Das Material ist die Maschine – der Formgedächtniseffekt

Das KIT-Start-up memetis ermöglicht mit dem Prinzip des Formgedächtniseffekts hohe Schaltkräfte bei besserer Integrierbarkeit und höherer Flexibilität. Einsatz findet diese Technologie vor allem im Bereich der Medizintechnik und Analytik.

memetis ermöglicht große Kräfte und Bewegungen auf kleinstem Raum. Durch die Entwicklung folienbasierter Miniatur-Aktoren aus Formgedächtnislegierungen (FGL) haben sie das erreicht. Formgedächtnislegierungen sind metallische Legierungen, welche sich im kalten Zustand sehr leicht deformieren lassen und sich durch Erwärmung wieder selbstständig in ihre Gedächtnisform zurückwandeln. Dabei werden Wege zurückgelegt und Kräfte erzeugt. Auf dieser Basis kann eine Vielzahl an Komponenten und Systemen in verschiedenen Industrien weiter stark miniaturisiert werden und schafft somit ganz neue Anwendungen. Von Automotive über Consumer Electronics und der Luft- und Raumfahrt bis hin zu Medizintechnik und Analytik werden die spezifischen Vorteile von memetis FGL-Miniatur-Aktoren eingesetzt.

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Gründerteam von memetis: Dr. Marcel Gültig, Dr. Hinnerk Oßmer, Dr. Christof Megnin, Christoph Wessendorf

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Gründer des Monats Mai: corvolution GmbH

mesana_logo_180pxBREITBereits während ihres Studiums entwickelten die drei Gründer der corvolution GmbH Pläne für ihr eigenes Unternehmen. Das Team hat einen 20 Gramm leichten Sensor namens mesana entwickelt, der es Personen ermöglicht, sich von zu Hause aus einem zweitägigen Gesundheits-Check zu unterziehen. Dabei werden 16 Gesundheitswerte detailliert erfasst und in einem persönlichen Gesundheitsbericht bewertet. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Die Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Silvester Fuhrhop

Die Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop

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Rebranding: Der Weg zum neuen Namen

Von wegen Schall und Rauch – die Bedeutung eines prägnanten Namens ist besonders für Start-ups nicht zu unterschätzen. Der Name sollte kurz sein, einfach zu merken, keine negativen Assoziationen hervorrufen und im Idealfall Rückschlüsse auf die Art des Unternehmens zulassen. Schließlich ist der Name eines Unternehmens eine Art Aushängeschild, das Kunden, Distributoren aber auch Investoren neugierig machen soll und sich langfristig zu einer Marke etablieren kann.

Trotz intensiver Namensfindungsprozesse stellen insbesondere Start-ups nicht selten fest, dass ihr Unternehmensname doch nicht so wirkt, wie gewünscht. Eine Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und der WHU – Otto Beisheim School of Management bestätigt, dass circa jedes vierte Start-up im ersten Jahr seinen Namen wechselt. So beispielsweise auch zwei Gründerteams aus dem KIT: Apium und memetis. Wir haben über die Gründe des Rebrandings und das Vorgehen beim Finden und Einführen eines neuen Namens gesprochen.

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Gesundheitsscreening im Taschenformat

Die KIT-Ausgründung corvolution GmbH bietet ein Sensorsystem zum 48-Stunden-Gesundheitscheckup. Der Einsatz im betrieblichen Gesundheitsmanagement trägt zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit bei.

 

Die drei Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop.

Die drei Gründer von corvolution (v.l.n.r.): Dr. Stefan Lamparth, Dr. Malte Kirst und Dr. Silvester Fuhrhop.

Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut des Menschen. Dies gilt nicht nur für die private Gesundheit, sondern darüber hinaus auch in der Arbeitswelt. Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter/innen sind die wichtigste Ressource in einem erfolgreichen Unternehmen. In Zeiten steigender Arbeitsbelastung gewinnt deshalb das Thema Prävention und Gesunderhaltung immer mehr an Bedeutung. Diesen Aufwärtstrend erkannten Dr. Silvester Fuhrhop, Dr. Malte Kirst und Dr. Stefan Lamparth schon früh und befassten sich während ihrer Doktorarbeit am KIT-Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) intensiv mit nichtinvasiver Diagnostik im kardiologischen Umfeld und Bewegungsmonitoring. Weiterlesen

Gründer des Monats Oktober: Gründerteam der iuvaris GbR

iuvaris_Logo_webDie iuvaris GbR wurde als Spin-off aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet. Sie entwickelt und vermarktet Produkte zur Unterstützung der Diagnose und Therapie motorischer Beeinträchtigungen. Um innovative und medizinisch erprobte Lösungen zu generieren, kooperiert iuvaris mit Experten dieser Bereiche. Mit einem Portfolio von Hardware, Software und Dienstleistungen bietet iuvaris seinen Kunden ein flexibles Baukastensystem rund um messbare Feinmotorik bzw. Graphomotorik. Dr. Hans-Georg Enkler ist Gründer von iuvaris. Wir haben ihn im Interview zu seiner Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Gründerteam (v.l.): Benjamin Hessenauer, Dr. Hans-Georg Enkler, Dr. Markus Dickerhof

Gründerteam (v.l.): Benjamin Hessenauer,
Dr. Hans-Georg Enkler, Dr. Markus Dickerhof

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