Das Material ist die Maschine – der Formgedächtniseffekt

Das KIT-Start-up memetis ermöglicht mit dem Prinzip des Formgedächtniseffekts hohe Schaltkräfte bei besserer Integrierbarkeit und höherer Flexibilität. Einsatz findet diese Technologie vor allem im Bereich der Medizintechnik und Analytik.

memetis ermöglicht große Kräfte und Bewegungen auf kleinstem Raum. Durch die Entwicklung folienbasierter Miniatur-Aktoren aus Formgedächtnislegierungen (FGL) haben sie das erreicht. Formgedächtnislegierungen sind metallische Legierungen, welche sich im kalten Zustand sehr leicht deformieren lassen und sich durch Erwärmung wieder selbstständig in ihre Gedächtnisform zurückwandeln. Dabei werden Wege zurückgelegt und Kräfte erzeugt. Auf dieser Basis kann eine Vielzahl an Komponenten und Systemen in verschiedenen Industrien weiter stark miniaturisiert werden und schafft somit ganz neue Anwendungen. Von Automotive über Consumer Electronics und der Luft- und Raumfahrt bis hin zu Medizintechnik und Analytik werden die spezifischen Vorteile von memetis FGL-Miniatur-Aktoren eingesetzt.

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Gründerteam von memetis: Dr. Marcel Gültig, Dr. Hinnerk Oßmer, Dr. Christof Megnin, Christoph Wessendorf

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Rebranding: Der Weg zum neuen Namen

Von wegen Schall und Rauch – die Bedeutung eines prägnanten Namens ist besonders für Start-ups nicht zu unterschätzen. Der Name sollte kurz sein, einfach zu merken, keine negativen Assoziationen hervorrufen und im Idealfall Rückschlüsse auf die Art des Unternehmens zulassen. Schließlich ist der Name eines Unternehmens eine Art Aushängeschild, das Kunden, Distributoren aber auch Investoren neugierig machen soll und sich langfristig zu einer Marke etablieren kann.

Trotz intensiver Namensfindungsprozesse stellen insbesondere Start-ups nicht selten fest, dass ihr Unternehmensname doch nicht so wirkt, wie gewünscht. Eine Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und der WHU – Otto Beisheim School of Management bestätigt, dass circa jedes vierte Start-up im ersten Jahr seinen Namen wechselt. So beispielsweise auch zwei Gründerteams aus dem KIT: Apium und memetis. Wir haben über die Gründe des Rebrandings und das Vorgehen beim Finden und Einführen eines neuen Namens gesprochen.

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Spannung bis zum Ende beim Finale des upCAT #5

Beim Demo Day am vergangenen Montag war es endlich soweit: Zum Abschluss des Accelerator-Programms upCAT präsentierten die sechs Gründerteams in den Räumlichkeiten der IHK Karlsruhe ihre Ergebnisse aus den letzten zwölf Wochen, in denen sie gemeinsam mit Coaches und Mentoren an ihren Geschäftsmodellen gearbeitet hatten. Nach der Begrüßung durch Jenny Geis (Geschäftsbereichsleiterin der IHK Karlsruhe) und Professor Orestis Terzidis (Leiter des Instituts für Entrepreneurship, Technologie Management und Innovation EnTechnon), folgten die Pitches der Gründerteams, moderiert von Nina Stock (Innovations- und Relationsmanagement IRM), die durch den weiteren Abend führte.

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Prof. Dr. Orestis Terzidis während seiner Begrüßungsrede zum upCAT #5 Demo Day

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