arbeiten gewohnt. Daher lief die Umstellung für uns problemlos. Arbeit gibt es für unser kleines Team genug. Durch wöchentliche Team-Meetings mit allen Mitarbeitern versuchen wir weiterhin im engen Kontakt zueinander zu stehen. In den Kompetenzteams haben wir tägliche „Dailys“, um die Aufgaben des Tages zu besprechen Die Corona-Krise wird Deutschland und die Welt noch viele Monate beschäftigen. Wie blickt eurer Unternehmen in die Zukunft? Kurzfrist ist die Situation für uns okay, da die Digitalbranche nicht extrem hart betroffen ist von den Auswirkungen der Corona-Krise. Sollte es allerdings mittelfristig, also bis zum Herbst/Winter, so bleiben, dann machen wir uns natürlich Gedanken über unsere Zukunft. Als Start-up möchten wir wachsen und das ist derzeit sehr schwierig ist. Es ist zum Beispiel schwer, die Ansprechpartner zu erreichen. Zudem ist die Investitionsbereitschaft teilweise geringer, dabei sollte gerade mit den Erkenntnissen aus der besonderen Situation in dem Bereich der Digitalisierung Investitionen getätigt werden Durch Robinfood haben wir einen neuen Geschäftsbereich für uns sehr schnell evaluiert, das ist sehr positiv. Ebenso wie die zahlreichen Interviewanfragen und Aufmerksamkeit durch das Kooperationsprojekt mit Nesto. Dennoch wollen wir uns weiterhin auf unser Kerngeschäft fokussieren die Produktentwicklung geht für uns wie gewohnt weiter, bereichert um die Erfahrungen aus dem Rapid Prototyping für Robinfood. [/toggle] [toggle title_color='#ff9900';toggle border='lined #000000;toggle title='INERATEC']

(Deutsch) “Von Löwen, Einhörnern und Freigeistern” – ein Abend mit Frank Thelen

Highly automated simulation calculation

The spin-off Renumics GmbH uses machine learning methods to make Computer Aided Engineering more efficient and take the strain off computational engineers.

Crash tests are an expensive affair. In early development stages, collision experiments are therefore often replaced by computer simulations that can be performed thousands of times taking various influential factors into account. These simulations are usually based on computer-supported processes, on so-called Computer Aided Engineering (CAE). This concept centres on computational engineers who compile numerical models, thus assisting constructors in the analysis and optimisation of their designs. The crucial time and cost factors here are the many manual work steps involved. For example, computational engineers invest a considerable amount of time in routine activities such as pre-processing geometries and integrating data instead of being able to concentrate on modelling and analytical work, which is precisely where Renumics comes in. This KIT spin-off has developed a software with which CAE can be auto­mated. In this context, machine learning methods help make simulations workflows considerably more efficient.

bwcon CyberOne Jurysitzung in Stuttgart

The Renumics founding team (left to right): Steffen Slavetinsky, Markus Stoll and Dr Stefan Suwelack.

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KIT Venture Fest 2016: More than 700 visitors explored the innovation landscape at KIT

On 29 June 2016, KIT organised the third KIT Venture Fest. This year’s Innovation Day attracted more than 700 to the premises around Audimax: a new visitor record. The diverse programme brought together students, employees and entrepreneurs based at KIT with representatives from industry and business, investors and networking partners. Dr Dieter Zetsche, Chairman of the Board at Daimler AG, was the highlight of the event with his late-night talk.

Dr. Dieter Zetsche beim KIT Venture Fest 2016

Dr Dieter Zetsche at KIT Venture Fest 2016

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