Gründer des Monats Dezember: Rüdenauer 3D Technology GmbH

Prototypen waren gestern. Mit der Softwareplattform „Cross Connected“ der Rüdenauer 3D Technology GmbH lassen sich Mechatronikabläufe in Echtzeit als High-End-3D-Grafiken simulieren und visualisieren. Damit ermöglicht es das Unternehmen, Maschinen- und Systemlösungen virtuell zu entwickeln, zu optimieren und interaktiv erlebbar zu machen. Die Software kann in den Bereichen Produktentwicklung, E-Learning, Sales und Service genutzt werden. Wir haben das Team von Rüdenauer 3D Technology im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Das Team von Rüdenauer 3D Technology: Plamen Peykov, Matthias Rüdenauer, Andreas Rüdenauer, Dr. Yana Rüdenauer, Julien Kipp

Weiterlesen

Gründer des Monats Mai: Falquez, Pantle und Pritz GbR

Nuberisim_Logo_RGB_150_ppiDas Unternehmen Falquez, Pantle und Pritz GbR bietet Software-as-a-Service für Strömungs- und Lärmprognosen in der technischen Geräteentwicklung. Mithilfe der cloud-basierten Plattform NUBERISIM lassen sich komplexe Hochleistungssimulationen ganz einfach via Browser ansteuern und bedienen. Potenzielle Lärmquellen werden so bereits während der Produktentwicklung erkannt, Maßnahmen zur Lärmminimierung können rechtzeitig ergriffen werden. Wir haben Dr. Iris Pantle im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Nuberisim_Team_460x275

Team von NUBERISIM (v.l.): Balazs Pritz, Iris Pantle, Carlos Falquez (Quelle: KIT / Markus Breig)

Weiterlesen

Besonderheiten von Life Science Gründungen

Seit einigen Jahren entstehen am KIT zunehmend mehr Gründungen aus dem Life-Science-Bereich, wie z.B. Amcure, Incella, Acquifer, Corvolution oder kürzlich 300Microns. In diesem Bereich gibt es hochspannende Projekte, welche durch sofortige internationale Ausrichtung größere Wachstumschancen als ein klassisches Start-up aufweisen, aber auch deutlich komplexer und somit arbeitsintensiver in der Konzeptionsphase sind.

Während sich ein technisch oder IT-basiertes Start-up vor allem am Markt orientiert, muss eine erfolgreiche Life-Science-Gründung zusätzlich immer im wissenschaftlichen Bereich agieren. Nur wer auf Konferenzen präsent ist und die Ergebnisse, die mit der Start-up-Technologie generiert wurden, nachweisbar in wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert, wird im akademischen Markt, der häufig der Einstiegsmarkt ist, wahrgenommen.

Die wissenschaftlichen Gründer verbleiben deshalb oft im akademischen Bereich, anstatt wie üblich komplett in das Management des Start-up-Unternehmens zu wechseln. Als Co-Founder unterstützen sie im beratenden Gremium, dem sog. Advisory Board, die Produktentwicklung, prägen die Unternehmensstrategie mit und unterstützen durch ihr wissenschaftliches Netzwerk die Kundenakquise.

Auch die Finanzierung von Life-Science-Gründungen stellt eine besondere Herausforderung dar. Werden Laborversuche zur Produktentwicklung oder -herstellung benötigt, kommen hohe Kosten auf das junge Unternehmen zu. Hier kann das KIT unterstützen, indem es für die Anfangsphase der Gründung komplett ausgestattete Labor- und Büroräume im KIT-eigenen Hightech-Inkubator gegen moderate Mietpreise zur Verfügung stellt.

Nicht zuletzt benötigen Life-Science-Gründer viel Durchhaltevermögen. Der wirtschaftliche Erfolg stellt sich bei ihnen aufgrund der langen Phasen der Produktentwicklung und -zulassung erst viel später ein, insbesondere im klinischen Bereich. Im Vergleich dazu können nicht-technologiebasierte Start-ups schon nach einer kurzen Anlaufphase ein eigenes Produkt oder eine Dienstleistung am Markt anbieten.

Arbeitest du gerade an einer Technologie, aus der sich eine Geschäftsidee entwickeln lässt? Spielst du mit dem Gedanken zu gründen? Benötigst du Beratung zum Thema Gründung? Dann nutze die Angebote der KIT-Gründerschmiede und vereinbare einen Termin mit dem Beraterteam von KIT-Innovationsmanagement – wir begleiten dich bei deinem Gründungsvorhaben.